Trotz sinkender Einkaufskosten erhöhen viele Lieferanten die Preise für die Verbraucher. Eine neue Studie relativiert die preistreibende Wirkung der Ökoenergie.von Hannes Koch
Die Staatsfinanzierung, also auch der Länder und Gemeinden,
über Steuern
wurde und wird abgeschafft.
Also müssen sich die Gemeinden über "ihre GmbHs" finanzieren:
Wasser, Müll, Energie, etc.
So einfach ist das.
Grundgesetzwidrig ist diese Finanzierung über die Grundbedürfnisse, da keine Steuerprogression mehr vorliegt.
31.03.2013 03:53 Uhr
von EVU-Lobby:
Wer 28,5 Cent für die Kilowattstunde bezahlt ist selbst schuld.
Nur ein einziger Anruf bei seinem Stadtwerk oder wer auch immer seine Grundversorgung übernimmt und er bekommt einen Tarif der garantiert güstiger ist als die Grundversorgung.
Wenn die Leute aber das nicht schaffen, dann müssen Sie halt den Grundversorgungstarif bezahlen.
30.03.2013 13:18 Uhr
von SchnurzelPu:
Was für eine bescheuerte Schlagzeile! Wer sollte denn den Gewinn sonst zahlen?
Nun könnten die Ökostromanbieter ausscheren und neue Kunden generieren - aber die sind wohl auch zu gierig?!
30.03.2013 13:07 Uhr
von eeeeeee:
Was Hannes sagt.
Hinzu kommt, dass drei der vier bösen großen Energiekonzerne Staatseigentum sind. Nur E.On ist in Privateigentum, um die haben die niedrigsten Gewinne gemessen an der Menge, die sie verkaufen.
Die Studie leugnet außerdem völlig das Speicherproblem. Am Montagmorgen, wenn die Produktionsstätten des Landes ihre Arbeit beginnen, nützt mir das herzlich wenig, dass am Sonntagnachmittag der Strompreis negativ war, weil alle Windräder liefen und die meisten Arbeitsplätze zu waren.
30.03.2013 11:29 Uhr
von Horst:
Ich kann Hannes nur zustimmen. Wenn man keine Ahnung von Preisbildung in einer Marktwirtschaft hat, sollte man darüber auch gar nicht erst berichten. Schon mal auf die Aktienkurse von RWE und e.on geschaut? Minus 70% in den letzten Jahren! Und dabei verliert nicht nur der pöse pöse Spekulant. Nein, jeder Riester- und Rürupsparer und jeder Inhaber einer Lebensversicherung ist an diesen Verlusten beteiligt. Das ist die Realität, wenn der Staat in die Privatwirtschaft reinregiert. Habt Ihr denn immer noch nicht kapiert, warum die DDR pleite gegangen ist?
30.03.2013 11:28 Uhr
von Elektron:
Die Energieversorgung eines Landes gehört, wie auch die Wasserversorgung u.a., in öffentliche Hände. Dazu benötigt man auch keine Strombörse usw. Im Zuge der Deregulierung, ich glaube von rot/grün, musste ja alles dem "selbstregulierenden Markt" freigegeben werde. Und jetzt weint man Krokodilstränen. Wie glaubhaft ist das denn?
30.03.2013 11:02 Uhr
von W.Wacker:
"Deutsche Stromversorger konnten ihre Gewinne zwischen 2009 und 2013 um bis zu 75 Prozent steigern."
Was für ein naiver irreführender Ansatz. "Bis zu" heisst vermutlich, "es gab genau einen, der so gesteigert hat" und das war unbedeutendes Kleinunternehmen. Ist das typisch?
Schauen wir uns mal einen "Bösen" an: Eon Gewinn 2009: 8,645 Mrd Eon Gewinn 2012: 2,641 Mrd Wo ist denn da die Steigerung? Im Börsenkurs auch nicht, denn der ist auch kräftig gefallen.
Und dafür brauche ich keine Studie. Das steht in den Geschäftsberichten. Die sollte man lesen können, wenn man über Wirtschaft schreibt.
