• 31.03.2013

Nordkoreas Kriegsrhetorik

Atommacht laut Verfassung

Am Samstag erklärte Nordkorea den „Kriegszustand“ mit Südkorea. Und legt weiter verbal nach: Das Atomwaffenarsenal soll wachsen, die Wirtschaft natürlich auch.

  • 01.04.2013 09:20 Uhr

    von S. Kahn:

    Eine Anmerkung zum Konflikt.

    Es wird wahrscheinlich alles schlimmer sein als angegeben. Der Kriegszustand besteht offiziell zwischen beiden koreanischen Staaten seit 60 Jahren. Die Spannungen in einem Konflikt werden aber - wie man in der Friedensforschung weiß - nicht dadurch entschärft, wenn die andere Seite - USA & Südkorea - selbst für Zündstoff sorgen. Im Wettrüsten mit Nordkorea erlauben die USA im Dezember Südkorea Militärraketen mit einer Reichweite von nun bis zu 800km um das gesamte Staatsgebiet Nordkoreas treffen zu können und führen nach langer Pause wieder einen Atombombentest im heimischen Nevada durch. Und nicht nur Nordkorea schickte unlängst eine Rakete mit Satellit ins All, was weltweit auf Verachtung stieß, da man annahm, es würde unter einem zivilen Deckmantel eine atomwaffenfähige Trägerrakete getestet. Südkorea tat dies mit einer russischen Trägerrakete erst zu Beginn dieses Jahres. Im letzten Fall kam es jedoch zu keinen UN-Sanktionen.

    Muss man nicht eher nun weniger mit den Säbeln rasseln? Ist denn eine militärische Lösung immer einer diplomatischen vorzuziehen? In der Regel sterben da doch nur die Menschen, die für die Politik des Landes nichts können. Die leiden auch eher unter den Sanktionen als die Elite eines Landes.

  • 31.03.2013 18:59 Uhr

    von sieglinde:

    Wer will von seinen potentiellen Henker etwas kaufen?
    Südkorea ist doch selbst Schuld, wenn
    es ständig mit Nordkorea einen Austausch pflegt.
    Je schriller dieser Verrückte sich aufführt,
    desto mehr Aufmerksamkeit und Macht bekommt er.
    Kein Wunder, wenn er sich nun als großer Herrscher fühlt.
    Diese ständige gegenseitige Lautsprechertyrannei
    von Seiten Südkoreas ist auch wirklich kindlich blöd! Man hat es mit isolierten, paranoischen,
    gefährlichen Individuen zu tun, die ohne Sozialkompetenz herumstümpern.
    Wenn dann Südkorea dann noch diese Spirale
    verstärkt, gibt es wenigstens einen 1 Irren zuviel.
    Alle werden Sie nun verständnisvoll China, USA,
    Südkorea.
    China hätte schon längst in Nordkorea einmarschieren sollen, wenn es nicht klammheimlich
    doch einen neuen Stellvertreterkrieg will.
    Angeblich ist dieser Mann in Europa zur Schule gegangen, ebenso wie Karzai.
    Was für westliche Tugenden und Werte haben
    sie denen dort beigebracht?
    Sieg durch Psychoterror, Unverschämtheit und
    Dreistigkeit, Tötungen, brutale Gewalt?
    Es zählt nur die Moral desjenigen, wer mehr Geld
    und militärische Stärke hat?
    Dann ist das ein eindeutiges Zeichen, dass das
    Fehlen von philosophischer Reflektion und Glaube
    die Kinder dieser Schulen gefährlich verdummt.
    Der Westen hat ein Massensterben seines Volkes
    verhindert, das nur durch die Dummheit seiner
    Vorgänger verursacht wurde.
    Der Dank ist die Androhung der Vernichtung der Ernährer und Retter. Dieser Mann und seine
    Vorfahren sind schäbig! Genauso wie Gadaffi
    und Saddam Hussein schäbig waren!

  • 31.03.2013 18:15 Uhr

    von ...:

    "Papst Franziskus verlangte in seiner Osterbotschaft Weltfrieden und einen neuen Geist der Versöhnung und der Harmonie mit der Schöpfung. Ausdrücklich geißelte er auch den Konflikt auf der koreanischen Halbinsel, wo Nordkorea mit Kriegsrhetorik die Welt herausfordert."

    was hat der Papst in einem Artikel über Nordkorea zu suchen? Mir reicht schon das tazsche Protestantentum, jetzt gehts zu weit!

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