• 04.04.2013

Geschäfte in Steueroasen

Geheimdokumente weitergegeben

2,5 Millionen Dokumente über die Geschäfte in Steueroasen sollen geleakt worden sein. 130.000 Personen werden darin genannt, heißt es.

  • 05.04.2013 09:53 Uhr

    von Ott-one:

    STEUEROASEN untergraben die DEMOKRATIE, ist es vielleicht so gewollt?
    Der Beweis ist doch der, die Verantwortlichen haben doch bis jetzt alles unternommen, das es so bleibt!
    WELTWEIT!
    Es wird weiterhin ein Trugschluß sein, die Superreichen müßten mal ihrer Verantwortung gerecht werden, denn, wer schafft denn den Profit des Unternehmers?

  • 04.04.2013 17:26 Uhr

    von Dagobert:

    Da wird sich wohl so schnell kein Politiker als Nestbeschmutzer outen. Schließlich geht es um Vermögen der Eliten! Und da ist schweigen angesagt. Ein "armer Schlucker" hat alles zu offenbaren, der herrschenden Klasse werden dagegen Rückzugsmöglichkeiten geboten, nötigenfalls neue Bestimmungen erlassen.
    Die Würde des "reichen" Menschen ist unantastbar!

  • 04.04.2013 16:00 Uhr

    von hubertssohn:

    Wahrscheinlich ist es ohnehin eine ziemlich aufgeblasene Story, bei der die wirklichen kriminellen Machenschaften der Banken und Regierungen - einschließlich EU - nicht angekratzt werden.Sollten sie doch den einen oder anderen bösen Zeigefinger erheben, ist alles ein hübscher Schattenspender , hinter dem man sich schön verstecken kann. Gewissermaßen ein wirtschaftliches Nordkorea,das
    so schön davon ablenkt, wie die CDU im eigenen Land Geld für überflüssige Flughäfen ausgibt oder die Kitapläne auf die Kosten der Bürger abwälzt oder die S-Bahnpreise nebst Mieten in die Luft schraubt.Dafür benötigt man gar keine Steueroasen...

  • 04.04.2013 15:49 Uhr

    von Gonzi:

    Hier dürfte, entgegen sonst vernünftiger ökologischer Einstellung, der Austrocknung von „Oasen“ mit Wohlwollen entgegengeblickt werden, wenn sich dies daraus ergäbe.

    Hoffentlich werden die Namen der edlen Steuerflüchtlinge auch in den Klatschspalten bald zu lesen sein, bis hin zur Apotheken-Umschau.

    Oder sind diese bereits vorgewarnt worden?

  • 04.04.2013 15:07 Uhr

    von spiritofbee:

    Warum sollten wir auf offizielle Stellungnahmen warten, es geht doch auch so:

    http://itccs-deutsch.blogspot.fr/


    ich bin es gar nicht leid....
    bitte weitergeben!

    DANKE

  • 04.04.2013 14:33 Uhr

    von Ahnungsloser:

    Medien in 46 Ländern recherchieren seit Monaten in dieser Sache und Schäuble und der tolle BND ist ahnungslos.Jetzt "bittet" er angeblich um Übergabe der Dokumente.Vermutlich möchte er dem "Steuergeheimniss" Geltung verschaffen und eine Veröffentlichung von Namen unterbinden.Sind Steuer-Schieber aus eigenen Reihen betroffen ?Ich hoffe auf größtmögliche Öffentlichkeit !

  • 04.04.2013 14:00 Uhr

    von LocksteinW:

    Das ist der SZ nun mal ein richtiger Scoop gelungen - und die MITBEWERBER-Magazine gucken ein wenig dumm aus der Wäsche.

    Dass Sachs als erstes genannt wird, hängt viellicht damit zusammen, dass die viele Journalisten die 'beautiful people"- Seiten kennen, nicht aber ...

  • 04.04.2013 13:40 Uhr

    von Rainer Winters:

    @ Warum?

    Während in der TAZ ein ganzer Leserkommentar erscheint, sind es simultan im englischen Guardian 1.245 (zumeist empörte) Leser. Das zeigt, was in Deutschland los ist. Informationsfreiheitsgesetze und Transparenzgesetze gibt es nur in Ländern, wo ein starker Einfluss der Grünen und er Linken ist. Die schwarzgelb-regierten Länder geben sich alles andere als aufgeschlossen. Selbst in Rheinland-Pfalz versuchte die SPD in den Koalitionsverhandlungen, dem Wunsch der Grünen nach einem Informationsfreiheitsgesetz NICHT zu entsprechen, ja es zu blockieren. Ich will damit sagen: Das ist deutsche Kultur, dass es bei uns so ist wie es ist.

    Soziale und politische Änderungen werden heutzutage als Erst-Idee aus den USA und Skandinavien importiert. Wenn es dort gut lief, erst dann läuft hier die Propaganda an. Aber bis dahin darf man nur auf den nächsten Import politischer Kulturinnovation hoffen. Zu dieser deutschen Machart, Informationen wegzuschließen, passt sich natürlich auch die Presse an. Was glauben Sie, wieviele Gespräche die Süddeutsche führen musste im Vorfeld zu ihrer Publikation heute – und zwar mit laufenden Anzeigenkunden, die man alle nicht vergraulen will. Da passt sich natürlich auch die SZ an, indem sie dem Druck nachgibt und nur einen Toten (G. Sachs) als Paradebeispiel aufführt. Soviel zur Authentizität und zum Mumm der Deutschen. Und damit meine ich den Mainstream, verkörpert durch CDU/CSU/FDP und SPD, also den ängstlichen Durchschnittsbürger, der sich seine Regierung genau so wählt wie er selber drauf ist.

    Treten Sie Initiativen wie Transparency International bei oder nehmen Sie Ihr Recht wahr, Informationen Ihrer Kommunalverwaltung aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes anzufordern. Wir müssen Demokratie leben. Das ist die einzige Chance, dass der Mainstream mitmacht. Sonst versteht er es (die Innovation) nicht.

  • 04.04.2013 13:15 Uhr

    von Ihr hajoName:

    weil die die das geld bunkern auch die sind die die macht haben, dies nicht zu ändern!!
    und der rest sich ohnmächtig fühlt.... :/

  • 04.04.2013 13:04 Uhr

    von dreiviertelgeist:

    Darum:
    "Bimbesrepublik"
    siehe auch: http://www.stoersender.tv/

  • 04.04.2013 12:18 Uhr

    von Warum ?:

    Warum geht bei jedem misslungenen Möchtegern-Terroranschlag ein Aufschrei durch die Medienwelt und bei diesem Thema ist das außer bei den beiden involvierten Zeitungen immer nur ein Platz 3 oder 4 im News-Ranking?

    Warum wird aus Deutschland nur Gunter Sachs genannt? Warum wird nicht angekündigt, dass die Anderen nach Prüfung auch genannt werden?

    Warum erzählt uns Stefan Seibert oder noch besser Angela Merkel nichts darüber was sich jetzt ändern wird?

    Warum werden keine Sanktionen gegen diese Steueroasen ausgesprochen?

    Warum stellen sich unsere Medien nicht diese Fragen?

    Ich bin es so leid...

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