@Elektron Der Energiemarkt ist nicht dereguliert, er ist fehlreguliert. Umweltkosten sind nicht ausreichend eingepreist und soziale Bedingungen (Vermögensverteilung) quasi überhaupt nicht berücksichtigt. Staatliche Eingriffe finden durchaus statt, allerdings nicht zielgerichtet und lösungsorientiert.
Grundsätzlich die komplette Energieversorgung in staatliche Hände zu legen und damit jegliche private Eigeninitiative in dem Bereich platt zu machen, hieße das Kind mit dem Bade ausschütten. Gerade diese Eigeninitiative war und ist wichtig für eine wirkliche Energiewende.
02.04.2013 17:47 Uhr
von Timson:
@ Bruno
Welche Alternative wäre das?
Das alte Sprichwort, wer A sagt muss auch B sagen trifft für Deutschland vollends zu, nur dass offenbar niemand B sagen will. Anstatt mit überflüssigem Strom die Leitungen zu heizen oder die Anlagen komplett herunterzufahren könnte man damit auch durchaus was sinnvolles anstellen, aber nichtmal dafür werden konsequent Konzepte (von denen es ausreichend und nachweislich funktionierende gibt) umgesetzt. Stattdesse wird das Märchen vom Strompreis erzählt, weil Atommül lagern, sich auf Rohstoffe aus Krisenstaaten verlassen und Ortschaften in Brandenburg oder sonstwo wegbaggern offenbar die bevorzugte Alternative ist.
Da sitzen offenbar die richtigen Leute in den falschen Vorständen! ;)
02.04.2013 17:32 Uhr
von horst:
ein große fehler der menschheit ist, dass land also ein bestimmter teil unseres planeten einer person gehören kann.
am beispiel windstandorte zeigt sich das problem besonders gut.
02.04.2013 16:52 Uhr
von Elektron:
@ Eric Manneschmidt der Energiemarkt ist dereguliert und alles andere sind die Folgen!
Energieversorgung gehört in die öffentlichen Hände. Die herrschende Politik sieht das leider anders, denn zuerst müssen die Gewinne der Energie-Oligarchen stimmen. Außerdem gibt es bis heute keinen Masterplan wonach sinnvolle Standorte und entsprechende Stromtrassen deutschlandweit geplant werden. Kopflos in die Enegiewende, um deren Nichtmachbarkeit zu beweisen. Danke Mutti.
02.04.2013 16:49 Uhr
von Stromverbraucher:
10-20% Rendite. Ohne jedes Risiko 20 Jahre lang. Die Energiewende ist zur Gelddruckmaschine geworden. Von unserer lieben Politik von links bis rechts legitimert, selbst die Grünen finden das auch noch Klasse. Wen soll man da wählen, damit dieses Milliarden-Karussell ein Ende findet?
02.04.2013 16:38 Uhr
von P.Haller:
@Andy B: Ja, ja mein Lieber, früher war die deutsche Sprache auch noch Jungspunden vertraut ! Die Zeiten scheinen vorbei zu sein.... Ausserdem steht hier nirgendwo, dass der Bauer seine Familie bestellt. Auch lesen scheint zunehmend aus der Mode zu kommen.
02.04.2013 16:20 Uhr
von ChristianL:
Gerade mit Windkraftanlagen wird in NRW viel Bullshit betrieben. Sie werden oftmals als privates Investment an Kleinanleger verkauft und dann beginnt ein juristisches Tauziehen um die Zulässigkeit des Baus einer solchen Anlage. Wenngleich auch nicht jeder Bau einer solchen Anlage den Vorgaben des BauGB entspricht und infolgedessen gestoppt wird, so ist es doch erstaunlich, dass Eon und Evonik mehr bedenkliche Kraftwerke, die möglicherweise sogar dem Regionalplan widersprechen ohne großes juristisches Tauziehen möglich ist. Das genannte Beispiel um eine einzelne Windkraftanlage befand sich in Marl und die Anlage war bis auf die Windräder schon fertiggestellt und daraufhin mittels vorläufigen Rechtsschutz gestoppt. Aber Privatanleger kämpfen ja in dieser Justiz bekanntlich gegen Windmühlen.
