Mit Holz aus Liberia wollte der Energiekonzern seine Klimabilanz verbessern. Doch auch der Ausstieg aus dem Projekt schafft nun Probleme.von Reinhard Wolff
Die Kautschuk-Bauern gaben die Bäume auf oder verkauften sie, jetzt jedoch vermissen sie diese. Wurden sie evtl. Zwangs-enteignet oder vertrieben? Der Artikel wirft Fragen auf, von deren Beantwortung sich eine Schuld am Schicksal der Bauern hätte ableiten lassen. Ansonsten klar wie Klosbrühe.
Der Import von Holzschnitzeln ist zweifelsohne Irrsinn und typisch Vattenfall.
03.04.2013 13:47 Uhr
von Josef Švejk:
Reicht es, nur auf den Konzern zu blicken, der betreffs der Emissionen "günstiger aussehen" wollte?
Berlin-Mitte ist als Kraftwerksstandort wohl kein Zufall. Sicher meinte Vattenfall, bei der dortigen LOHAS-gläubigen Klientel mit den Werbeparolen "CO2-neutral" etc. für Strom und Fernwärme punkten zu können. Feuerholz??? Klingt irgendwie nach "Energiepolitik" des 19. Jahrhunderts..... oder auch Neokolonialismus. (... wie überhaupt diese ganzen Zertifikate-Verschiebereien....)
Daß das nationale Aufkommen an Feuerholz die wachsenden Städte nicht mit Energie versorgen kann, - diese Erkenntnis hatte man schon vor 150 Jahren. Die Alternativen hießen Kohle, Öl, Gas und Uran.
Diese nun mit Holz aus den Tropen ersetzen zu wollen, ist an Scharfsinn nicht zu überbieten.
Aber irgendwas muß in den Ofen, wenn's draußen kalt ist.
Leserkommentare
03.04.2013 16:40 Uhr
von ilmtalkelly:
Die Kautschuk-Bauern gaben die Bäume auf oder verkauften sie,
jetzt jedoch vermissen sie diese. Wurden sie evtl. Zwangs-enteignet oder vertrieben? Der Artikel wirft Fragen auf, von deren Beantwortung sich eine Schuld am Schicksal der Bauern hätte ableiten lassen. Ansonsten klar wie Klosbrühe.
Der Import von Holzschnitzeln ist zweifelsohne Irrsinn und typisch Vattenfall.
03.04.2013 13:47 Uhr
von Josef Švejk:
Reicht es, nur auf den Konzern zu blicken, der betreffs der Emissionen "günstiger aussehen" wollte?
Berlin-Mitte ist als Kraftwerksstandort wohl kein Zufall. Sicher meinte Vattenfall, bei der dortigen LOHAS-gläubigen Klientel mit den Werbeparolen "CO2-neutral" etc. für Strom und Fernwärme punkten zu können.
Feuerholz???
Klingt irgendwie nach "Energiepolitik" des 19. Jahrhunderts..... oder auch Neokolonialismus.
(... wie überhaupt diese ganzen Zertifikate-Verschiebereien....)
Daß das nationale Aufkommen an Feuerholz die wachsenden Städte nicht mit Energie versorgen kann, - diese Erkenntnis hatte man schon vor 150 Jahren. Die Alternativen hießen Kohle, Öl, Gas und Uran.
Diese nun mit Holz aus den Tropen ersetzen zu wollen, ist an Scharfsinn nicht zu überbieten.
Aber irgendwas muß in den Ofen, wenn's draußen kalt ist.