• 03.04.2013

Klimarat schlägt Alarm

Revolution oder Katastrophe

Ein interner Bericht des Weltklimarats IPCC ist pessimistisch: Viele Probleme sind technisch zu lösen, Geld ist auch genug da – allein der politische Wille fehlt.von Bernhard Pötter

  • 06.04.2013 19:31 Uhr

    von mafiaskeptiker:

    Beschäftigt such der Weltklimarat eigentlich mit nur mit Weltklima-Raten?

    Oder auch mal damit, dass die Welttemperatur seit 16 Jahren nicht steigen, obwohl der Anteil des CO2 stieg?

  • 05.04.2013 08:37 Uhr

    von Energetisch:

    Es ist kein Wunder daß sich bei der CO2 Reduktion nichts tut:

    Die hier politisch gewollte Interpretation der Ergebnisse der Klimaforschung hat weltweit ein ziemliches Glaubwürdigkeitsproblem. Wir sind nur etwas schwer von Begriff, aber vielleicht dämmerts demnächst auch der deutschen Öffentlichkeit.

    Die weltweite Reaktion gibt ein ziemlich korrektes Bild der tatsächlichen Problemlage wieder. Das 2 Grad Ziel ist im übrigen eine Illusion: die Bandbreite der von Modellen vorhergesagten Temperaturen ist zu breit um eine Abweichung zB auf ein 1 Grad genau zu bestimmen. Da helfen alle Mittelwerte nichts.

  • 04.04.2013 10:07 Uhr

    von Christian:

    Naja, unumkehrbar wird das Nichterreichen des 2-Grad-Ziels ja erst Mitte nächsten Jahres. trillionthtonne.org

  • 03.04.2013 18:09 Uhr

    von Reiner Niederrheiner:

    Irgendwie macht mich der Text wütend und traurig zugleich. Wütend, weil ich es durchaus technisch nachvollziehen kann und traurig, dass uns nix andres einfällt als zu sagen "Wir brauchen eine antikapitalistische Weltrevolution".

    Diesen sprachlichen Quatsch hab ich mit in den letzten vierzig Jahren lang genug angehört und will ihn nicht mehr hören. Die Wahrheit ist konkret: Wie weit wollen Wir verzichten auf all die schönen Sachen: jeden Monat unsre Kohle auf dem Bankkonto, Schöne bequeme Transportmittel wie den neuesten ICE oder die neueste Blechkarre, täglich ´nen Rest eines Tieres auf dem Teller, Fliegen mal eben an einem Tag nach MUC und zurück ???

    So lang all das als Fortschritt gilt, brauchen wir uns nicht zu wundern ...

  • 03.04.2013 11:10 Uhr

    von P.Haller:

    @Jim Becker
    "Deutschland hat etwas besseres verdient als Merkel und ihre Wallstreethintermänner!"

    Wieso? Manchmal habe ich das Gefühl, dass es gerade das ist, was Deutschland verdient.
    Zumindest regt sich keiner (gefühlte 80%) darüber auf. Und was noch schlimmer ist: Am deutschen Wesen soll wieder die Welt genesen....

  • 03.04.2013 11:09 Uhr

    von FranKee (Pirat):

    Wer ein unfassbar gutes Buch zu dem Thema lesen will, das sehr gut und umfassend die Grundlagen, Analysen, aktuelle Lage und geopolitischen Szenarien zusammenfasst, auch (auch wenn es jetzt schon wieder 3 Jahre alt ist):

    Gwynne Dyer: Climate Wars

    - wahlweise auf DE oder EN...

  • 03.04.2013 10:54 Uhr

    von mehrdad:

    ja klar. 1970 haben die "experten" auch alarm geschlagen und gesagt, dass es 2010 kein öl mehr geben wird.

    dem IPCC geht es ausschliesslich darum, ihre überbezahlte, künstliche und aus steuermittel finanzierte arbeitsplätze zu erhalten und noch mehr "forschungsgelder" zu erhalten.

    genauso wie es den nutzniessern der armuts-und sozialindustrie darum geht armut zu erhalten und zu verwalten, geht es diesen herren darum, durch alarmismus ihre überbezahlung zu sichern.

  • 03.04.2013 10:48 Uhr

    von eksom:

    Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand (Charles Darwin). Das gilt auch für die Menschheit!

  • 03.04.2013 10:13 Uhr

    von Wolfgang:

    zu: @ von "Jim Becker"

    Eine "friedliche Revolution" wäre nur Kosmetik an der Oberfläche und führt beschleunigt in die allgemeine sozial-ökologische Katastrophe. Trotz der historischen Niederlage des unvollkommenen Realsozialismus, an der praktischen Überwindung und Aufhebung des Kapitalismus (= analog 'Soziale Marktwirtschaft' bzw. Bourgeoissozialismus 'harmonischer' Prägung) führt keine allgemeine Emanzipation (analog: sozial-ökonomisch-ökologische Revolution) vorbei!

