• 03.04.2013

Einweihung von Regionalairport

Fliegeralarm in Hessisch-Sibirien

Zur Eröffnung setzt eine Boeing 737 mit Losgewinnern auf, dann herrscht wieder Ruhe auf dem Flughafen Kassel-Calden. Mit EU-Geldern erbaut, ist er ein Verlustgeschäft.von Arno Frank

  • 04.04.2013 20:46 Uhr

    von LocksteinW:

    Die Hauptstadt braucht einen funktionierenden Flughafen, also sollte das 'politische Berlin' nach Kassel umziehen.

    Wäre billiger als Berlin weiter als Hauptstadt zu betreiben....

  • 04.04.2013 18:08 Uhr

    von brf:

    Man beachte die Werbung:stets aktuell und übersichtlich (deshalb nur 4 Flüge pro Tag)
    http://www.flughafenkassel.de/?id=16

  • 04.04.2013 16:24 Uhr

    von Eullchen:

    Niedlich, wo habt Ihr denn abgeschrieben? Es war keine 737, es war ein Airbus 319

  • 04.04.2013 10:31 Uhr

    von Heinz Boxan:

    Nachdem die Paragleitflieger sich den BER gesichert haben, wollen nun Inlineskater eine Option für Calden.
    Es findet alles seinen (unnützen)Niederschlag.
    inribonax

  • 04.04.2013 09:18 Uhr

    von anke:

    121 Millionen oder fast 45 % mehr – wenn das kein guter Grund ist, sich wohl zu fühlen! Vielleicht nicht unbedingt für die paar Fluggäste oder den (unfreiwilligen) Steuerzahler, immerhin aber für die am Bau beteiligten Unternehmen. Wobei vermutlich auch bei Kassel eher die Starken gestärkt worden sein dürften durch den warmen Euro-Regen. Es gibt schließlich eine Pflicht zur öffentlichen Ausschreibung.

    10 Millionen oder 20 Euro pro Passagier und Jahr Verlust – da freut man sich doch doppelt, wenn ein Prestigeprojekt ganz ohne Zeitverzug eröffnet wird. Calden schlägt Berlin. David gegen Goliath – es lebe die Provinz! Immerhin ist es ja kein fliegender "Billiganbieter", der da subventioniert wird, sondern eine echte Immobilie. In Zeiten exzessiver Steuerflucht kann Erdverbundenheit ein nicht zu überschätzender Standortvorteil sein. Und so ein ganz klein wenig "Entlastung" können sicher auch die für teuer Bürger-Geld installierten Flughäfen bei Paderborn und Erfurt vertragen. Denn, Hand aufs Herz: Wer von uns fühlt sich nicht am aller wohlsten, wenn er im Urlaub mal die Füße hochlegen darf? Auch, wenn sich Faulheit fast genau so wenig "rechnet", wie die Autobahn, auf der man vorher stundenlang im Stau gestanden hat.

    Und wenn ich Geschäftsführerin Muller, die es ja wissen muss, richtig verstehe, werden demnächst nicht nur Caldener Äcker blühen wie ostdeutsche Nachwendelandschaften, sondern auch alle autobahnnahen Brachflächen bundesweit. Wegen der Staus nämlich. Womöglich werden dann sogar bei Nohra, Umpferstädt und bei Schöngleina 737-Flieger landen können. Wer anlässlich der Neueröffnung in die extra dafür aufgebauten Kameras lächeln wird, weiß ich jetzt schon. Und wer's bezahlen wird, steht auch schon fest.

  • 04.04.2013 09:06 Uhr

    von reblek:

    "Einweihung von Regionalairport" - Ach ja? War ein Pastor da? Welcher Konfession? Oder ein Bischof, ein Kardinal gar? Ach so, es ging wohl doch ganz zivil zu: "Zur Eröffnung setzt eine Boeing 737 mit Losgewinnern auf..."

  • 04.04.2013 07:09 Uhr

    von Boiteltoifel:

    Man könnte doch eine Magnetschwebebahn vom neuen berliner Flughafen zum neuen hessischen Flughafen bauen. Dann hätte Berlin einen funktionierenden ausgelagerten Flughafen und die Hessen einen, der ausgelastet wäre. Im Jahr 2525 wird Calden dann die neue Metropole sein, die sich Frankfurt und Berlin einverleibt... Oder so...

  • 04.04.2013 00:23 Uhr

    von jan:

    Na klar wird der ein Verlustgeschäft. Wovon sollen die GrüngelbCDUSPD-wählenden Lohnprekarier so etwas Unerschwingliches wie eine Fernreise denn bezahlen? Das wird endlich wieder ein Privileg der Oligarchie, die sich auch den Flughafen unter den Nagel reißen wird - wetten?

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