02.04.2013 15:57 Uhr
von ilmtalkelly:
Das größte potenzielle Kraftwerk ist die Einsparung, doch keiner will ohne Geschirrspüler und Monsterkühlschrank und Straßenlaternen müssen auch die ganze Nacht brennen. Stattdessen beruhigen wir uns mit Energiesparlampen. Problemlösungen des Netzausbau, Speichertechnologien sind nicht der Notendigkeit geschuldet, sondern der Maßlosigkeit.
Stromeinsparung unserem Gewissen folgend, nicht unserem Geldbeutels, zu erreichen, scheint wohl einfach zuviel verlangt.
02.04.2013 15:33 Uhr
von Eckhard:
In einer anderen deutschen Zeitung steht folgende Headline
Trotz Atomausstiegs: Deutscher Strom wird zum Exportschlager.
Klar von deutschen Bürger über erhöhte Gebühren --> EEG-Umlage bezahlt und dann +- 0 verschenkt oder mit zusätzlichen Geld versehen an andere Staaten abgeben.
In Deutschland Stromkostensteigerung 33 % in den Niederlanden Stromsenkung ca. 20 %. 67% der Bevölkerung halten die Kosten zur Förderung der Erneuerbaren zu hoch --> Aussage vom bdew 31.01.2013.
Der trottelige Deutschland Michel lässt es mit sich machen.
02.04.2013 15:20 Uhr
von Tim Leuther:
Jede Energieform sollte eine Abgabe zahlen, die Ihre Produktion grundlastfähig macht. Das Geld sollten die bekommen die gie Grundlastfähigkeit bereitstellen. Dann wäre die Renditen für die EE auf das realistische abgeschmolzen.
02.04.2013 15:19 Uhr
von Eric Manneschmidt:
Es wird wahrscheinlich wirklich Zeit, den ganzen Umlage- und Subventionszirkus des EEG zu beenden. Statt dessen Umwelt- und andere externe Kosten durch eine Abgabe auf die entsprechenden Energieträger einpreisen, die Einnahmen komplett, direkt und bedingungslos an die Bevölkerung ausschütten. Strommarkt liberalisieren. Die Folge: - Die ganze Bevölkerung würde profitieren (über die Kaufkraft auch "die Wirtschaft"), - Mitnahmeeffekte und Sozialneid wären in dem Bereich vorbei, - Anreize für verbrauchssenkende Maßnahmen gleich welcher Art wären für alle Akteure gegeben, - Anreize für bedarfsgerechte Verfügbarmachung von Strom wären gegeben, (dezentrale) Speicherstrukturen würden sich mehr oder weniger von selbst entwickeln.
02.04.2013 15:12 Uhr
von Die Wahrheit:
Geldgier zerstört Landschaft und Natur. Wer sich mal intensiev mit diesen erneuerbaren Energiequellen auseinander setzt, sollte mal als erstes seine letzte Jahresrechnung anschauen. Mit 45 % bestehend aus EEG-Abgabe, Stromsteuer und Netzgebühren, werden die Bürger belastet. Tendenz steigend nach Studie von bdew. 2013 werden diese erwähnten Kosten auf über 50 % steigen. Ca. 600.000 Haushalte können Ihre Stromrechnung nicht mehr begleichen. Wenn die "Erneuerbaren" (Wind,Solar Biogas) so toll sind benötigen sie ja keine Subventionen. Vom Januar bis März stehen aber die Zahlungen für EEG in Mrd.-Höhe im Negativbereich. Der Bürger muss noch ganz schön nachzahlen. Desweiteren soll in Bayern Biogasanlagen voran- getrieben werden, aber um ein Atomkraftwerk mit Biogas zu ersetzen, benötig man 4000 qkm Anbaufläche (lt. Prof. Dr. Ganteföhr). Diese Flächen entfallen für die Ernährung der Bundesbürger. Konventionelle Landwirte können die Pacht nicht mehr bezahlen normal 170-300 Euro/h/a. Für Biogasanbau werden bis zu 1.000 Euro/h/a gezahlt. In Nordeutschland kauft man Mais schon aus der Ukraine dazu. Überall erzeugt man nur Monokulturen, auf Kosten der "Erneuerbaren". Nächste Frage, wer entsorgt die so tollen Solarzellen "Hochgiftig". Bitte mal nach Solar und NF3 google. NF3 ist 12.000 mal schädlicher als CO2 und ist ein menschlich gemachtes Treibhausgas. Bei der Produktion fallen noch mehr giftige Treibhausgase an.
