• 02.04.2013

Serbien und Kosovo verhandeln

Serbien vor schwerer Entscheidung

Serbien steht vor einem Dilemma: Den Kosovo behalten oder den EU-Beitritt anstreben? Beides geht nicht mehr. Nun muss sich das Land entscheiden. von Andrej Ivanji

  • 06.04.2013 03:24 Uhr

    von notaz:

    Mal wieder ein typischer TAZ-Bullshit!

    Verabschieden Sie sich mal endlich von Rathfelder & berichten ernsthaft über den Balkan, dann ggf. mehr Resonanz.....

  • 04.04.2013 14:11 Uhr

    von Michael:

    Keiner mag Risiken, aber bei der Beurteilung helfen am ehesten Fakten.

    Das Wirtschaftswachstum der aktuellen EU-Kriesenländer ist negativ und wird es in 2013 wohl auch bleiben. Für Deutschland erwartet man dieses Jahr robuste 1%, für Serbien 2% Wachstum, Tabellenführer der EU-Länder ist GB mit 3,8%.

  • 02.04.2013 22:32 Uhr

    von Jürgen:

    Nach den fragwürdigen Erfahrungen in der letzten Erweiterungrunde und der weiterhin anhaltenden Eurokrise dürfte es eine Illusion sein, diese fragile, strukturlose und derweil perspektivlose EU um weitere problembehaftete Länder aus dem Balkan zu erweitern. Dies würde den Zerfallsprozess nämlich nur noch beschleunigen!

  • 02.04.2013 16:52 Uhr

    von getbuk:

    erst muss die EU und die UN das kosovo anerkennen bevor man sowas von serbien fordert. nach der UN (resolution 1244) gehört das kosovo immernoch zu serbien.

    mit so einer eu/usa politik auf dem balkan wird man nur den nächsten krieg entfachen. der diesmal zur katastrophe enden könnte, das serben freundliche putin russland ist ein anderes als damals das russland von jelzin.

  • 02.04.2013 13:04 Uhr

    von Rüdiger:

    Und über Spanien, Griechenland, Zypern, Rumänien und die Slowakei verliert niemand ein Wort? Tz ...

  • 02.04.2013 12:48 Uhr

    von Claus:

    Die Grenze zwischen Serbien und dem Kosovo steht seit Jahrzehnten fest und war unter Tito und Milosevic dieselbe wie heute. Kosovo hat sich in denselben Grenzen für unabhängig erklärt, die es vor 1999 hatte; wir hätten es also nicht mit einem "bei Serbien bleiben", sondern mit einer komplett neuen Grenzziehung zu tun, und so etwas wird äußerst selten gemacht (praktisch alle heutigen Staatsgrenzen in Europa existierten schon vor 1989, nur damals oft als innerstaatliche; die einzige Ausnahme ist die innerbosnische Grenze von Dayton, und die ist nicht gerade ein Vorbild). Generell gilt, dass eine mehrheitlich beschlossene Unabhängigkeit eines Landes, sofern sie international anerkannt wird, auch gültig ist für diejenigen Einwohner des Landes, welche dagegen gestimmt haben (Beispiel Montenegro: mehr als vierzig Prozent haben gegen die Unabhängigkeit votiert, trotzdem blieben sie nicht bei Jugoslawien, sondern blieben Bürger den jetzt unabhängigen Montenegros).
    Das eigentliche Problem liegt also bei der Frage, ob Kosovo als unabhängiger Staat anerkannt wird oder nicht (einige EU-Staaten tun es nicht), aber nicht bei der Frage seiner Grenzen.

  • 02.04.2013 11:37 Uhr

    von XXX:

    Warum können die Serben im Nordkosovo eigentlich nicht bei Serbien bleiben? Kann mir das jemand mal erklären? Und was ist eigentlich das Interesse der Bundesrepublik daran, Leute die die Kosovo-Abspaltung nicht mitmachen wollen, dazu zu drängen?

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