„Und nichts Verkehrteres, als Meinen eine geistige Tätigkeit nennen“ (Ludwig Wittgenstein)
30.03.2013 11:58 Uhr
von menschenfreund:
"29.03.2013 20:40 Uhr von Björn Eriksson: Frau Molka Sousi hat recht mit ihrer Analyse: die ganze Kultur Tunesiens wird sich ändern, wenn diese Bärtigen das Sagen haben werden..." Dem stimme ich zu. Fakt ist auch, daß Religionen davon "leben", daß sie mit psychischen und physischen Bedrohungen operieren. Niemnd käme sonst auf die Idee, sich einem "Gott" zu unterwerfen.
30.03.2013 11:25 Uhr
von D.J.:
Dank an die taz, dass sie regelmäßig über die Gefahren des islamistischen Rechtsextremismus im Ausland berichtet (immerhin).
30.03.2013 09:57 Uhr
von Mat:
Es tummeln sich Antisemiten im Weltsozialforum.
30.03.2013 02:00 Uhr
von dondavilón:
Spannender Artikel, der anschaulich die kontroverse Seite der Diversität solcher Treffen rüberbringt. Würde mich über weitere Artikel von vor Ort freuen. By the way: feliz cumple, compinche!
30.03.2013 00:53 Uhr
von Sonst alles klar?:
Ja, aber sonst habt Ihr lieben TAZler_Innen mal wieder keine Probleme, oder? Interessant! Gott gütiger.
29.03.2013 20:59 Uhr
von Björn Eriksson:
Da das Weltsozialforum noch bis Sonntag tagt, wäre noch Gelegenheit für Frau Maherzia Laabidi, auf dem Forum vorzutragen, wieso die Tochter des Millionärs und Parteivorsitzenden der Ennahda, Ghannouchi, sich im Augenblick eine goldene Nase damit verdient, billige Milch aus Rumänien nach Tunesien zu importieren, und die tunesischen Bauern dazu verdammt, ihre Milch nicht mehr verkaufen zu können, damit deren Familien überleben können. Das wäre doch mal ein Thema für das Weltsozialforum in Tunis ;-)
29.03.2013 20:50 Uhr
von Bouleazero:
Politischen Fortschritt gibt es nicht ohne sich mit den reaktionären Ansichten auseinander zu setzen. Wäre das Forum nicht der geeignete Platz, gemeinsam mit den demokratischen Kräften des arabischen Frühlings Argumente zu entwickeln, die die islamistischen Fundis in die Schranken weisen? Wer gewalttätig wird, disqualifiziert sich von selbst.
29.03.2013 20:40 Uhr
von Björn Eriksson:
Frau Molka Sousi hat recht mit ihrer Analyse: die ganze Kultur Tunesiens wird sich ändern, wenn diese Bärtigen das Sagen haben werden.
Der Bitte von Frau Maherzia Laabidi, die Ängste zu rationalisieren, kann entsprochen werden: diese Besessenen als Religiöse zu bezeichnen, ist eine Beleidigung für jeden Tunesier. Menschen, die anderen vorschreiben, was sie glauben oder tun sollen, sind keine Gläubigen, sondern Propagandisten. Der „Religiöse“, der geneigt ist, andere zu bekehren, traut dem, was er lehrt, selbst nicht. Der Wunsch nach Bekehrung ist eine paradoxe Handlung, die das verfolgte Ziel verhindert und nur Abhängige produziert.
Diese Leute passten daher besser zu einem Parteitag der amerikanischen Republikaner, an dessen rechten Rand, wo sich Evangelikale und die Tea Party tummeln, denn zum Weltsozialforum.
In Tunesien erzählten sich die Tunesier während der Revolution gerne folgenden Witz: „Wenn Bärte das Zeichen für Weisheit wären, müsste die Ziege der größte Philosoph der Wüste sein.“ Sie wussten, wovon sie sprachen.
29.03.2013 20:36 Uhr
von Thomas Wirt:
Ein Bild der Verbrennung einer israelischen Flagge mit "Pro-Palästina-Demo" zu betiteln ist ein ziemlich stupider Euphemismus, der nicht nur jenen schadet, die sich ernsthaft für die Sache der Palästinenser einsetzen, sondern lässt auch ein ungutes Gefühl über die Ansichten des Verfassers aufkommen...
