• 03.04.2013

Mordserie in Texas

Weisse Rassisten unter Verdacht

Erst stirbt ein Vize-Staatsanwalt, dann sein Chef und dessen Frau: Die US-Justiz ist alarmiert. Vermutet wird, dass die „Aryan Brotherhood of Texas" Rache an ihr nimmt. von Dorothea Hahn

  • 04.04.2013 19:32 Uhr

    von Kommentator:

    @Anka:
    Keineswegs böse gemeint, aber ich finde den Begriff des "weissen Rassismus" gut und sehe ihre Aussage als eigenwillige Interpretation eines AN SICH neutralen Begriffs an.
    Warum? Es gibt Rassismus von beiden Seiten: von weißen Suprematisten, Nazis, Neokolonialisten auf der einen und schwarzen Nation of Islam-, Black Panthers., diversen (nicht allen) Rastafarian-Freunden und und und.

    Wer von beiden Kollektiven nun tendenziell stärker von Rassismus geprägt ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Der Begriff selbst ist lediglich spezifischer als der des Rassismus, drückt aber noch KEINE Gewichtung aus.


    Einverstanden? :-)

  • 04.04.2013 15:36 Uhr

    von Rainer B.:

    @Nachfrager

    Meine diesbezüglichen Informationen hab ich aus den Medien. Ich nehme an, dass es bei Ihnen auch nicht anders ist. Im Interesse der Gefängnisinsassen hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn die Informationen falsch oder übertrieben wären.

    siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Aryan_Brotherhood

  • 04.04.2013 07:38 Uhr

    von Nachfrager:

    @Rainer: Gegen die AB wurde der größte Mafiaprozess der US amerikanischen Geschichte geführt. Nahezu alle Führungsmitglieder sitzen seither in Einzelzellen bzw. im Todestrakt.

    Woher wissen Sie eigentlich, dass die AB die Gefängnise beherrscht? Weil dies in US Dokumentationen gesagt wird?? Der Witz ist doch: dass ist der typische US History Channel Superlativ, jedes mal das gleiche: die GRÖSSTE Schlacht aller Zeiten, das GEWALTIGSTE Reich aller Zeiten, die BRUTALSTE Gang aller Zeiten. Nur blöd, dass sie das bei fast jeder Gang behaupten.

    Ich hätte eine Alternative Erklärung: Nazis verkaufen sich genauso gut wie Titten. Vielleicht ist die Einschätzung ja so begründet...

  • 03.04.2013 17:27 Uhr

    von Rainer B.:

    Die "Aryan Brotherhood" gibt es ja nicht erst seit gestern. Mittlerweile kontrollieren diese Leute zahlreiche Gefängnisse in Amerika durch Gewalt und äußerster Brutalität. Stellt sich doch die Frage, warum bislang ernsthaft nichts dagegen unternommen wurde. Ist es nicht so, dass man diese Leute als Mittel zum Zweck missbrauchen wollte, nachdem sich das Argument der Abschreckung durch die Todesstrafe als nicht länger haltbar erwiesen hat? Im übrigen ist der Aufbau einer so mächtigen kriminellen Struktur ohne Korruption auf oberster Ebene schwer vorstellbar.

  • 03.04.2013 15:51 Uhr

    von bongofury:

    Den Amis fällt einfachts besseres ein als Auge um Auge und Zahn um Zahn, wie man ja auch an ihren provokanten Manövern in Korea sieht.

  • 03.04.2013 15:43 Uhr

    von Anka:

    "Weißer" Rassismus ??

    Liebe taz, ich muss mich schon wundern. Welche Botschaft soll denn hier vermittelt werden, wenn durchgehend von "weißem Rassismus" und "weißen Rassisten" die Rede ist? Etwa die, dass Rassismus in der Regel nicht von Weißen ausgeht??? Das kann nicht euer Ernst sein.

    Ich wünsche mir hier ein bisschen mehr Sorgfalt.

    Und wenn ihr schon glaubt, dieses Adjektiv verwenden zu müssen, dann schreibt es bitte wenigstens richtig.

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