• 04.04.2013

USA mobilisiert Raketenabwehr

Nordkorea droht mit Atomschlag

Kim Jong Un hat „Operationen ohne jede Rücksicht“ bewilligt. Ein Atomangriff ist nun offiziell möglich. Die USA will ihre Raketenabwehr im Pazifik dennoch stärken.

  • 06.04.2013 17:17 Uhr

    von out off control drone:

    Korea sehnt sich nur nach einer abstürzenden Drohne , die jetz schon sicherich massenhafft über Teackondoland-Nord umherschwirren .

  • 04.04.2013 13:14 Uhr

    von Väter und Söhne:

    Wer mit Atombomben droht, hat sämtliche Rechte verloren.
    Geschichtliche Gemeinsamkeiten der verwirrten, teils geisteskranken verzogenen Söhne der Diktatoren gibt es mehrfach.
    Saif al-Arab Gaddafi bedrohte in Bayern mit einer Pistole Bürger und lacht über die Justiz.
    Es scheint das Nordkorea die gleiche Entwicklung wie Rumänien einnimmt.
    Wer weiß, vielleicht will das nordkoreanische Militär eine Änderung im Land.

  • 04.04.2013 13:05 Uhr

    von leon:

    Ich vermisse in der Weltpolitik das Bestreben
    die psychologischen Ängste des anderen anzunehmen
    und im beiderseitigen Interesse zufriedenstellend
    daran zu arbeiten.
    Die Menschen dort haben es verdient, dass
    Sicherheit absolut gewahrt bleibt.
    Eine Eskalation scheint mir nicht förderlich zu sein.

    Die Generäle Nordkoreas werden immer älter und sicherlich
    haben sie Angst die Nachfolger würden einen
    Krieg mit Südkorea ablehnen.
    Es könnte sein, dass die militärischen
    Generäle, ihr "Lebenswerk" nicht in Gefahr bringen
    wollen und deshalb noch zu ihren Lebzeiten
    die Entscheidung suchen.
    Die südkoreanischen und US-amerikanischen
    Truppenmanöver müssen für jedes Land der Welt
    extrem bedrohlich wirken.
    Ich vermisse den Willen den Gegner menschlich
    zu respektieren und ohne Gesichtsverlust für
    für Nordkorea als auch den Westen eine schrittweise
    Auflösung der Diktatur zu bewerkstelligen aus
    rationaler Einsicht und nicht aus militärischen
    Zwang.
    Einfach weil es das beste für die Menschen dort ist.
    Das wäre natürlich aber auch mit einem Rückbau
    der Militärpräsenz der USA in Korea verbunden,
    um China zu beruhigen und die USA gegenüber
    der dann emeritierten nordkoreanischen Führung
    nicht auftrumpfen lassen zu können.
    Südkorea steht dann vor der gewaltigen Aufgabe
    ihr gesamtes Land wieder herzurichten.
    Die Südkoreaner sind dumm, wenn sie eine
    Herausforderungsspirale mit Nordkorea betreiben.
    Appeasement wäre genauso dumm. Es sollten Zeitpläne
    für eine Abschaffung der nordkoreanischen Diktatur
    und einen Abzug der amerikanischen Truppen bei
    Abschaffung der Diktatur unterschriftsreif gemacht werden. China sollte Nordkorea auch die Möglichkeit
    zur Einführung einer chinesischen Führungsstruktur
    anbieten, um die Clandiktatur für darauffolgenden
    Generationen zu vermeiden und die Modernisierung
    auf die folgende Generation durchzuführen und
    Aussicht auf Wirtschaftsverträge zu bekommen.
    Ein Land, was aus verletzten individuellen Gefühlen
    zur Atomwaffe greifen will und als Erpressungsmittel
    versucht einzusetzen, hat seine Legitimation bereits
    verspielt.


    Die Bürger beider Länder und die US-Soldaten haben
    aber das Recht darauf maximal geschützt zu werden.
    Diplomatische Arroganz oder übertriebene Furcht,
    Arschkriecherei oder Herausforderungsgehabe
    offenbaren psychologische Inkompetenz!
    Eine Abdankung der nordkoreanischen Diktatur muss
    unweigerlich einen Truppenabzug der USA
    bedingen, damit niemals die beiden Großmächte
    USA und China direkt auf zweiten Seiten einer
    Grenze gegenüberstehen und eben die Freiheit
    der Völker kein leeres Versprechen ist!

