• 04.04.2013

Waffengesetze in den USA

Knarren werden Pflicht in Nelson

Obama fordert strengere Waffengesetze. Der Bundesstaat Conneticut setzt genau das um, während eine Kleinstadt im Süden der USA zum Waffenbesitz verpflichtet.

  • 04.04.2013 21:16 Uhr

    von Sondermann:

    Die Saudis nennen sowas Scharia: Unrecht mit Unrecht zu vergelten. In den USA nennt man es Bürgerfreiheit. Blödsinnig ist es in beiden Staaten. Und bei Ölgeschäften sollen sich die Mächtigen beider Staaten ja auch blendend verstehen...

  • 04.04.2013 19:29 Uhr

    von ilmtalkelly:

    @ Leser,

    "Waffenbesitz ist last but not least auch die Möglichkeit, dem Staat notfalls mit Waffengewalt entgegentreten zu können, sollte der zum Unrechtsstaat werden."

    Das Konfliktpotenzial besteht in USA nicht zwischen Bürger und Staat, sondern zwischen Bürger und Bürger. Der latente Rassismus, auch aufgrund der Zunahme der Latinos, besteht in USA weiterhin, sodass bei Ausbruch neuer Rassen-Konflikte Bürgerkriegs-ähnliche Zustände drohten.
    Das Schweizer Model, dass eher Ihren Vorstellungen entspricht, entbehrt weitgehend solchen Umständen, ist aber auch dort Konflikt-beladen und zu lax.
    Ihre Möglichkeit der Rettung der Bürgerrechte zöge einen blutigen Bürgerkrieg nach sich, deren Gerechtigkeit anzuzweifeln ist.

  • 04.04.2013 15:23 Uhr

    von Komplementärwährung:

    Die geheime lokale US-Währung statt Aktien in Waffen investieren, sollte kräftig besteuert und in ein Gesundheitsfonds überführt werden.
    Welche Kosten entstehen der USA jährlich für die medizinische Behandlung, Gerichtsprozesse, Gefängnis und weiters? Das dürfte in die Milliarden gehen.

  • 04.04.2013 15:15 Uhr

    von tranquil:

    Kann es gar nicht erwarten bis endlich ALLE Waffen verboten werden. Mal sehen: ca. 5 mio legalbesitzer, noch dazu etliche illegal: ein riesen Markt. Endlich wird es dann möglich sein eine schwarz erworbene Waffe völlig ohne Kenntnis und Bevormundung durch den Staat zu besitzen. Schiessen wird ein bischen problematisch, aber es gibt ja überall diese schönen Verkehrszeichen.
    Im übrigen: solange man an IRGENDEINE energiereiche Chemikalie kommt (z.B. Benzin, Haarspray, Autogen-, Camping Gas,..) kann man sich eine Schußwaffe selbst konstruiren und bauen (Kartoffelkanonenprinzip)

  • 04.04.2013 15:03 Uhr

    von el comandante:

    Ich verstehe nicht, warum sich der Deutsche so sehr über das Thema Waffengesetzte in den USA echauffiert?

    Die Zeitungen in den USA werden auch nicht gefüllt sein mit Berichten, über die nicht vorhanden Tempolimits auf deutschen Autobahnen.

    Wo bleibt hier eigentlich der Respekt vor fremden Kulturen und Wertesystemen?

    Aber ja nichts negatives über das perverse Wertesystem des Islams sagen.

  • 04.04.2013 13:29 Uhr

    von leser:

    @taz: Ihr schreibt "Einstimmig wurde ein Gesetz verabschiedet, dass zum Waffenbesitz verpflichtet."

    In der verlinkten Quelle steht etwas anderes: "It will go to a final vote next month.".
    Wenn noch eine Abstimmung aussteht, dann ist es noch nicht verabschiedet.

    @ilmtalkelly:
    Viele Amerikaner betrachten das Tragen einer Waffe als ein Grundrecht und reagieren empfindlich, wenn man dieses Recht beschneiden möchte. Ganz grundsätzlich.

    Das hat dann auch Symbolcharakter: Eine Waffe ist das Symbol eines freien Menschen. Eine Waffe ist das Symbol, das der Staat dem Menschen vertraut.

    Waffenbesitz ist last but not least auch die Möglichkeit, dem Staat notfalls mit Waffengewalt entgegentreten zu können, sollte der zum Unrechtsstaat werden.

    Für diese Freiheit zahlt man dann den Preis, dass Waffen mißbraucht werden.

  • 04.04.2013 12:22 Uhr

    von Basisdemokrat:

    Warum startet man nicht einfach eine Volksabstimmung? Das wäre doch am einfachsten, und vorallem absolut demokratisch!

  • 04.04.2013 11:55 Uhr

    von und zu:

    "Einstimmig wurde ein Gesetz verabschiedet, dass zum Waffenbesitz verpflichtet. Außerdem muss in jedem Haushalt auch Munition vorrätig sein."


    What?! The land of the free?!
    Whoever told you that is your enemy!

  • 04.04.2013 11:33 Uhr

    von JohnReed:

    Bitte zunächst mal Connecticut richtig schreiben, dann sehen wir weiter. Sind hier nur noch Praktikanten der Generation "irgendwas mit Medien" am Werk?

  • 04.04.2013 10:32 Uhr

    von ilmtalkelly:

    Des Umstandes wegen, dass die geringe Polizei-Präsenz in Nelson die öffentliche Ordnung gefährden könnte, muss man sich fragen, ob der Staat die Kontrolle an die Bürger abgegben darf, die mit der Entscheidung, von der Waffe Gebrauch zu machen, zweifellos überfordert wären. Es ist ein Armutszeugnis ohnegleichen und kennzeichnet die Hilflosigkeit der US- Regierung in Sachen Gewaltmonopol. Es ist wohl nur ein Politikum und Symbol-Handlung gegen die Obama- Regierung überhaupt und wirklich erschreckender Vorgang.

  • 04.04.2013 09:52 Uhr

    von Karl:

    @ Redaktion,

    wollt Ihr Euch denn fortgesetzt lächerlich machen?

    Es geht und ging nie um Sturmgewehre!

    Der Täter Lanza hätte das Delikt mit jeder beliebigen Waffe ab Konstruktionsstand 1880 begehen können, denn rechnet einfach mal nach: Deliktbegehungszeitraum (Alle verfügbaren Angaben leider unscharf) 4-12 min., dazu wurden zwischen 50 bis 154 Schuss verschossen (aus das ist unklar).
    Also ein Delikt das nicht vom Halbautomaten oder der Magazingröße bestimmt wurde (Lanza hat meist nur 10 - 15 Schuss von 30 verbraucht!) oder der Magazingröße.

    Ihe wart schon auf dem Weg durch sachliche Artikel und differenzierte Meinungen bei diesem Thema die qualitativ beste Zeitung des deutschsprachigen Raums zu werden!

    Warum die Kursänderung?

    Glück auf!

    Karl

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