• 01.04.2013

Intelligente Werbung soll - so denkt sich das die Branche - die Leute dort abholen, wo sie stehen. Wie aber lockt die Evangelische Kirche neue Schäfchen?

Auf den Werktag warten

KOLUMNEvon Micha Brumlik

  • 03.04.2013 08:59 Uhr

    von Siegmar:

    @ dirk
    leider zu einseitig gedacht..
    wenn es unabhängige religiöse "Freitage" zur jeweiligen glaubensabhängigen Verfügung gäbe, dann würde sich das schon "einigermaßen gerecht" ausgleichen. nur Nihilisten haben dann wohl Pech. :-)

  • 03.04.2013 08:09 Uhr

    von Eva:

    Liebe taz,

    was will uns bloß Herr Brumlik mit diesem Artikel vermitteln?
    Dass er Denkmäler geschützt wissen will, deren Inhalte er gar nicht für denkenswert erachtet?

    Oder dass ehrenamtliche Mitarbeiter, wenn sie schon meinen, die Welt könnte ihrer Hilfe bedürfen, bitteschön rund um die Uhr zur Verfügung stehen mögen?

    Trotz alledem: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

  • 02.04.2013 19:05 Uhr

    von dirk:

    Hallo @Siegmar: Wie wärs einfach alle kirchlichen Feiertage abzuschaffen? Dann hätten wir, jedenfalls in Bayern, Zeit für 10 zusätzliche Arbeitstage. Cool.

  • 02.04.2013 15:31 Uhr

    von Wolfgang Weissgerber:

    "...in einer Zeit unaufhörlicher Kirchenaustritte..."
    Dass Mich Brumlik die Wochenendmentalitat der Seelsorger peinlich findet, geht in Ordnung. Aber dass der Herr Professor kenntnisfrei den Unfug "unaufhörlicher Kirchenaustritte" wiederkäut, ist mehr als peinlich. Die Austrittsquote der evangelischen Kirchen liegt bei sensationell niedrigen 0,5 Prozent, und das seit vielen Jahren. Parteien und Gewerkschaften wären über solche Schwundraten entzückt, und Zeitungsverlage auch.

  • 02.04.2013 09:26 Uhr

    von Siegmar:

    Durch Werbung wird ein schlechtes Produkt auch nicht besser!! wir sind kein Gottesstaat! also was haben die Kirchen in unserer Gesellschaft zu suchen? Es reicht doch schon das "Wort zum Sonntag", dass ich als Heide mit der Medienabgabe mitfinanzieren muss und die christlichen Feiertage, die ich tolerieren muss..

  • 02.04.2013 03:55 Uhr

    von Thomas Diboczewski:

    Vielen Dank für den schönen Artikel. Unsere Kirche ist für jede Art von Aufmerksamkeit dankbar. Ich habe nur eine kleine Korrektur anzubringen.

    Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Seelsorgerinnen auch Sonn- und Feiertags zur Verfügung. Sie sind zwar afk, bieten aber an diesen Tagen Gruppensitzungen an. Wenn sie Interesse haben, goggeln sie doch einfach mal nach nach dem Begriff "Gottesdienste". Sie werden sicher auch in ihrer Stadt eines unsere Angebote finden. Schauen sie doch einfach mal vorbei. Die Teilnahme ist kostenlos, während und/oder nach der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten.

  • 02.04.2013 02:10 Uhr

    von Ihr neuer Pappsi:

    Euer Herr Jakob hat sich doch offfenbar der Meinung angeschlossen, daß die Protestanten lustfeindlich seien. Meine diesbezügliche Email-Rückfrage blieb ohne Antwort.

    Da gab es doch mal eine Zeitung, von der Ihr Euch absetzen wolltet? Was Protestantismus angeht, habt Ihr doch eher wenig beizutragen.

  • 02.04.2013 01:16 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Mit Werbung gewinnt die Kirche,die Kirchen keine Schäflein.Nicht immer hält der Inhalt das,was das Produkt verspricht,dies trifft auf die Kirche,die Kirchen unweigerlich zu.Demokratie,Basisdemokratie wird in der Kirche,in den kirchen nicht gelebt.Hier herrscht ein hierarchisches,monarchisches Modell.Leitende Geistliche geben Pressereklärungen heraus,ohne diese mit dem Kirchenvolk ab zu stimmen.Nicht mit allem was die Kirchenleute,Berufschristen im Umlauf geben ,identifiziert sich das Kirchenvolk.Nicht alles was in der Kirche geschieht,kann sich auf Jesus christus beziehen,worauf die Kirche,hier die Berufschristen sich beziehen.
    In der Ev.luth. Landeskirche Hannovers unter der Federführung von Ralf Meisetr,gwählter Landesbischof von 78 People blockt man wenn es negative Kritik im Bezug auf den Landesbischof gibt.Menschen können zwar Wünsche an den Möchte gern Landesbischof Ralf Meister schreiben,gefällt es der Bischofskanzlei nicht,wird der Beitrag gelöscht.Hier voran gehend die immer noch weiter entwickelte Referentin des Landesbischofs,die vorher schon bei der Landesbiscjhöfin Käßmann tätig war:
    Von einer Beauftragten,von einem Beauftragten für die Belange von gehandicapten Menschen in der EV.luth. Landeskirche Hanneovers,möchte der der zeitige Landesbischof Ralf Meister aus der Hansestadt Hamburg kommend,wo die Pfeffersäcke eine nicht unwesentliche Rolle spielen im Bezug auf den Stadtsäckel nichts wissen.Ralf Meister antwortet auch nicht den Schreibern.Er überläsast wenn überhaupt dies seinen "Tippchen" aus der Bischofskanzlei.Dies ist nicht die feine englische Art,schon gar nicht der Hanseatischen Art.
    Glauben Ja,Kirche Nein,so wie sie sich gibt wird keinen Zulauf haben ud dies zu Recht.
    Kirchentage geben nicht das Stimmungsbild wieder,wie Kirche funktioniert instrumentalisierrt.
    Ohne Poppen würde die Institution Kirche menschlicher,realitätsnäher sein.
    Die beste Werbung sind nicht geschaltete Anzeigen,Banner,Flyer,sondern die Mund zu Mund Empfehlungen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder