• 27.03.2013

Rassismus in Berlin

Kein herzliches Willkommen

Im Mai soll ein Asylbewerberheim in Berlin-Wittenau öffnen. Die Bürger haben viele Vorurteile und äußern sie ungeniert.von Marina Mai

  • 01.04.2013 20:05 Uhr

    von Jovi:

    Ich finde sowohl die Meinung der Anwohner als auch einige der Kommentare hier sehr bedenklich. Sie machen mich wütend. Woher genau nehmt ihr das Recht andere Menschen nicht dulden zu wollen? Diese Menschen kommen nicht nach Deutschland weil es hier so schön ist, oder weil sie hier jemandem etwas Böses wollen, sondern weil sie in ihrem Land nicht bleiben können oder wollen. Es ist nicht ihre Schuld. Sie können nichts für das Land in dem sie geboren sind. Genau so wenig wie wir. Wir sind von Geburt an privilegiert, weil wir zufällig hier geboren sind. Besser sind wir deswegen nicht. Lasst diesen Hass. Wir sind alle Menschen, unser aller Blut ist rot. Wenn ich einen Teil meines Luxus abgeben muss, damit mehr Menschen ein würdiges Leben leben können, dann finde ich das gut.
    Refugees welcome!
    Julia aus Osnabrück

  • 30.03.2013 22:51 Uhr

    von Fotodrescher:

    Tschetschenien ist doch ein Teil Russlands. Wer wird denn dort verfolgt? Überwiegend Aufwiegler, die gegen die legitime Regierung hetzen. Die sollten sich fügen, dann haben sie keine Probleme. Wir können nicht die ganze Welt aufnehmen. Und warum sollten Menschen, die in einem gutbürgerlichen Wohngebiet leben, jeden Fremden willkommen heißen? Es reicht doch, wenn das die Zotteltypen vom Oranienplatz tun. Die mit Genehmigung eines ignoranten Bürgermeisters eine öffentliche Parkanlage regelrecht privatisiert haben.

  • 30.03.2013 10:39 Uhr

    von Mario:

    Bei dem befürchteten Wertverlust des Eigenheims scheint den Betroffenen noch nicht der viel bedeutendere und schwerwiegendere Verlust ihrer menschlischen Werte aufgefallen zu sein. Der ist nämlich seit langem auf dem absoluten Nullpunkt angelangt.

    REFUGEES WELCOME!!!

    Mario aus Wittenau

  • 28.03.2013 21:42 Uhr

    von nihi.list:

    Einfach alle Asylbewerberheime in Friedrichshein-Kreuzberg oder im Prenzelberg ansiedeln. Aufgrund der weltoffenen und tolleranten Bewohner dort wird es keinerlei Vorbehalte und Probleme mehr geben.

  • 28.03.2013 15:05 Uhr

    von aujau:

    Welche Gefahr geht nun von Muttern, Rollstuhlfahrern und Rentnern aus?

  • 28.03.2013 13:35 Uhr

    von Von wegen:

    ein Leben lang dafür gearbeitet. Ohne Kredit der Banken, denen und derer Parteien man dafür in den Arsch kriecht wohl kaum. Also Schnauze halten. Kapital-Sozialer Freiheitsschleimmer.

  • 28.03.2013 13:09 Uhr

    von Ideologe:

    Einfach Grundstücke tauschen: Luxusturm nach Reinickendorf, Asylheim an die East-Side-Gallery.

  • 28.03.2013 12:49 Uhr

    von Bodo Baggerfahrer:

    Wie, da rollen die Anwohner doch tatsächlich KEINEN roten Teppich für den Fetisch der Grünen, den Ausländer, aus? Das MÜSSEN alles Nazis sein, so viel ist mal klar. Eine andere Möglichkeit hat mir die seit Jahrzehnten stattfindende Gehirnwäsche nicht antrainiert. Wuff!

  • 28.03.2013 11:08 Uhr

    von Schwabe:

    Natürlich sind die Berliner Rasissten. Schon die Drohungen gegen die Schwaben, und die Beschimpfungen, wie sie von Herrn Thierse vorgebracht wurden, zeigen, wie intolerant die Baliner in Wirklichkeit sind.

  • 28.03.2013 11:04 Uhr

    von Ex-Berliner:

    Das ist doch überhaupt nicht überraschend. Nun mögen vielleicht die Dalldorfer (ursprünglicher Ortsname für diesen reizenden Flecken) durch "Bonis Ranch" traumatisiert sein - aber sie wären keine echten Berliner, wenn in ihnen nicht der urgesunde Rassismus der vielen Buschkowskis schlummern würde.

    Ich frage mich immer - wann war eigentlich Berlin einmal weltoffen? Ich kenne nur diese miefigen Kleinbürger, die es vielleicht nicht verkraftet haben, dass sie intelligentere Leute nicht mehr auffordern können:"Denn jehn Se doch rüba in'nen Osten, wenn et Sie hier nich jefällt!" Der böse Osten ist futschikato und nun kommen nur noch die Bedrohungen von daher. Was empfindet der Berliner als Bedrohung? Leute, die sich darüber aufregen, wenn der "jute Waldi" seinen Haufen auf dem Bürgersteig macht, Leute deren Herz nicht für d i e Hertha schlägt, Leute, welche keine BZ oder Mottenpost lesen. Also schlichtweg alles, was gegen das gesunde Volksempfinden verstößt.

