In London ermittelt die Schachelite, wer Weltmeister Anand herausfordern darf. Mit Tablet-Computern soll Schach dabei zum populären Zuschauersport werden.von Hartmut Metz
Liebe Diskutierende, eine Anmerkung vom Schreiber des Artikels zur Erklärung: Natürlich gibt es die Sizilianische Drachenvariante - habe ich sogar früher mal selbst gespielt. In dem Fall ging es aber einfach darum, dass der Moderator eine wirre Zugfolge spielte gegen Magnus Carlsen, die er als "Sizilianische Drachenvariante" deklarierte. Was er spielte, hat aber keinen Eröffnungsnamen, geschweige denn, dass Carlsen seinen Läufer fianchettierte oder c5 zuvor spielte (was er beim "Drachen" müsste). Ich mutmaße, dass der Moderator einfach etwas von "Sicilian Dragon" fabulierte, weil "Drachen" eben dramatischer klingt als jeder andere Eröffnungsnamen. Diese Details konnten in dem Artikel nicht ausufernd dargestellt werden, da die Berichte ja aus Platzgründen auch meist kürzer gehalten werden müssen. Die Partie verlief im Übrigen wie folgt (Carlsen mit Schwarz): 1.d4 Sf6 2.Sc3 d5 3.e4 dxe4 4.Sxe4 Sxe4 5.f3 Sd6 6.Lf4 e6 7.Lxd6 Lxd6 8.Lb5+
29.03.2013 08:57 Uhr
von kampfstrampler:
Schach ist Denksport - und Denken tut bekanntlich weh, meinen alle diejenigen, die schon in der Schule von den Mathe-Nerds auf den ersten Plätzen sich genervt fühlten. Also, nice try, Mr. Paulson (und schöner Artikel, lieber Herr Metz) - aber wahrscheinlich ist Schach den allermeisten schlicht zu strategisch (und sie gehen wieder zu Sim City oder Siedler von Katan?!). Und daß Politiker wie Schäuble und Steinbrück sich fürs Schach begeistern, ist wohl auch keine Werbung. Obwohl Mrs. Merkel (an deren desinteressiertem Pokerface sich Good Vicki zu orientieren scheint) durchaus sich als "Berlin Dragon" mal versuchen dürfte ...
29.03.2013 08:44 Uhr
von kampfstrampler:
Was für ein merkwürdiger Streit um Puffs Barthaare! Der Moderator hat wahrscheinlich vom "Sicilian Dragon" gesprochen - was ja nichts anderes bedeutet, als daß der schwarzfeldrige SLäufer sich auf g7 verkriecht, um dann mit feurigem Atem das weiße Mittelfeld bis nach c3 und b2 zu versengen. Schließlich gibt es auch einen Königsindischen Drachen, einen Englischen und einen vom Grünfeld ... Vielleicht könnte man auch vom "weißen Drachen" auf g2 reden. Sollen wir ihn Fuchur nennen?!
28.03.2013 22:11 Uhr
von ada:
hää? der einzige der hier fabuliert scheint der schreiberling zu sein, die sizilianische Drachenverteidigung ist eine ganz alltägliche Schacheröffnung ... taz, halt. linke Bildzeitung ...
28.03.2013 13:42 Uhr
von Harald:
Die Drachenvariante der sizilianischen Verteidigung gibt es tatsächlich :) Ich glaube im Turnier wurde sogar ein "beschleunigter Drache" gespielt. Klingt komisch, ist aber so. ;)
Leserkommentare
29.03.2013 18:49 Uhr
von Hartmut Metz:
Liebe Diskutierende,
eine Anmerkung vom Schreiber des Artikels zur Erklärung:
Natürlich gibt es die Sizilianische Drachenvariante - habe ich sogar früher mal selbst gespielt. In dem Fall ging es aber einfach darum, dass der Moderator eine wirre Zugfolge spielte gegen Magnus Carlsen, die er als "Sizilianische Drachenvariante" deklarierte. Was er spielte, hat aber keinen Eröffnungsnamen, geschweige denn, dass Carlsen seinen Läufer fianchettierte oder c5 zuvor spielte (was er beim "Drachen" müsste). Ich mutmaße, dass der Moderator einfach etwas von "Sicilian Dragon" fabulierte, weil "Drachen" eben dramatischer klingt als jeder andere Eröffnungsnamen. Diese Details konnten in dem Artikel nicht ausufernd dargestellt werden, da die Berichte ja aus Platzgründen auch meist kürzer gehalten werden müssen.
Die Partie verlief im Übrigen wie folgt (Carlsen mit Schwarz): 1.d4 Sf6 2.Sc3 d5 3.e4 dxe4 4.Sxe4 Sxe4 5.f3 Sd6 6.Lf4 e6 7.Lxd6 Lxd6 8.Lb5+
29.03.2013 08:57 Uhr
von kampfstrampler:
Schach ist Denksport - und Denken tut bekanntlich weh, meinen alle diejenigen, die schon in der Schule von den Mathe-Nerds auf den ersten Plätzen sich genervt fühlten. Also, nice try, Mr. Paulson (und schöner Artikel, lieber Herr Metz) - aber wahrscheinlich ist Schach den allermeisten schlicht zu strategisch (und sie gehen wieder zu Sim City oder Siedler von Katan?!). Und daß Politiker wie Schäuble und Steinbrück sich fürs Schach begeistern, ist wohl auch keine Werbung. Obwohl Mrs. Merkel (an deren desinteressiertem Pokerface sich Good Vicki zu orientieren scheint) durchaus sich als "Berlin Dragon" mal versuchen dürfte ...
29.03.2013 08:44 Uhr
von kampfstrampler:
Was für ein merkwürdiger Streit um Puffs Barthaare! Der Moderator hat wahrscheinlich vom "Sicilian Dragon" gesprochen - was ja nichts anderes bedeutet, als daß der schwarzfeldrige SLäufer sich auf g7 verkriecht, um dann mit feurigem Atem das weiße Mittelfeld bis nach c3 und b2 zu versengen. Schließlich gibt es auch einen Königsindischen Drachen, einen Englischen und einen vom Grünfeld ... Vielleicht könnte man auch vom "weißen Drachen" auf g2 reden. Sollen wir ihn Fuchur nennen?!
28.03.2013 22:11 Uhr
von ada:
hää? der einzige der hier fabuliert scheint der schreiberling zu sein, die sizilianische Drachenverteidigung ist eine ganz alltägliche Schacheröffnung ... taz, halt. linke Bildzeitung ...
28.03.2013 13:42 Uhr
von Harald:
Die Drachenvariante der sizilianischen Verteidigung gibt es tatsächlich :) Ich glaube im Turnier wurde sogar ein "beschleunigter Drache" gespielt. Klingt komisch, ist aber so. ;)