02.04.2013 14:58 Uhr
von Der Ingenieur:
@Brun,
Speicherkraftwerke im Flachland sind sinnlos, weil viel, viel zu teuer! Kein Unternehmen wird in die Speichertechnologie einsteigen ohne sehr hohe Subventionen! Dieser Unfug muß sofort beendet werden! Wer soll das denn bezahlen?!
"Das Land der Dichter und Denker" war mal...
02.04.2013 13:16 Uhr
von Andy B:
"Ganz in der Nähe läuft ein junger Bauer über das Land, das seine Familie seit Generationen bestellt." - Also dass vereinzelt Frauen von weit weg bestellt werden, davon habe ich gehört. Aber dieser Bauer bestellt seine eigene Familie, und das sogar seit Generationen....
02.04.2013 12:56 Uhr
von Bruno:
Wo bleiben denn nun die dazugehörenden Stromtrassen und Pumpspeicherkraftwerke?
Nur zur Klärung: In Lichtenau wird nichts verdient, Lichtenau ist Transferempfänger. In Deutschland werden mit Milliardenaufwand Windkraftanlagen aufgebaut. Das Geld dafür kommt aus der Umlagen. Der Bundesbürger zahlt inzwischen 20 - 30 ct/kWh Strom. Inzwischen werden die Strom-Überkapazitäten aus Windkraft ins innereuropäische Ausland zu Preisen von 6 ct/kWh verscherbelt!
Wie das? Inzwischen sollten es alle begriffen haben, der Strom aus Windkraft wird nicht dann erzeugt, wenn er gebraucht wird, sondern dann, wenn der Wind bläst. Die ursprüngliche Idee war, diese dringend notwendigen Strom-Überkapazitäten mittels Pumpspeicherkraftwerke in Höhenenergie umzuwandeln um diese dann wiederum bei Bedarf in Strom zu wandeln. Da nun die Bevölkerung, im Übrigen die selben, die für die Energiewende auf die Barrikaden gingen, gegen die Stromtrassen Sturm läuft, geht hier nichts voran. Ebenso hat die heimische Bevölkerung Süddeutschlands verständlicherweise etwas gegen die Verschönerung ihrer Höhenzüge (angefangen im Schwarzwald über die Schwäbische und Fränksiche Alb bis hin zum Bayerischen Wald und dem Alpenvorland) durch obere und untere Staubecken sowie Turbinenanlagen. Weil nun also die Abnehmer im Land für Windstrom fehlen, drücken wir diesen unseren europäischen Freunden aufs Auge. Die Polen haben bereits rebelliert und bauen inzwischen Phasenschieber in ihre Netze um unseren Abfallstrom aus ihren Netzen, wg. Überlastung, fernzuhalten. Andere sind so gnädig, den von uns subventionierten Strom gegen den genannten Obolus abzunehmen.
Was hier als Erfolg verkauft werden soll, ist das größte ökonomische Chaos, das die Politik seit dem 2. WK angerichtet hat. Und in Lichtenau lassen wir deshalb inzwischen die Sektkorken knallen! Vielleicht dämmerts dem ein oder anderen bereits. Das Letzte, das wir im Augenblick benötigen sind Windräder, die die 4-fache Menge an Strom liefern. Was wir dringend benötigen sind Stromtrassen und Speicherkraftwerke.
Oder eine günstige Alternative, wie sie die ganze Welt bereits nutzt und ohne den ganzen Popanz auskommt.
