• 01.04.2013

Rückkehr des BER-Architekten?

Piraten und Grüne loben Mehdorn

BER-Chef Mehdorn will den gefeuerten Chefplaner Meinhard von Gerkan zurück ins Boot holen. SPD und Linke halten das für keine gute Idee - andere schon.von Uwe Rada

  • 02.04.2013 15:50 Uhr

    von Chacotay:

    Immerhin: Hartmut Mehdorn ist völlig schmerzfrei und denkt nach vorne. Als Chef der Deutschen Bahn hat er beim Berliner Hauptbahnhof die (unnötige) Verkürzung des Daches über den Ost-West-Bahnsteigen und eine stark simplifizierte Unterdecke im unterirdischen Bauteil gegen den Architekten Meinhard von Gerkan durchgesetzt. Die Angelegenheit landete vor Gericht und endete mit einem Vergleich. wenn er von Gerkan jetzt wieder ins Boot holt, beweist er eine Größe, die ich ihm vorher nicht zugetraut hätte.

  • 02.04.2013 14:48 Uhr

    von Jim Becker:

    Dieser Flughafen war von Anfang an eine dumme und überflüssige Idee!
    Zuerst wird Tempelhof stillgelegt und dann wird ein neuer Flughafen gebaut?!
    Wie bescheuert ist das denn!
    Meine Freunde vom "Orden der Patrioten" und ich waren von Anfang an dagegen; aber hat jemand auf uns (und die vielen anderen Ber-Gegner) gehört?
    NEIN!
    Der sture, dumme Bürgermeister muss ja umbedingt sein Bauprojekt durchziehen, ohne Rücksicht auf Verluste!
    Pure Geldverschwendung!

  • 02.04.2013 12:53 Uhr

    von Wüstenratte:

    Alles ein Klüngel oder wie sagt man: eine Seilschaft!!

  • 01.04.2013 21:26 Uhr

    von wauz:

    Es spricht einiges dafür

    Mehdorn hat gar keinen Sachverstand, und Gerkan weiß im Zweifel immer noch am Besten, wo Bockmist gebaut wurde. Außerdem ist sein Einwand, die Misere sei durch eine Serie von Änderungswünschen seitens der Bauherren verschuldet, ist nicht so leicht von der Hand zu weisen. Damit aber ist das größte Problem immer noch und schon wieder ein politisches: Ist man bereit, die Unsinns-Spezifikationen zurückzunehmen und den Bau wieder auf das ursprüngliche Konzept auszurichten? Dann aber muss man eine Menge über den Tisch gezogener Vertragspartner entschädigen. Allerdings wird man um so etwas kaum herum kommen. Unabhängig von den Kosten muss man jetzt etwas tatsächlich Baubares planen. Oder sich dazu entschließen, ohne diesen Flughafen auszukommen.
    Von den gesellschaftlichen Folgekosten wäre es wohl am günstigsten, das ganze Ding der Natur zur Rückeroberung zu überlassen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder