• 03.04.2013

Arbeitsmarktexperte über Jobwunder

„Österreichs Wirtschaft ist flexibel“

Garantierte Lehrstellen für Jugendliche, Schulungen für Arbeitslose und Lohnanpassungen sind die Gründe für die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU, sagt Helmut Hofer.von Ralf Leonhard

  • 03.04.2013 22:37 Uhr

    von none:

    Die Predigt vom "flexiblen" Arbeitsmarkt. Zugunsten "der" Wirtschaft zu ungunsten der Menschen die arbeiten aber kaum von ihr profitieren. Auch kein widersprechen vom Taz Interviewer als Herr Hofer die Agenda lobt. Was ist mit diesem Blatt los?

  • 03.04.2013 15:17 Uhr

    von LocksteinW:

    Zur Abrundung der Agenda 2010 müsste in Deutschland ein Mindestlohn kommen - der würde dann die vielen Arbeitnehmer erreichen, die nicht tarifgebunden arbeiten.

    Auch in Deutschland werden Zeitarbeitnehmer aufgrund von Betriebsvereinbarungen (auch Gewerkschaften können noch etwas erreichen) in vielen Unternehmen nach dem Tarif der Stammbelegschaft bezahlt...

  • 03.04.2013 12:04 Uhr

    von Celsus:

    Eine Besonderheit Österreichs will ich dann mal hervorheben:

    Dort müssen über eine Zeitarbeitsfirma entsendete Mitarbeiter den gleichen Lohn wie die in der Stammfirma beschäftigten Mitarbeiter erhalten. Nachahmung lohnt sich, um die maßlos seit einer rot-grünen Bundesregierung ausufernden Beschäftigungsverhältnisse in Zeitarbeitsfirmen einzudämmen. Und der Antritt eines Beschäftigungsverhältnisses führt nur dann zu einer Sperrzeit, wenn die Tätigkeit angemessen entlohnt ist. Anders als es rot-grün in Deutschland bei Sperrzeiten wollte und seitdem zu Beschäftigungsverhältnisssen weit unter 8,50 € zwingt!

    Und trotz sinkender Löhne in Deutschland, die damit ja auch beabsichtigt waren, gab es nicht mehr Stellen in Deutschland. Das Geheimnis ist doch ganz einfach: Die Zahl der Mitarbeiter reicht noch so und wenn die Aufgabe immer billiger erledigt wurde, warum dann weitere Mitarbeiter einstellen?

    Was den Einbruch bei der viel geliebten Exportindustrie mit den doch wirtschaftlich nicht sinnvollen Exportüberschüssen betrifft, hier mal ein interessanter Aufsatz auf den Nachdenkseiten:

    http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=12981

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