02.04.2013 12:03 Uhr
von Jan:
Es ist doch immer wieder das gleiche, wenn es ums Geld geht:
Leserkommentare
03.04.2013 14:13 Uhr
von Eric Manneschmidt:
@Elektron
Der Energiemarkt ist nicht dereguliert, er ist fehlreguliert. Umweltkosten sind nicht ausreichend eingepreist und soziale Bedingungen (Vermögensverteilung) quasi überhaupt nicht berücksichtigt.
Staatliche Eingriffe finden durchaus statt, allerdings nicht zielgerichtet und lösungsorientiert.
Grundsätzlich die komplette Energieversorgung in staatliche Hände zu legen und damit jegliche private Eigeninitiative in dem Bereich platt zu machen, hieße das Kind mit dem Bade ausschütten. Gerade diese Eigeninitiative war und ist wichtig für eine wirkliche Energiewende.
02.04.2013 17:47 Uhr
von Timson:
@ Bruno
Welche Alternative wäre das?
Das alte Sprichwort, wer A sagt muss auch B sagen trifft für Deutschland vollends zu, nur dass offenbar niemand B sagen will. Anstatt mit überflüssigem Strom die Leitungen zu heizen oder die Anlagen komplett herunterzufahren könnte man damit auch durchaus was sinnvolles anstellen, aber nichtmal dafür werden konsequent Konzepte (von denen es ausreichend und nachweislich funktionierende gibt) umgesetzt. Stattdesse wird das Märchen vom Strompreis erzählt, weil Atommül lagern, sich auf Rohstoffe aus Krisenstaaten verlassen und Ortschaften in Brandenburg oder sonstwo wegbaggern offenbar die bevorzugte Alternative ist.
Da sitzen offenbar die richtigen Leute in den falschen Vorständen! ;)
02.04.2013 17:32 Uhr
von horst:
ein große fehler der menschheit ist, dass land also ein bestimmter teil unseres planeten einer person gehören kann.
am beispiel windstandorte zeigt sich das problem besonders gut.
02.04.2013 16:52 Uhr
von Elektron:
@ Eric Manneschmidt
der Energiemarkt ist dereguliert und alles andere sind die Folgen!
Energieversorgung gehört in die öffentlichen Hände. Die herrschende Politik sieht das leider anders, denn zuerst müssen die Gewinne der Energie-Oligarchen stimmen. Außerdem gibt es bis heute keinen Masterplan wonach sinnvolle Standorte und entsprechende Stromtrassen deutschlandweit geplant werden. Kopflos in die Enegiewende, um deren Nichtmachbarkeit zu beweisen. Danke Mutti.
02.04.2013 16:49 Uhr
von Stromverbraucher:
10-20% Rendite. Ohne jedes Risiko 20 Jahre lang.
Die Energiewende ist zur Gelddruckmaschine geworden.
Von unserer lieben Politik von links bis rechts legitimert, selbst die Grünen finden das auch noch Klasse.
Wen soll man da wählen, damit dieses Milliarden-Karussell ein Ende findet?
02.04.2013 16:38 Uhr
von P.Haller:
@Andy B:
Ja, ja mein Lieber, früher war die deutsche Sprache auch noch Jungspunden vertraut ! Die Zeiten scheinen vorbei zu sein....
Ausserdem steht hier nirgendwo, dass der Bauer seine Familie bestellt. Auch lesen scheint zunehmend aus der Mode zu kommen.
02.04.2013 16:20 Uhr
von ChristianL:
Gerade mit Windkraftanlagen wird in NRW viel Bullshit betrieben. Sie werden oftmals als privates Investment an Kleinanleger verkauft und dann beginnt ein juristisches Tauziehen um die Zulässigkeit des Baus einer solchen Anlage. Wenngleich auch nicht jeder Bau einer solchen Anlage den Vorgaben des BauGB entspricht und infolgedessen gestoppt wird, so ist es doch erstaunlich, dass Eon und Evonik mehr bedenkliche Kraftwerke, die möglicherweise sogar dem Regionalplan widersprechen ohne großes juristisches Tauziehen möglich ist. Das genannte Beispiel um eine einzelne Windkraftanlage befand sich in Marl und die Anlage war bis auf die Windräder schon fertiggestellt und daraufhin mittels vorläufigen Rechtsschutz gestoppt. Aber Privatanleger kämpfen ja in dieser Justiz bekanntlich gegen Windmühlen.