  • 04.04.2013 12:57 Uhr

    von Sören:

    Das Problem ist sicher die Undurchsichtigkeit des Regimes. Man weiß nicht, ob Kim Nr. 3 sich der möglichen Folgen seines Handelns bewusst ist, oder ob er überhaupt führt und nicht nur ein Marionette von Militärs ist. Da man so etwas nicht mit Sicherheit weiß, kann man die Situation schwer beurteilen.

    Die jetzige US-Regierung ist nicht kriegslüstern, und wird militärische Aktionen sicher nur als allerletzte Maßnahme ansehen. Die wirtschaftlichen und politischen Folgen wären zu groß, und die Aussicht, sich um ein unterernährtes Volk kümmern zu müssen, das seit Jahrzehnten in einer Art Parallel-Universum lebt, wird niemanden in Seoul oder Washington begeistern.

    Die USA werden bedroht, und haben das Recht, Maßnahmen zu ergreifen, um sich im schlimmsten Fall zu verteidigen. Mit Südkorea und Japan sind außerdem 2 ihrer engsten Verbündeten bedroht. Es ist schade, dass Kim nicht zu einem Wandel in seinem Land bereit ist oder dazu keine Macht hat. Mit B. Obama ist jemand Präsident, der bestimmt zu einer Kooperation bereit wäre.

  • 04.04.2013 12:52 Uhr

    von naja:

    da hab ich gedacht: geh ich ma auf taz.de und informier mich etwas genauer...naja,schiefgegangen...
    ich schließ mich meinem vorredner an, eine pressemitteilung eines staatsnahen medium ist immer mit vorsicht zu genießen. selbst in der waz wurde genauer in der sache um welche art von atomwaffen es sich handelt, unterschieden und das mitm kommunistischen land...naja liebe taz, habt ihr denn schon eure lektion in sachen k-wort vergessen? das ist kein guter journalismus
    UND DAFÜR ZAHL ICH NICHT!!!

    ...ums ma ganz bildbürgerlich -also auch für euch gut verständlich ;)- auszudrücken

  • 04.04.2013 12:10 Uhr

    von Skeptiker:

    Informationen von der südkoreanischen Agentur Yonhap zu übernehmen ist schon ein Armutszeugnis. Als würden diese staatsnahen Einrichtungen objektiv berichten.
    Immer häufiger habe ich bei der taz das Gefühl, sie speist sich selbst aus undurchsichtigen Quellen. Sie ergreift bei allen außenpolitischen Konflikten immer Partei für den Westen ... Grüßt da die CIA?

  • 04.04.2013 12:10 Uhr

    von Skeptiker:

    Informationen von der südkoreanischen Agentur Yonhap zu übernehmen ist schon ein Armutszeugnis. Als würden diese staatsnahen Einrichtungen objektiv berichten.
    Immer häufiger habe ich bei der taz das Gefühl, sie speist sich selbst aus undurchsichtigen Quellen. Sie ergreift bei allen außenpolitischen Konflikten immer Partei für den Westen ... Grüßt da die CIA?

  • 04.04.2013 11:37 Uhr

    von Jungnunmach:

    "Backgroundbericht" hin oder her. Hintergründig ist bei diesem verwirrten Mann nur seine Geisteskrankheit. Ich kann diesen Spinner nicht mehr sehen. Soll er nur endlich eine Rakete abschießen, dann hat die Geschichte endlich ein Ende.

  • 04.04.2013 11:12 Uhr

    von Harald:

    Mit seiner Mosi Gedächtnisfrisur ist Rocketman Kim schon allein Drohung genug. Seines jahrelangen Dschungelcamps überdrüssig, sollten wir seinen Ruf, ihn da raus zu holen, nicht fehlinterpretieren.

