Merkel gewinnt die Wahlen, vor Wulff könnte man fast Achtung bekommen, der „Echo“ bleibt hübsch egal und kluge Nazis wählen lieber FDP.von Friedrich Küppersbusch
Im aktuellen Spiegel wird schon wieder kräftig für den "neuen Mist" getrommelt. Zurückhaltende Naturen bzw. gar PazifistInnen werden von den schicken jungen SchreiberInnen als uncool und etwas schlappischlapp hingestell - Nachtigall ich hör dir trapsen!
Aber meine Meinung von Anno Tuk ist für mich immer noch aktuell:
Wenn schon eine Armee dann ist wie bei den Schweizern ausschließlich zur Landesverteidigung da. Am besten als Wehrpflicht/Milizarmee. Die Mittel sind dabei möglichst knapp zu halten. - Verweigung per Postkarte ohne Nennung besonderer Gründe (ob diese pazifistisch oder sonstwie sind sind Privatsache). - Zividienst nicht länger als Wehrdienst. - Rüstungexporte, wenn überhaupt, nur innerhalb des eigenen Bündnisses. - Auslandseinsätze im Katastrophenfall nur durch ein bestens ausgerüstetes THW. - werden die Jungs und Mädels vom THW im Einsatzgebiet beschossen sofort ersatzlos abziehen da augenscheinlich unerwünscht.
...und ganz wichtig: genau überlegen ob man in ethnisch gemischten Staaten wie z.B. dem Ex- Jugoslawien die leidenschaften nationaler Minderheiten durch voreilige Anerkennung von Abspaltungen nicht ungewollt erst richtig entfacht und welche "Freiheitskämpfer" (Afghanistan) man so alles aus geopolitischen oder weil es gerade populär ist (weil es gegen den Russen geht)unterstützt. In der Politik fällt einem JEDER Fehler irgendwann auf die eigenen Füße.
...und nein: ich habe Rotgrün damals nicht zum Kriegführen gewählt.
Mit den "Arschlöchern" in Bezug auf viele unserer Altvorderen hat Herr Küppersbusch recht, aber wir müssen erst mal beweisen, dass wir selber keine sind!
25.03.2013 13:38 Uhr
von Wolf:
Der letzte Absatz (der vor den Borussen) sind die richtigsten und wichtigsten Sätze in der heutigen Küppi-Kolummne. Wäre schön, wenn ein paar Leute mehr die dahinterstehenden Gedanken begreifen. Mit einem unglaublich bemühten, gut gemeinten und doch dramaturgisch und stilistisch unfehlbar in die Hose gegangenem Dreiteilerchen kommen wir halt nicht davon, welche Haltung zur Geschichte wir auch immer haben. Haltet mir den Küppi noch lange bei der Stange, der sagt manchmal Wichtiges
Leserkommentare
26.03.2013 11:00 Uhr
von Waage:
Im aktuellen Spiegel wird schon wieder kräftig für den "neuen Mist" getrommelt.
Zurückhaltende Naturen bzw. gar PazifistInnen werden von den schicken jungen SchreiberInnen als uncool und etwas schlappischlapp hingestell - Nachtigall ich hör dir trapsen!
Aber meine Meinung von Anno Tuk ist für mich immer noch aktuell:
Wenn schon eine Armee dann ist wie bei den Schweizern ausschließlich zur Landesverteidigung da. Am besten als Wehrpflicht/Milizarmee. Die Mittel sind dabei möglichst knapp zu halten.
- Verweigung per Postkarte ohne Nennung besonderer Gründe (ob diese pazifistisch oder sonstwie sind sind Privatsache).
- Zividienst nicht länger als Wehrdienst.
- Rüstungexporte, wenn überhaupt, nur innerhalb des eigenen Bündnisses.
- Auslandseinsätze im Katastrophenfall nur durch ein bestens ausgerüstetes THW.
- werden die Jungs und Mädels vom THW im Einsatzgebiet beschossen sofort ersatzlos abziehen da augenscheinlich unerwünscht.
...und ganz wichtig: genau überlegen ob man in ethnisch gemischten Staaten wie z.B. dem Ex- Jugoslawien die leidenschaften nationaler Minderheiten durch voreilige Anerkennung von Abspaltungen nicht ungewollt erst richtig entfacht und welche "Freiheitskämpfer" (Afghanistan) man so alles aus geopolitischen oder weil es gerade populär ist (weil es gegen den Russen geht)unterstützt. In der Politik fällt einem JEDER Fehler irgendwann auf die eigenen Füße.
...und nein: ich habe Rotgrün damals nicht zum Kriegführen gewählt.
Mit den "Arschlöchern" in Bezug auf viele unserer Altvorderen hat Herr Küppersbusch recht, aber wir müssen erst mal beweisen, dass wir selber keine sind!
25.03.2013 13:38 Uhr
von Wolf:
Der letzte Absatz (der vor den Borussen) sind die richtigsten und wichtigsten Sätze in der heutigen Küppi-Kolummne. Wäre schön, wenn ein paar Leute mehr die dahinterstehenden Gedanken begreifen. Mit einem unglaublich bemühten, gut gemeinten und doch dramaturgisch und stilistisch unfehlbar in die Hose gegangenem Dreiteilerchen kommen wir halt nicht davon, welche Haltung zur Geschichte wir auch immer haben.
Haltet mir den Küppi noch lange bei der Stange, der sagt manchmal Wichtiges