30.03.2013 07:43 Uhr
von Big Jim:
Hannes, mein Lieber, Du kennst wohl den Sinn von Veröffentlichungen nicht. Die taz wollte wohl genau auf das hinweisen, was Du angesprochen hast. Der Preis hat (fast) nix mit der Ökoumlage zu tun. Aber trotzdem hauen die üblichen Verdächtigen genau darauf ein und sind gerade dabei, den Aufstieg der Erneuerbaren genau mit diesem (falschen) Argument zu zuerstören. Du müsstest, Deinen Leserbrief auf Seite 1 der Bild bekommen. Denn obwohl man das ja wissen sollte, funktioniert die Ausrede mit dem bösen Ökostrom bislang noch zu gut.
Grüße
29.03.2013 20:27 Uhr
von Hannes:
"Trotz sinkender Einkaufskosten erhöhen viele Lieferanten die Preise für die Verbraucher" - was für eine naive Sichtweise. Peinlich, dass die taz nicht weiß, dass es keinen Zusammenhang zwischen Kosten und dem Preis eines Produktes gibt. Nur Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis sonst nichts (siehe das Beispiel facebook: Kosten: maximal USD 100.000, 1,2 % verkauft für fast eine Milliarde). Wenn die Kunden nicht wechseln, wären die Anbieter ja schön blöd, die Preise nicht zu erhöhen. Erschreckend, wie wenig Ahnung die taz-Praktikanten, die sich Redakteure nennen dürfen, von Wirtschaft haben - und dann immer diese peinlichen, arroganten, besserwisserischen Artikel. Lächerlich.
29.03.2013 17:06 Uhr
von irmi:
Da könnte man vermuten, das nicht nur die Stromanbieter gierig sind, sondern der Staat kräftig einnehmen kann je höher die Einnahmen der Anbieter, desto mehr für den Staatssäckel.
Warum sagt man nicht im Fernsehen namentlich ganz offen, geht zu dem oder jenem Anbieter wo die nächsten 5 Jahre die Preise gleich bleiben. Nicht jeder Deutsche hat einen Computer daheim. Es sollte so sein, das die Firmen die den meisten Strom brauchen nicht geschützt sondern normal zur Kasse gebeten werden. Es sollte so sein, das Rentner und sozial schwache Familien Sonderkonditionen bekommen, damt den Rentnern noch ein Leben möglich ist.
Leserkommentare
31.03.2013 12:39 Uhr
von Juergen K.:
Die Staatsfinanzierung,
also auch der Länder und Gemeinden,
über Steuern
wurde und wird abgeschafft.
Also müssen sich die Gemeinden über "ihre GmbHs" finanzieren:
Wasser, Müll, Energie, etc.
So einfach ist das.
Grundgesetzwidrig ist diese Finanzierung über die Grundbedürfnisse, da keine Steuerprogression mehr vorliegt.
31.03.2013 03:53 Uhr
von EVU-Lobby:
Wer 28,5 Cent für die Kilowattstunde bezahlt ist selbst schuld.
Nur ein einziger Anruf bei seinem Stadtwerk oder wer auch immer seine Grundversorgung übernimmt und er bekommt einen Tarif der garantiert güstiger ist als die Grundversorgung.
Wenn die Leute aber das nicht schaffen, dann müssen Sie halt den Grundversorgungstarif bezahlen.
30.03.2013 13:18 Uhr
von SchnurzelPu:
Was für eine bescheuerte Schlagzeile! Wer sollte denn den Gewinn sonst zahlen?
Nun könnten die Ökostromanbieter ausscheren und neue Kunden generieren - aber die sind wohl auch zu gierig?!
30.03.2013 13:07 Uhr
von eeeeeee:
Was Hannes sagt.
Hinzu kommt, dass drei der vier bösen großen Energiekonzerne Staatseigentum sind. Nur E.On ist in Privateigentum, um die haben die niedrigsten Gewinne gemessen an der Menge, die sie verkaufen.
Die Studie leugnet außerdem völlig das Speicherproblem. Am Montagmorgen, wenn die Produktionsstätten des Landes ihre Arbeit beginnen, nützt mir das herzlich wenig, dass am Sonntagnachmittag der Strompreis negativ war, weil alle Windräder liefen und die meisten Arbeitsplätze zu waren.
30.03.2013 11:29 Uhr
von Horst:
Ich kann Hannes nur zustimmen.
