Bedacht, aber ereifert. Der Autor Byung-Chul Han spricht über das Verschwinden des Anderen und den Terror der Intimität. Er wünscht sich das Pathos der Distanz.von Sophie Fredau
"Der voyeuristische, pornografische Blick wird keine Heilung herbeiführen." Dies ist für mich der Kernsatz des Artikels. Er passt nicht nur auf diese weitere Irrung im TV, sondern auf unsere komplette Gesellschaft. Mir tun vor allem die Kinder leid, die in dieser Pornokultur aufwachsen müssen. Eltern haben heutzutage kaum eine Chance, Kindern ein Aufwachsen jenseits des voyeuristischen, pornografischen Blicks zu ermöglichen, den die meisten inzwischen nicht mal mehr bemerken, sondern abgestumpft für Normalität halten...
Leserkommentare
06.04.2013 08:58 Uhr
von Aleia:
"Der voyeuristische, pornografische Blick wird keine Heilung herbeiführen." Dies ist für mich der Kernsatz des Artikels. Er passt nicht nur auf diese weitere Irrung im TV, sondern auf unsere komplette Gesellschaft. Mir tun vor allem die Kinder leid, die in dieser Pornokultur aufwachsen müssen. Eltern haben heutzutage kaum eine Chance, Kindern ein Aufwachsen jenseits des voyeuristischen, pornografischen Blicks zu ermöglichen, den die meisten inzwischen nicht mal mehr bemerken, sondern abgestumpft für Normalität halten...