    Zunächst fährt China seine Quittung einer verfehlten Koreapolitik ein, indem Kim der US Navy eine Freikarte für allerlei Manöver und Präsenz liefert. Diese Manöver führen zu einem Zwischenatmen bei den Anrainern im Südpazifik, die, mit Ausnahme von Vietnam, großes Misstrauen gegenüber der wachsenden chinesischen Rüstung haben.

    Der Westen und die USA fahren ihre Quittung einer verfehlten Koreapolitik ein, indem Kim in die Arme des Todesmullahs getrieben wurde, wo diese beiden, als bizarres K & K Duo, an der kritischen Masse werkeln.

    Es ist deshalb an der Zeit, das Problem mit der iranischen Atomrüstung zu beenden, um im zweiten Schritt die Sanktionen gegen Nordkorea aufzuheben.

  • 04.04.2013 10:58 Uhr

    von Skeptiker:

    Informationen von der südkoreanischen Agentur Yonhap zu übernehmen ist schon ein Armutszeugnis. Als würden diese staatsnahen Einrichtungen objektiv berichten.
    Immer häufiger habe ich bei der taz das Gefühl, sie speist sich selbst aus undurchsichtigen Quellen. Sie ergreift bei allen außenpolitischen Konflikten immer Partei für den Westen ... Grüßt da die CIA?

  • 04.04.2013 10:47 Uhr

    von Tantris:

    Da hat der kleine dicke Kim aber Glück,dass Obama Bush abgelöst hat,sonst müsste er jetzt mit einem Präventivschlag rechnen,bei dem v.seinen Atomanlagen nicht mehr viel übrig bliebe.

  • 04.04.2013 10:42 Uhr

    von Celsus:

    Eifrig weiderholen die USA immer weider, Sie könnten keinerlei Truppenbewegungen in Nordkorea feststellen. Allerdings sind wir von den USA gewohnt, dass die international Unwahrheiten streuen. So ja geschehen auch bei den angeblichen Beweisen für Massenvernichtungswaffen im Irak. Und die existierten nicht einmal. Da Bush seine Sendung für diesen Krieg von Gott bekam, müsste der den amerikanischen Präsidenten auch noch angelogen haben.

    Aber jetzt Nordkorea: Wenn es da doch Truppenbewegungen gibt und die USA weder genügend Personal, noch Material und vor allem kein Geld für den Krieg haben, werden sie Feindbewegungen lieber ableugnen. Die stolzen USA würden doch niemals der Welt eingestehen, dass sie angesichts zahlreicher Kriege udn Schulden nunmehr macht- und hilflos sind. Frühestens nach einem beschleunigten Abzug aus Afghanistan werden die sich neuen Aufgaben stellen können.

    Ein verschärfter Blick darauf, dass die deutschen Soldaten zurückkehren müssen, ist also dringend. Es sei denn, tote eigene Soldaten werden so eingeplant, dass dann die amtierende Regierung erfahrungsgemäß bessere Chancen auf Wiederwahl hat.

  • 04.04.2013 10:12 Uhr

    von Die Linke Bonn:

    Ein Atomschlag wäre natürlich unschön, aber nach den ungeheuren Provokationen durch die USA und Südkorea wäre es doch langsam angebracht deren imperialistische Bevölkerung zu vernichten. Damit würde dann auch deren Atomarsenal ein für alle Mal zerstört werden. Mir ist eine Atombombe in den Händen Nordkoreas, aber auch des Iran und Palästina als in den Händen der Imperialisten!

  • 04.04.2013 10:01 Uhr

    von vic:

    Mit dieser Drohung erweist Kim Jong Un USA und den NATO-Staaten den größten Gefallen.
    Klein, Dick, Dumm.

  • 04.04.2013 09:00 Uhr

    von Kim:

    http://original.antiwar.com/jack-a-smith/2013/04/03/behind-the-us-north-korean-bluster/

    Backgroundbericht, der aufzeigt, dass die Situation wesentlich hintergründiger ist, als es die üblichen Bild-Niveau-Schlagzeilen (leider auch der taz) weismachen wollen.

    Die USA stoßen überall mit ihrem weltweiten Hegemonialanspruch auf Länder, die ihnen dadurch zunehmend feindlich gesonnen sind.

    Die Historie geht hier also bis zum Koreakrieg 1953 zurück!

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