Wenn man keine Ahnung von Preisbildung in einer Marktwirtschaft hat, sollte man darüber auch gar nicht erst berichten.
Schon mal auf die Aktienkurse von RWE und e.on geschaut?
Minus 70% in den letzten Jahren!
Und dabei verliert nicht nur der pöse pöse Spekulant.
Nein, jeder Riester- und Rürupsparer und jeder Inhaber einer Lebensversicherung ist an diesen Verlusten beteiligt.
Das ist die Realität, wenn der Staat in die Privatwirtschaft reinregiert.
Habt Ihr denn immer noch nicht kapiert, warum die DDR pleite gegangen ist?
30.03.2013 11:28 Uhr
von Elektron:
Die Energieversorgung eines Landes gehört, wie auch die Wasserversorgung u.a., in öffentliche Hände. Dazu benötigt man auch keine Strombörse usw. Im Zuge der Deregulierung, ich glaube von rot/grün, musste ja alles dem "selbstregulierenden Markt" freigegeben werde. Und jetzt weint man Krokodilstränen. Wie glaubhaft ist das denn?
30.03.2013 11:02 Uhr
von W.Wacker:
"Deutsche Stromversorger konnten ihre Gewinne zwischen 2009 und 2013 um bis zu 75 Prozent steigern."
Was für ein naiver irreführender Ansatz. "Bis zu" heisst vermutlich, "es gab genau einen, der so gesteigert hat" und das war unbedeutendes Kleinunternehmen. Ist das typisch?
Schauen wir uns mal einen "Bösen" an:
Eon Gewinn 2009: 8,645 Mrd
Eon Gewinn 2012: 2,641 Mrd
Wo ist denn da die Steigerung? Im Börsenkurs auch nicht, denn der ist auch kräftig gefallen.
Und dafür brauche ich keine Studie. Das steht in den Geschäftsberichten. Die sollte man lesen können, wenn man über Wirtschaft schreibt.
30.03.2013 07:43 Uhr
von Big Jim:
Hannes, mein Lieber, Du kennst wohl den Sinn von Veröffentlichungen nicht. Die taz wollte wohl genau auf das hinweisen, was Du angesprochen hast.
Der Preis hat (fast) nix mit der Ökoumlage zu tun.
Aber trotzdem hauen die üblichen Verdächtigen genau darauf ein und sind gerade dabei, den Aufstieg der Erneuerbaren genau mit diesem (falschen) Argument zu zuerstören.
Du müsstest, Deinen Leserbrief auf Seite 1 der Bild bekommen. Denn obwohl man das ja wissen sollte, funktioniert die Ausrede mit dem bösen Ökostrom bislang noch zu gut.
Grüße
29.03.2013 20:27 Uhr
von Hannes:
"Trotz sinkender Einkaufskosten erhöhen viele Lieferanten die Preise für die Verbraucher" - was für eine naive Sichtweise. Peinlich, dass die taz nicht weiß, dass es keinen Zusammenhang zwischen Kosten und dem Preis eines Produktes gibt. Nur Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis sonst nichts (siehe das Beispiel facebook: Kosten: maximal USD 100.000, 1,2 % verkauft für fast eine Milliarde). Wenn die Kunden nicht wechseln, wären die Anbieter ja schön blöd, die Preise nicht zu erhöhen.
Erschreckend, wie wenig Ahnung die taz-Praktikanten, die sich Redakteure nennen dürfen, von Wirtschaft haben - und dann immer diese peinlichen, arroganten, besserwisserischen Artikel. Lächerlich.
29.03.2013 17:06 Uhr
von irmi:
Da könnte man vermuten, das nicht nur die Stromanbieter gierig sind, sondern der Staat kräftig einnehmen kann je höher die Einnahmen der Anbieter, desto mehr für den Staatssäckel.
Warum sagt man nicht im Fernsehen namentlich ganz offen, geht zu dem oder jenem Anbieter wo die nächsten 5 Jahre die Preise gleich bleiben. Nicht jeder Deutsche hat einen Computer daheim. Es sollte so sein, das die Firmen die den meisten Strom brauchen nicht geschützt sondern normal zur Kasse gebeten werden. Es sollte so sein, das Rentner und sozial schwache Familien Sonderkonditionen bekommen, damt den Rentnern noch ein Leben möglich ist.