Nach dem 4:1-Erfolg gegen Kasachstan wird Torhüter Manuel Neuer wegen seines Patzers zur Zielscheibe der Kritik. Joachim Löw ist verärgert.von Frank Hellmann
netter Artikel - nur ist der gute Ilkay glatt zwei Jahre älter - hat bei Hessler 06 mit Sohn no. 1 noch in einer Mannschaft gekickt
28.03.2013 21:31 Uhr
von JoHnny:
"neuer"
werter frank hellmann,
für das chronische unterste-schublade-verhalten des nürnberger publikums gibt es folgendes, typisches deutschwort: s c h a d e n f r e u d e . . . dieses wort kennt keine andere sprache - einfach unübersetzbar!!
mit sportlichen grüßen
27.03.2013 18:27 Uhr
von riducule:
Im Ruhrpott sind insoweit die wichtigen Fragen der Nation längst geklärt:
Der Mann - von Nebenann:
"… ja wennste dir auch'n Torwart von Schalke holst!…"
als der BVB bei voller Hütte mal wieder den Haartollenschlenkerer und die Restbayern ablederte.
27.03.2013 17:20 Uhr
von Gatte einer Spielerfrau:
Klar können einem derartig offensiv ausgerichteten Torwart wie Neuer solche Patzer passieren. Klar gibt es dann eine ironische Reaktion des Publikums. Längst wissen alle, dass einem Neuer das nichts weiter macht und es seine Spielweise nicht beeinflusst.
Alarmierend für Fussballinteressierte, die immer noch hoffen, mit der Nationalmannschaft unter Löw werde sich doch einmal das Attribut "goldene Generation" verbinden lassen, jedoch die Reaktionen des wieder mit Co Hansi Flick im leicht peinlichen Partnerlook auflaufenden Trainers.
Offenbar sind dem die Stadiongänger mittlerweile zu proletarisch. Möglich, dass man den Erwerb einer der deutlich überteuerten Länderspielkarten demnächst an den erbrachten Nachweis des Besitzes eines Mercedes knüpft, um die ignorant die Fokussierung störende Unterschicht entgültig abhaken zu können.
Sorgen kann man sich machen und das nicht lustig finden, weil es an sich die Integrität der Person Neuer angreift, wenn Löw sich mit beinahe schizoider Vehemenz ungefragt vor seinen Goalie wirft. Damit konstatiert er erst, dieser brauche seinen Schutz.
In gespannter Lustigkeit teilt er dem Beckmann und dem unvermeidlichen Scholli vom ÖRF auch noch dazu mit, er habe noch nicht mit den Spielern geredet, alson auch nicht mit Neuer, sondern wär erstmal einen Capuchino trinken gewesen.
Sofern hier nicht ein neuer Werbepartner der Grund für das erwähnenswerte Käffchen ist, macht Löw in fataler Weise deutlich, dass er es wohl gar nicht mehr nötig hat, seine fernsehaffinen Statements mit den Aktiven abzugleichen.
Die alte Story von Marvin, seiner Mutter und den beiden Oberhemden, die Watzlawick einst erfunden hat, um das verhängnisvoll die Persönlichkeit entkernende Wirken des "Double-Bind" zu verdeutlichen, scheint hier eine öffentliche Fortsetzung im Bereich des Hochleistungsfussballs zu finden.
Leserkommentare
29.03.2013 00:27 Uhr
von Ingo:
netter Artikel - nur ist der gute Ilkay glatt zwei Jahre älter - hat bei Hessler 06 mit Sohn no. 1 noch in einer Mannschaft gekickt
28.03.2013 21:31 Uhr
von JoHnny:
"neuer"
werter frank hellmann,
für das chronische unterste-schublade-verhalten
des nürnberger publikums gibt es folgendes,
typisches deutschwort: s c h a d e n f r e u d e . . .
dieses wort kennt keine andere sprache - einfach
unübersetzbar!!
mit sportlichen grüßen
27.03.2013 18:27 Uhr
von riducule:
Im Ruhrpott sind insoweit die wichtigen Fragen der Nation längst geklärt:
Der Mann - von Nebenann:
"… ja wennste dir auch'n Torwart von Schalke holst!…"
als der BVB bei voller Hütte mal wieder
den Haartollenschlenkerer und die
Restbayern ablederte.
27.03.2013 17:20 Uhr
von Gatte einer Spielerfrau:
Klar können einem derartig offensiv ausgerichteten Torwart wie Neuer solche Patzer passieren. Klar gibt es dann eine ironische Reaktion des Publikums. Längst wissen alle, dass einem Neuer das nichts weiter macht und es seine Spielweise nicht beeinflusst.
Alarmierend für Fussballinteressierte, die immer noch hoffen, mit der Nationalmannschaft unter Löw werde sich doch einmal das Attribut "goldene Generation" verbinden lassen, jedoch die Reaktionen des wieder mit Co Hansi Flick im leicht peinlichen Partnerlook auflaufenden Trainers.
Offenbar sind dem die Stadiongänger mittlerweile zu proletarisch. Möglich, dass man den Erwerb einer der deutlich überteuerten Länderspielkarten demnächst an den erbrachten Nachweis des Besitzes eines Mercedes knüpft, um die ignorant die Fokussierung störende Unterschicht entgültig abhaken zu können.
Sorgen kann man sich machen und das nicht lustig finden, weil es an sich die Integrität der Person Neuer angreift, wenn Löw sich mit beinahe schizoider Vehemenz ungefragt vor seinen Goalie wirft. Damit konstatiert er erst, dieser brauche seinen Schutz.
In gespannter Lustigkeit teilt er dem Beckmann und dem unvermeidlichen Scholli vom ÖRF auch noch dazu mit, er habe noch nicht mit den Spielern geredet, alson auch nicht mit Neuer, sondern wär erstmal einen Capuchino trinken gewesen.
Sofern hier nicht ein neuer Werbepartner der Grund für das erwähnenswerte Käffchen ist, macht Löw in fataler Weise deutlich, dass er es wohl gar nicht mehr nötig hat, seine fernsehaffinen Statements mit den Aktiven abzugleichen.
Die alte Story von Marvin, seiner Mutter und den beiden Oberhemden, die Watzlawick einst erfunden hat, um das verhängnisvoll die Persönlichkeit entkernende Wirken des "Double-Bind" zu verdeutlichen, scheint hier eine öffentliche Fortsetzung im Bereich des Hochleistungsfussballs zu finden.