    Ohne sozial-ökonomisch-ökologischen Klassenkampf gibt es keine Emanzipation! - keine Revolution und Befreiung!

  • 03.04.2013 10:07 Uhr

    von johan Schreuder:

    HALLO, schon mal draussen gewesen die letzte Zeit.
    Es geht nur um eins, eine Weltsteuer.

  • 03.04.2013 09:55 Uhr

    von anke:

    Ich fürchte, wenn Gott geplant hätte, irgendwann in den Ruhestand zu gehen, hätte er dem Menschen bei seiner Erschaffung nicht bloß ein ziemlich großes Gehirn gegeben, sondern auch einen Verstand dazu. Wenigstens einen ganz kleinen.

    Klar ist es notwendig, den "Klimawandel im größeren Zusammenhang [...] zu betrachten". Man sollte sich zum Beispiel fragen, wer davon profitiert und wer nicht. Wenn man dann noch wüsste, wie sich welche Aktivitäten aufs Klima auswirken, könnte man die, die nach eigener Auffassung ein Interesse an der Erderwärmung haben müssen, von jeder Zuständigkeit "befreien". Zum Beispiel, in dem man sie in ein Spezialsanatorium mit Alpenblick, Rundum-Versorgung und professioneller Psycholo-Betreuung einliefert. Voraussetzung für all das wäre leider, dass man jemand ist, der was zu sagen hat. Dass nämlich all die Klimasünder von ganz alleine auch nur kürzer treten, ist dann doch eher unwahrscheinlich. Appelle aller Art sind also nichts als heiße Luft. Und davon haben wir, wenn ich den Experten glaube, schon deutlich mehr als nur genug.

  • 03.04.2013 09:46 Uhr

    von Wolfgang:

    Wir brauchen eine antikapitalistische und antiimperialistische Revolution-Emanzipation!

    Die kurzfristigen Gewinn- und Profitinteressen orientieren sich nicht an den Zukunftsinteressen der werktätigen Bevölkerungsmehrheit, ebensowenig wie die real vorhandenen Lobby-Regierungen und Parlamentsmehrheiten!

    Diese Wahrheit wird auch weiterhin erfolgreich öffentlich von den jeweiligen Regierungen und Parlamentsmehrheiten geleugnet, so auch in der Deutschland GmbH und Europa AG.

    Eine sozial-ökologische Zukunft ist nur möglich auf der Grundlage der sozialen Gleichheit und des sozial-ökonomisch-ökolologischen Gemeineigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln - in einer Kreislaufwirtschaft. In unserer spätbürgerlich-kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsformation, - auf der Grundlage des Privateigentums an den gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmitteln -, gibt es keine menschen-, tier-, pflanzen- bzw. naturwürdige Zukunft. In der bestehenden Profitwirtschaft bzw. (A)"Sozialen Marktwirtschaft" der Bourgeoisie und Aktionäre, - im Kapitalismus gibt nur soziale und ökologische Spaltung und Auflösung, nur Vernichtung von Mensch, Tier und Natur!

    Notwendig wäre eine (überfällige) antikapitalistische Emanzipation: eine sozial-ökonomisch-ökologische Revolution (nicht nur) in Deutschland und EU-Europa!

  • 03.04.2013 09:24 Uhr

    von Ott-one:

    Wer kennt nicht, Die Ohnmacht des Volkes!
    Die Lobby hat das Sagen im Lande! Basta!

  • 03.04.2013 09:22 Uhr

    von grifter:

    Der Weltklimarat ist sowas von lächerlich, da ist es
    nur verständlich, das er nicht mehr ernst genommen wird.

  • 03.04.2013 09:20 Uhr

    von Trikalium:

    Zum Glück glaubt nichtmal die Herde an den Klimawandel, welcher suggeriert wird.

    Seit 1961 wird z.B. auch die Expansionstheorie der Erde/Planeten nicht mehr gelehrt...

  • 03.04.2013 09:19 Uhr

    von Kaboom:

    Wo ist das Problem? Offenkundig will keine einzige Regierung eines Landes auf diesem Planeten real etwas gegen den Klimawandel tun. Inklusive der demokratisch legitimierten. Wenn da aktuell nichts passiert, ist das also im Kern der Wille der Bürger, denn deren Vertreter fällen die Entscheidungen. Nuja, und die Kinder bzw. Enkel derjenigen, die sich entschieden haben nichts zu tun, werden die Rechnung präsentiert bekommen. So funktioniert diese Welt.

  • 03.04.2013 08:42 Uhr

    von Jim Becker:

    Die Regierungen (besonders in der BRD) sind doch viel zu faul und viel zu blöd um etwas gegen den Klimawandel und die Energieprobleme zu tun!
    Deshalb brauchen wir in Deutschland auch endlich eine friedliche Revolution wie 1989, so wie es der "Orden der Patrioten" schon sein vier Jahren vorschlägt!
    Deutschland hat etwas besseres verdient als Merkel und ihre Wallstreethintermänner!

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