• 02.04.2013

Krise auf Zypern

Löhne runter, Steuern rauf

Finanzminister Sarris nimmt nach nur kurzer Amtszeit seinen Hut. Derweil wird ein neues Sparpaket geschnürt, dass den Menschen auf Zypern weitere Bürden auferlegt.von Klaus Hillenbrand

  • 03.04.2013 11:19 Uhr

    von Irmi:

    wenn man der Bevölkerung immer mehr die Renten und Gehälter kürzt und dann noch Steuern erhöht, wie soll da die Wirtschaft nach oben gehen können. Die Politiker und Banken haben das Elend verursacht, ihre Millionen ins Ausland geschafft, die sollen mit ihrem Vermögen dafür haften müssen. Macht endlich Schluß mit den Steueroasen !

  • 03.04.2013 09:56 Uhr

    von Kaboom:

    Ungeachtet der schlichten Tatsache, dass die Ursachen der Krise in den verschiedenen Ländern völlig unterschiedlich sind, werden immer die gleichen Rezepte verordnet. All die Maßnahmen haben mit der Krise nichts, aber auch gar nichts zu tun. Es geht um die Umformung Europas nach neoliberalem Muster. Es geht um das Schleifen von Sozialstaat und Arbeitnehmerrechten, exakt nach dem von Naomi Klein in "The Shock Doctrine" beschriebenen Muster.

  • 03.04.2013 08:50 Uhr

    von Wolfgang:

    Das Kapital regiert immer noch erfolgreich die Köpfe!

    Nicht nur Zypern ist ein Absetz- bzw. Absatzgebiet für die Wirtschafts- und differenzierte Drogenmafia: deren Millionäre, Multimillionäre und Milliardäre.

    Zugleich werden ausschließlich die werktätigen Bevölkerungsmehrheiten, wie auch in Deutschland und Resteuropa, zur Bewältigung von deren Finanz- und Wirtschaftskrise - durch deren jeweilige klein-bürgerliche Lobbyregierungen und Parlamentsmehrheiten - herangezogen.

    Bemerkenswert bleibt auch, trotz massenhafter Jugendarbeitslosigkeit in Europa (Jugend ohne Zukunft), ein gewaltsamer Volksaufstand findet nicht statt! -

    Träumt die medial und geistig manipulierte (werktätige und arbeitslose) Jugend und Bevölkerungsmehrheit, vom Wohlstand in der (A)"Sozialen Marktwirtschaft" der Finanz-, Erbschafts- und Monopolbourgeoisie, - deren Bankenvorstände und Spekulanten, - deren Monopolindustrien und Wirtschaftsverbände, - von deren bürgerlichen Parteien, Regierungs- und Parlamentslobbyisten und "Sozialpartner" ? (!)

  • 03.04.2013 00:51 Uhr

    von Tim Leuther:

    Und?
    Bisher haben die ihre Löhne mit Finanzkriminellen Strukturen in die höhe geschraubt. Damit ist nun schluss.

    Wo ist das Problem?

    Verdientes Schicksal.

  • 02.04.2013 18:50 Uhr

    von Celsus:

    Es ist in Zypern eben ein konservativer Präsident an der Regierung. Es gilt da als Allheilmittel, dass es den Menschen schlecht gehen müsse, damit es der Wirtschaft gut gehe. Es ist ein sinnentleerter Begriff von Wirtschaft.

    Damit der Konsum und damit die Binnenkonjunktur nicht einbricht, muss eine Mindesthöhe der Löhne bei Vollzietarbeit garantiert sein. Zudem verhindert es das indirekte Schmarotzen von Firmen an aufstockenden Sozialleistungen. Das haben CDU und CSU auch erst vor kurzer Zeit ansatzweise begriffen. Ich glaube, auf Zypern sind die Konservativen noch nicht so weit.

  • 02.04.2013 17:06 Uhr

    von spiritofbee:

    Es könnte einem fast der Verdacht kommen, daß Zypern entvölkert werden soll. Hoffentlich geben die Isländer bald mal Seminare in Fussballstadien zum Thema Bankenpleite unter dem Souverän des Volkes......

  • 02.04.2013 17:01 Uhr

    von habnix:

    Durch sinkende Löhne und Renten wird, nach neoliberaler Sicht, die Wirtschaft wieder in Gang kommen. Dazu noch Staatseigentum verscherbeln und notwendige Strukturausgaben streichen. Wenn niemand Geld ausgibt, wird auch nichts wachsen. Das wollte schon "unser Spar-Hans" Herr Eichel beweisen. Zudem sieht man schon seit Längerem die "Erfolge" dieser Politik in den südeuropäischen Ländern. Und da die Medizin nicht wirkt, erhöht man einfach deren Dosis. Realpolotik sieht anders aus.

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