• 04.04.2013

Streit ums Leipziger Einheitsdenkmal

Verordnetes Einheitsgedenken

In Leipzig stößt das geplantes Einheitsdenkmal auf wenig Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Bevölkerung kann mit der bunten Patchwork-Fläche nur wenig anfangen.von Michael Bartsch

  • 04.04.2013 12:19 Uhr

    von Alice:

    Danke Anke!

  • 04.04.2013 12:16 Uhr

    von Ann:

    Die Wessis sind meist einfach nur zu dämlich.......

  • 04.04.2013 11:39 Uhr

    von Leipziger:

    Keine Ahnung was an wen gezahlt wurde, damit der Auftrag bestehen bleibt.

    NIEMAND WILL DIESE SCHACHTELN !!!

  • 04.04.2013 11:26 Uhr

    von Tim Leuther:

    Wir brauchen ein Denkmäler-Moratorium in Deutschland!

  • 04.04.2013 11:18 Uhr

    von cyctologie:

    der palast der republik, saniert, modernisiert und mit einem ansprechenden konzept betrieben. das wäre für mich und viele meiner landsleute ein wahres einheitsdenkmal gewesen.

    jedoch: alles was osten war musste abgrissen werden. irgendwie fragt man sich da: die vereinigung der BRD womit soll eigentlich gefeiert werden?
    die DDR hat es doch nie gegeben.

  • 04.04.2013 11:03 Uhr

    von hans:

    Unsere Stadt Leipzig ist eine fuehrende Kraft in Deutschland! ...zum Beispiel bei Arbeitslosen- und Kriminalstatistik (Leider im negativen Sinn). Doch unsere Stadtoberen kuemmern sich lieber um einen Haufen Farbe, der absolut garnichts zu bedeuten hat. Und Buergerentscheide ueber ein Projekt das an Buergerrechte erinnern soll, werden abgelehnt.

    Bravo, mit voller Fahrt in den Abgrund.

  • 04.04.2013 09:50 Uhr

    von anke:

    Irgendwie verstehe ich die Leipziger. Wenn die kliogeküsste Jury zusammen mit den preisgekrönten Wettbewerbsgewinnern die Wende hätte herbeiführen müssen, bräuchte Leipzig ganz gewiss kein Einheits-Denkmal. Die eingesparten 6,5 Millionen Euro könnten dann wo anders auf den Kopf geschlagen werden. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar zusätzlichen Nationalpreisen? Damit könnten dann Leute für Ideen ausgezeichnet werden, die lediglich gestohlen sind – von Leuten, die aus gutem Grund weder eine Stimme noch etwas zu sagen haben in diesem Land. Wo kämen wir denn schließlich hin, wenn nicht die größeren Summen immer da hin fließen würde, wo sie sich dekorativ zu Haufen türmen? Den 70.000 Leipzigern, die seinerzeit den Arsch riskiert haben, damit sich heute wichtige Menschen bei Preisvergaben ablichten lassen können, bleiben ja immerhin die 70.000 leeren Schachteln - und das gute Gefühl, kollektiv geehrt zu werden. Mehr also, als nach '89 von der DDR geblieben ist. Wie gut trifft es sich da, dass sie allesamt eine DDR-Erziehung genossen haben. Eine, in der Bescheidenheit als Tugend angesehen worden ist.

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