Leserkommentare
31.03.2013 09:44 Uhr
von Björn Eriksson:
@menschenfreund
„Und nichts Verkehrteres, als Meinen eine geistige Tätigkeit nennen“ (Ludwig Wittgenstein)
30.03.2013 11:58 Uhr
von menschenfreund:
"29.03.2013 20:40 Uhr
von Björn Eriksson:
Frau Molka Sousi hat recht mit ihrer Analyse: die ganze Kultur Tunesiens wird sich ändern, wenn diese Bärtigen das Sagen haben werden..."
Dem stimme ich zu.
Fakt ist auch, daß Religionen davon "leben", daß sie mit psychischen und physischen Bedrohungen operieren.
Niemnd käme sonst auf die Idee, sich einem "Gott" zu unterwerfen.
30.03.2013 11:25 Uhr
von D.J.:
Dank an die taz, dass sie regelmäßig über die Gefahren des islamistischen Rechtsextremismus im Ausland berichtet (immerhin).
30.03.2013 09:57 Uhr
von Mat:
Es tummeln sich Antisemiten im Weltsozialforum.
30.03.2013 02:00 Uhr
von dondavilón:
Spannender Artikel, der anschaulich die kontroverse Seite der Diversität solcher Treffen rüberbringt. Würde mich über weitere Artikel von vor Ort freuen.
By the way: feliz cumple, compinche!
30.03.2013 00:53 Uhr
von Sonst alles klar?:
Ja, aber sonst habt Ihr lieben TAZler_Innen mal wieder keine Probleme, oder? Interessant! Gott gütiger.
29.03.2013 20:59 Uhr
von Björn Eriksson:
Da das Weltsozialforum noch bis Sonntag tagt, wäre noch Gelegenheit für Frau Maherzia Laabidi, auf dem Forum vorzutragen, wieso die Tochter des Millionärs und Parteivorsitzenden der Ennahda, Ghannouchi, sich im Augenblick eine goldene Nase damit verdient, billige Milch aus Rumänien nach Tunesien zu importieren, und die tunesischen Bauern dazu verdammt, ihre Milch nicht mehr verkaufen zu können, damit deren Familien überleben können. Das wäre doch mal ein Thema für das Weltsozialforum in Tunis ;-)
29.03.2013 20:50 Uhr
von Bouleazero:
Politischen Fortschritt gibt es nicht ohne sich mit den reaktionären Ansichten auseinander zu setzen. Wäre das Forum nicht der geeignete Platz, gemeinsam mit den demokratischen Kräften des arabischen Frühlings Argumente zu entwickeln, die die islamistischen Fundis in die Schranken weisen? Wer gewalttätig wird, disqualifiziert sich von selbst.
29.03.2013 20:40 Uhr
von Björn Eriksson:
Frau Molka Sousi hat recht mit ihrer Analyse: die ganze Kultur Tunesiens wird sich ändern, wenn diese Bärtigen das Sagen haben werden.
Der Bitte von Frau Maherzia Laabidi, die Ängste zu rationalisieren, kann entsprochen werden: diese Besessenen als Religiöse zu bezeichnen, ist eine Beleidigung für jeden Tunesier. Menschen, die anderen vorschreiben, was sie glauben oder tun sollen, sind keine Gläubigen, sondern Propagandisten. Der „Religiöse“, der geneigt ist, andere zu bekehren, traut dem, was er lehrt, selbst nicht. Der Wunsch nach Bekehrung ist eine paradoxe Handlung, die das verfolgte Ziel verhindert und nur Abhängige produziert.
Diese Leute passten daher besser zu einem Parteitag der amerikanischen Republikaner, an dessen rechten Rand, wo sich Evangelikale und die Tea Party tummeln, denn zum Weltsozialforum.
In Tunesien erzählten sich die Tunesier während der Revolution gerne folgenden Witz: „Wenn Bärte das Zeichen für Weisheit wären, müsste die Ziege der größte Philosoph der Wüste sein.“ Sie wussten, wovon sie sprachen.
29.03.2013 20:36 Uhr
von Thomas Wirt:
Ein Bild der Verbrennung einer israelischen Flagge mit "Pro-Palästina-Demo" zu betiteln ist ein ziemlich stupider Euphemismus, der nicht nur jenen schadet, die sich ernsthaft für die Sache der Palästinenser einsetzen, sondern lässt auch ein ungutes Gefühl über die Ansichten des Verfassers aufkommen...