• 28.03.2013

CDU-Politikerin über East Side Gallery

„Am besten gar keine Bebauung“

Am besten wäre gar keine Bebauung des Mauerstreifens, sagt Monika Grütters, Vorsitzende des Bundestagskulturausschusses.von Stefan Alberti

  • 29.03.2013 17:31 Uhr

    von Tim Leuther:

    Die Gütters kann auch nur Geld ausgeben und Geld einnehmen verhindern.

    Vielleicht sollte sie sich mehr darum kümmern das man irgendwas noch teurer Saniert oder irgendwo sinnlose Denkmäler aufstellt.

  • 29.03.2013 14:18 Uhr

    von Gallery:

    Man kann sich nur wundern wie sehr der Denkmalschutz in Berlin ignoriert wird, wenn es den Damen und Herren Politikern verschiedenster Richtungen in den Kram passt.

    Der rot-rote Senat hat die Berliner Mauer fast komplett zerstören lassen und Rot-Schwarz hat auch keine Sensibilität für das historische Denkaml East Side Gallery und will die Stadt prinzipiell lediglich an die meistbietenden investoren verschachern.

    Eine zeitgemäße historisch bewusste, soziale und ökologische Stadtentwicklungspolitik gibt es in Berlin nicht.

    Unglaubwürdig macht Frau Grütters (CDU), dass es ihr als Vorsitzender des Bundestagskukturausschusses erst heute im beginnenden Bundestagswahlkampf, angesichts der öffentlichen Proteste auffällt, dass die letzten eigentlich denkmalgeschützten Reste der Berliner Mauer hier zerstört werden.


    Die Bundesbehörde Wasserschifffahrtsamt hat das Dekmal Landwehrkanal (Bundeswasserstraße) jahrzehntelang verfallen lassen. Die Sanierung kostet heute wesentlich mehr Steuergelder, als sie 1997 bis 2000 gekostet hätte, als die Gelder für die Sanierung bereits bewiligt waren, die Verantwortlichen hatten das Geld aber lieber für Sinnloseres ausgegeben.

    Auch diese politisch verursachte Denkmalzerstörung hatte kein Nachspiel.

  • 28.03.2013 12:57 Uhr

    von Peter Pander:

    Der "Dreckswall" muss weg, verdammt noch mal.

    35 Jahre hat dieser Berliner Teil des "Eisernen Vorhangs" die Welt in Atem gehalten. Da ich nicht mehr der Jüngste bin kann ich mich noch an Zeiten erinnern, da fürchteten wir den dritten Weltkrieg.

    Nun haben die wunderbaren Menschen der "alten DDR" mit friedlichen Mitteln... und moralischer Unterstützung von Michail Sergejewitsch Gorbatschow diese gottverfluchte Mauer zum einstürzen gebracht. Zwei Jahrzehnte später protestieren einige Verrückte für den Erhalt des letzten Restes der Mauer, der beschönigend "east side gallery" genannt wird. Am liebsten würde ich eigenhändig das Ding niederreißen. Macht nicht nicht noch wütender, als ich jetzt schon bin!

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