02.04.2013 15:57 Uhr
von ilmtalkelly:
Das größte potenzielle Kraftwerk ist die Einsparung, doch keiner will ohne Geschirrspüler und Monsterkühlschrank und Straßenlaternen müssen auch die ganze Nacht brennen. Stattdessen beruhigen wir uns mit Energiesparlampen. Problemlösungen des Netzausbau, Speichertechnologien sind nicht der Notendigkeit geschuldet, sondern der Maßlosigkeit.
Stromeinsparung unserem Gewissen folgend, nicht unserem Geldbeutels, zu erreichen, scheint wohl einfach zuviel verlangt.
02.04.2013 15:33 Uhr
von Eckhard:
In einer anderen deutschen Zeitung steht folgende
Headline
Trotz Atomausstiegs:
Deutscher Strom wird zum Exportschlager.
Klar von deutschen Bürger über erhöhte Gebühren --> EEG-Umlage bezahlt und dann +- 0 verschenkt oder mit zusätzlichen Geld versehen an andere Staaten abgeben.
In Deutschland Stromkostensteigerung 33 % in den Niederlanden Stromsenkung ca. 20 %. 67% der Bevölkerung halten die Kosten zur Förderung der Erneuerbaren zu hoch --> Aussage vom bdew 31.01.2013.
Der trottelige Deutschland Michel lässt es mit sich machen.
02.04.2013 15:20 Uhr
von Tim Leuther:
Jede Energieform sollte eine Abgabe zahlen, die Ihre Produktion grundlastfähig macht. Das Geld sollten die bekommen die gie Grundlastfähigkeit bereitstellen. Dann wäre die Renditen für die EE auf das realistische abgeschmolzen.
02.04.2013 15:19 Uhr
von Eric Manneschmidt:
Es wird wahrscheinlich wirklich Zeit, den ganzen Umlage- und Subventionszirkus des EEG zu beenden. Statt dessen Umwelt- und andere externe Kosten durch eine Abgabe auf die entsprechenden Energieträger einpreisen, die Einnahmen komplett, direkt und bedingungslos an die Bevölkerung ausschütten. Strommarkt liberalisieren.
Die Folge:
- Die ganze Bevölkerung würde profitieren (über die Kaufkraft auch "die Wirtschaft"),
- Mitnahmeeffekte und Sozialneid wären in dem Bereich vorbei,
- Anreize für verbrauchssenkende Maßnahmen gleich welcher Art wären für alle Akteure gegeben,
- Anreize für bedarfsgerechte Verfügbarmachung von Strom wären gegeben, (dezentrale) Speicherstrukturen würden sich mehr oder weniger von selbst entwickeln.
02.04.2013 15:12 Uhr
von Die Wahrheit:
Geldgier zerstört Landschaft und Natur.
Wer sich mal intensiev mit diesen erneuerbaren Energiequellen auseinander setzt, sollte mal als erstes seine letzte Jahresrechnung anschauen.
Mit 45 % bestehend aus EEG-Abgabe, Stromsteuer und Netzgebühren, werden die Bürger belastet. Tendenz steigend nach Studie von bdew. 2013 werden diese erwähnten Kosten auf über 50 % steigen. Ca. 600.000
Haushalte können Ihre Stromrechnung nicht mehr begleichen. Wenn die "Erneuerbaren" (Wind,Solar Biogas) so toll sind benötigen sie ja keine Subventionen. Vom Januar bis März stehen aber die Zahlungen für EEG in Mrd.-Höhe im Negativbereich. Der Bürger muss noch ganz schön nachzahlen.
Desweiteren soll in Bayern Biogasanlagen voran- getrieben werden, aber um ein Atomkraftwerk mit Biogas zu ersetzen, benötig man 4000 qkm Anbaufläche (lt. Prof. Dr. Ganteföhr). Diese Flächen entfallen für die Ernährung der Bundesbürger. Konventionelle Landwirte können die Pacht nicht mehr bezahlen normal 170-300 Euro/h/a. Für Biogasanbau werden bis zu 1.000 Euro/h/a gezahlt.
