• 27.03.2013

Weltsozialforum in Tunis

Religion trifft Politik

Gegen Neoliberalismus. Für Salafismus. Beim Weltsozialforum mischen sich die unterschiedlichsten politischen Gruppen.von Christian Jakob

  • 02.04.2013 09:03 Uhr

    von tantchen:

    Dieser Artikel zeichnet aus meiner Sicht ein falsches Bild. Ich war von Anfang bis Ende beim Forum. Es gab Salafisten, aber ihre Präsenz war extrem marginal. Von einem "Riss" oder einer "Spaltung" des Forums kann keine Rede sein. Die überwiegende Mehrheit der Forumbesucher waren säkulare Linke aus der gesamten arabischen Welt von Marokko bis Bahrein. Fakt ist allerdings, dass normalerweise die Salafisten in Tunis wesentlich präsenter sind, sowohl auf dem Campus als auch in der Stadt. Einige Journalisten und Tunesier vertraten deshalb die These, dass Tunesiens Machthaber die Salafisten für die Zeit des Forums "zurückgepfiffen" haben, um international einen guten Eindruck zu machen. Das Forum ist ja insgesamt recht friedlich verlaufen, mal abgesehen von ein paar Raufereien, die aber nichts mit Islamisten/Salafisten zu tun hatten.

  • 28.03.2013 01:51 Uhr

    von Kathrin:

    Ich hatte heute die Gelegenheit, mit einigen der Aktivist_innen der Organisation auf dem WSF zu diskutieren - sehr interessante Initiative!

    Hier gibt's mehr Infos zur Kampagne (auf Englisch): http://www.o-c-u.org/en/

    PS: @Christian Jakob: es wird nicht mit Bosnien, sondern mit Bolivien verhandelt!
    Die Regierung Equadors hat bereits fest zugesagt; neben Bolivien verhandelt OCU im Moment mit Niger und Uruguay. Die Länder wollen Reisefreiheit und das Recht der Staatsbürger_innen, sich in den jeweils anderen Ländern niederzulassen und zu arbeiten, garantieren.

  • 28.03.2013 00:21 Uhr

    von Weltkonferenz:

    ich will jetzt eine trikontinentale Weltkonferenz wie in Havanna im Januar 1966. Mit dabei waren Bewegungen und kommunistische Parteien aus 82 Ländern.
    Für den Weltkommunismus!

  • 27.03.2013 19:00 Uhr

    von Dora:

    Nur eine kleine Detailfrage... Mit wem verhandelt der gute Pascal denn seinen universellen Pass in Bosnien und Herzegowina?
    Vier Millionen Einwohner. Dreizehn Regierungen. Und die gleiche Anzahl an Parlamenten. Viel Glück

  • 27.03.2013 18:43 Uhr

    von Mirko Malessa:

    "Jedes Land, das dabei mitmacht, muss jedem Menschen die Einreise und Niederlassung erlauben“, sagt der Franzose.

    So wie in der EU also?

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