• 02.04.2013

Stromexport aus Deutschland

Rekord mit Wind und Sonne

Trotz der stillgelegten Atomkraftwerke hat Deutschland 2012 so viel Strom exportiert wie zuletzt vor fünf Jahren. Grund für den Überschuss sind Solar- und Windkraft.

  • 03.04.2013 10:43 Uhr

    von mehrdad:

    exportstrom wird nicht nur oft verschenkt, sondern oftmals muss deutschland noch geld drauflegen, dass der strom überhaupt abgenommen wird (negativer strompreis).

    eine weitere krankhafte auswirkung der öko-planwirtschaft.

    so dumm hat sich nichtmal die DDR angestellt.

  • 03.04.2013 00:20 Uhr

    von Rudi13:

    Der Grund der Exporte sind nicht die "Übermengen" Ökostrom. Dieser wird preissenkend an der Börse gehnadelt. Wohl den Industriestrompreisen...
    Der eigentliche Grund liegt darin, daß maßgeblich die Kohlemeiler geradeaus gefahren werden. Von wegen Ersatz der Stromengen aus den Dreckschleudern. Der Kohlestrom wird gewinnbringend exportiert - ohne Ende.

  • 03.04.2013 00:08 Uhr

    von alfonearth:

    Kann es ökologisch sinnvoll sein, noch weitere Ressourcen (und Energie) zu verbrauchen, um noch mehr PV-Anlagen zu installieren, die dann Strom vor allem zu Zeiten produzieren, zu denen eh' schon genug Strom produziert wird, so dass er oft nur verschenkt werden kann?
    Selbst wenn die garantierte Einspeisevergütung inzwischen nahezu parallel zu den PV-Preisen gesunken ist, so dass Kapitalanleger "nur noch" 8% Rendite garantiert haben, erhöht jede weitere PV-Anlage die EEG-Umlage. Denn je mehr nicht nutzbarer Strom produziert wird, desto stärker sinkt der Börsenpreis, und desto höher wird damit die Differenz zwischen der garantierten Vergütung und dem Marktpreis.
    Jede weitere Anlage ist daher nicht nur ökologisch unsinnig, sondern auch sozial schädlich!

  • 02.04.2013 22:53 Uhr

    von Eckhard:

    Der dumme Deutsche Michel,

    statt zu jammern muss gehandelt werden, die EEG Subventionen müssen weg. Immerhin mache Sie 2013 bald > 45 % der Stromrechnung mit Stromsteuer, Netzentgeld, sowie KWK aus. Durch den weiteren Ausbau und die damit verbundenen EEG - Subventionen für WKA, PVA sowie Biogas-Anlagen verteuerer die Umlagen gegenüber der Arbeitsleistung Strom.
    weiter Kosten in der Zukunft sind die Speicherung der Energie.

    Immer wieder, wird mit irgend welchen politischen Vorschlägen versucht das Symptom(steigende Energiekosten)zu bekämpfen, komischerweise greift man nicht die Ursache/Übel an und das sind halt die EEG-Subventionen.

  • 02.04.2013 18:35 Uhr

    von noch´n Ingenieur:

    Motto: Stell dir vor es ist Energiewende, und die Politik kriegt es nicht mit!
    Ich habe das Gefühl, dass auch hier wieder eine Grundverarsche des Bürgers stattfindet: Entweder haben wir genug Strom, dann runter mit den Preisen oder wir haben nicht genug, dann erübrigt sich aber auch der Verkauf! Für wie blöd werden wir eigentlich gehalten?! Dann müssen auch noch die Stromanbieter /-erzeuger für das Abliefern des Stromes bezahlen?! Wo ist der Knopf, um diesen Unsinn ab zu schalten?! Global denken, aber lokal handeln; das war mal so ein Spruch, der so langsam wieder in die Köpfe muss. Regionale Energieerzeugung und zwar so viel, wie benötigt wird. Ich bin zwar kein Energieexperte, aber es will mir nicht in den Kopf, warum trotzdem immer weiter so gemacht wird mit dem Energiehandel.

  • 02.04.2013 16:12 Uhr

    von Tim Leuther:

    Billig verkaufen, teuer einkaufen. So ist der Deutsche Stromaußenhandel.

    Wir verkaufen sogar so billig, das wir für des Stromtransfer Geld zahlen. Geld geht also immer raus.

  • 02.04.2013 15:01 Uhr

    von Der Ingenieur:

    Der Öko-Strom aus Deutschland wird quasi verschenkt, weil er nicht an die Endverbraucher in Deutschland weitergeleitet werden kann!
    Rekorde sehen anders aus!
    Bezahlen müssen wir den Unsinn auch noch!

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