    Ehrlich gesagt war das damals doch recht nett, als diese Berliner eingemauert waren und nur an Wochenenden und in den Ferien durch die "Zone" mal nach Westdeutschland kamen. Sie blieben unter sich und konnten sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Jetzt erheben sie noch einen Anspruch als "Weltstadt" zu gelten.

    Jeht's ooch mal nen bisken kleener? Nee, wa? Janz Berlin is eene Wolke und ikke mittendrinne. Nur gewöhnt sich die Nase auch an den fiesesten Gestank. Das mag das Verhalten der Leute in Wittenau erklären.

  • 28.03.2013 10:57 Uhr

    von P.Haller:

    Wen die wohl mit "Rattenplage" meinen?
    Sich selber ?
    Erbärmliches Gesocks !
    Ich würde den Asylbewerbern nur wünschen nicht nach Wittenau zu kommen, denn ich möchte da nicht mal tot überm Zaun hängen !

  • 28.03.2013 10:56 Uhr

    von Dr. Manhattan:

    Anderen Nimbys wird nicht gleich Rassismus vorgeworfen, weil sie eben vermeintlich korrekt daherkommen. Im wesentlichen ist es aber dasselbe Spießertum, ob es jetzt sich gegen Asylanten, Behinderte, Kinder, Kraftwerke oder Verkehrsanbindungen richtet. All das soll woanders hin, eben bloß nicht in meine Welt.

  • 28.03.2013 10:40 Uhr

    von Leser:

    Rostock und Hoyerswerda sind überall.

  • 28.03.2013 10:36 Uhr

    von Andreas J:

    Rollstuhlfahrer, Rentner, schwangere Frauen und traumatisierte Mütter. Noch nocht einmal für solche Menschen ist Solidatrität und Hilfsbereitschaft da. Einfach nur Beschämend.

  • 28.03.2013 10:18 Uhr

    von vic:

    Rassismus in Berlin?
    Kein Wunder, Berlin ist Hauptstadt von Deutschland- und da stören "Fremde" nur.

  • 28.03.2013 10:05 Uhr

    von anke:

    Was, bitte, soll GUTbürgerlich sein an einem Kietz, dessen Bewohner nicht imstande sind, einander so weit zu zivilisieren, dass sie nicht öffentlich gegen Alte, Kranke, Traumatisierte und Mütter mit kleinen Kindern Front machen?

  • 27.03.2013 23:59 Uhr

    von Ein Anwohner:

    Nur ein kleiner Tip:
    Vielleicht ist Ihnen bei der Erarbeitung des Artikels entgangen, daß das Gebäude Ende der 1970er Jahre schon einmal ein Asylbewerber- bzw. Flüchtlingsheim war. Dieses Heim wurde nach einigen "Zwischenfällen" nach ca. einem Jahr wieder geschlossen.
    Sehr viele der Anwohner, die damals hier lebten, leben auch heute noch hier in Ihren Wohnungen und Häusern.
    Die Gründe, die damals zur Schließung des Heimes führten, decken sich mit den "Vorurteilen" der Anwohner in Ihrem Artikel.
    Vom Vorwurf des Rassismus fühle ich mich nicht angesprochen, da Ihr Artikel einfach nur schlecht recherchiert ist. Vielleicht ist Frau Mai beim Thema "Rassismus" auch schon etwas betriebsblind.

  • 27.03.2013 20:32 Uhr

    von Vorschlag:

    Man sollte endlich im Interesse der Asylbewerber Asylheime nur noch dort bauen wo man Grüne und SPD wählt. Dort sind sie willkommen. Auch angemietete Wohnungen sind eine gute Idee. Mit 2000-3000 Sinti-Roma-Rotationseuropäern lässt sich die Bergmannstraße ebenso noch bunter gestalten wie der Kollwitzplatz. Parteien können doch vor Wahlen damit werben. Multikultirell, vielfältig-Jetzt bei ihnen vor der Tür! DAS ist doch mal ein Slogan, so gewinnt man Wahlen. Malte und Sören endlich in einer bunten Klasse, so wie es papa und Mama immer wählen, predigen und sich wünschen. Die dummen Rechten werden dann ganz neidisch sein und die Nazis gucken nur dumm wenn sie die Freude und Gemeinschaft sehen.

  • 27.03.2013 19:27 Uhr

    von boateng:

    Von Bürgern die erleben wie ihre Häuser und Gründstücke an Wert verlieren(die Immobilienbranche spricht da von Moscheenkrater) auch noch Toleranz einzufordern ist schon ein starkes Stück.
    Aber Hausbesitzer sind ja sowieso alle Nazis.

  • 27.03.2013 18:01 Uhr

    von super:

    Was bitte hat ein Asylbewerberheim mit Migration zutun?

    Ich dachte immer Asyl hat mit dem Schutz von Verfolgten zutun, und nicht mit dauerhafter Einwanderung.
    Muss mich wohl getäuscht haben.

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