In Nordeutschland kauft man Mais schon aus der Ukraine dazu. Überall erzeugt man nur Monokulturen,
auf Kosten der "Erneuerbaren". Nächste Frage, wer entsorgt die so tollen Solarzellen "Hochgiftig".
Bitte mal nach Solar und NF3 google. NF3 ist 12.000 mal schädlicher als CO2 und ist ein menschlich gemachtes Treibhausgas. Bei der Produktion fallen noch mehr giftige Treibhausgase an.
02.04.2013 14:58 Uhr
von Der Ingenieur:
@Brun,
Speicherkraftwerke im Flachland sind sinnlos, weil viel, viel zu teuer!
Kein Unternehmen wird in die Speichertechnologie einsteigen ohne sehr hohe Subventionen!
Dieser Unfug muß sofort beendet werden!
Wer soll das denn bezahlen?!
"Das Land der Dichter und Denker" war mal...
02.04.2013 13:16 Uhr
von Andy B:
"Ganz in der Nähe läuft ein junger Bauer über das Land, das seine Familie seit Generationen bestellt." - Also dass vereinzelt Frauen von weit weg bestellt werden, davon habe ich gehört. Aber dieser Bauer bestellt seine eigene Familie, und das sogar seit Generationen....
02.04.2013 12:56 Uhr
von Bruno:
Wo bleiben denn nun die dazugehörenden Stromtrassen und Pumpspeicherkraftwerke?
Nur zur Klärung: In Lichtenau wird nichts verdient, Lichtenau ist Transferempfänger. In Deutschland werden mit Milliardenaufwand Windkraftanlagen aufgebaut. Das Geld dafür kommt aus der Umlagen. Der Bundesbürger zahlt inzwischen 20 - 30 ct/kWh Strom. Inzwischen werden die Strom-Überkapazitäten aus Windkraft ins innereuropäische Ausland zu Preisen von 6 ct/kWh verscherbelt!
Wie das? Inzwischen sollten es alle begriffen haben, der Strom aus Windkraft wird nicht dann erzeugt, wenn er gebraucht wird, sondern dann, wenn der Wind bläst. Die ursprüngliche Idee war, diese dringend notwendigen Strom-Überkapazitäten mittels Pumpspeicherkraftwerke in Höhenenergie umzuwandeln um diese dann wiederum bei Bedarf in Strom zu wandeln. Da nun die Bevölkerung, im Übrigen die selben, die für die Energiewende auf die Barrikaden gingen, gegen die Stromtrassen Sturm läuft, geht hier nichts voran. Ebenso hat die heimische Bevölkerung Süddeutschlands verständlicherweise etwas gegen die Verschönerung ihrer Höhenzüge (angefangen im Schwarzwald über die Schwäbische und Fränksiche Alb bis hin zum Bayerischen Wald und dem Alpenvorland) durch obere und untere Staubecken sowie Turbinenanlagen. Weil nun also die Abnehmer im Land für Windstrom fehlen, drücken wir diesen unseren europäischen Freunden aufs Auge. Die Polen haben bereits rebelliert und bauen inzwischen Phasenschieber in ihre Netze um unseren Abfallstrom aus ihren Netzen, wg. Überlastung, fernzuhalten. Andere sind so gnädig, den von uns subventionierten Strom gegen den genannten Obolus abzunehmen.
Was hier als Erfolg verkauft werden soll, ist das größte ökonomische Chaos, das die Politik seit dem 2. WK angerichtet hat. Und in Lichtenau lassen wir deshalb inzwischen die Sektkorken knallen! Vielleicht dämmerts dem ein oder anderen bereits. Das Letzte, das wir im Augenblick benötigen sind Windräder, die die 4-fache Menge an Strom liefern. Was wir dringend benötigen sind Stromtrassen und Speicherkraftwerke.
Oder eine günstige Alternative, wie sie die ganze Welt bereits nutzt und ohne den ganzen Popanz auskommt.
02.04.2013 12:03 Uhr
von Jan:
Es ist doch immer wieder das gleiche, wenn es ums Geld geht:
Mehr! Mehr! Mehr!