Übrigens, wir sollten nicht überteiben, Bauingenieure sind doch eigentlich gar keine richtigen Ingenieure, so bald ein wenig Bewegung und Dynamik mit ins Spiel kommt, sind die doch schon am Ende mit ihrem Latein. Statik und Statisch ist alles, kein Wunder, wenn da die Flexibilität bei veränderten Bedingungen dann auch im Kopf fehlt.
05.04.2013 23:26 Uhr
von Arno:
Das mit dem Fernsehturm ist lustig. Seit 1956 ist nichts passiert, bei wahrscheinlich Hunderttausenden oder Millionen Besuchern. Da ist es wahrscheinlich riskanter die Straße zu überqueren, Auto oder Ski zu fahren. Wir sollten alles verbieten, bei dem ein Lebensrisiko besteht. Bei unser derzeitigen Bevölkerungsentwicklung kommt es auf jeden an, es darf keiner mehr sterben oder verloren gehen. Weiter so Herr Kuhn.
05.04.2013 16:49 Uhr
von Finn:
Am Bau einer Drehbühne sind vllt. eine Hand voll Ingenieure beteiligt. Setzt man das in Relation zu deen tausenden anderen Ingenieuren aus der Region so fällt auf wie lächerlich der Artikel ist. Kritik an solchen Projekten - Ja unbedingt. Dafür eine gesamte Berufsgruppe fälschlicherweise diffamieren - eher nicht so cool.
Würde mich mal interessieren was die Autorin dazu so sagt...
05.04.2013 16:02 Uhr
von jan:
Fahren Sie doch mal 250 km weiter südlich, Frau Michel, wo selbst die größten Baustellen vorzeitig fertig werden und trotz Qualität unter dem Kostenplan landen. Dort wird geschwäbelt dass es kracht, vom Ingenieursbüro bis zum Bauarbeiter. Für Dumpinglöhne Spitzenleistungen zu erwarten ist etwas weltfremd.
05.04.2013 15:46 Uhr
von Checker C:
Nun ja, das Problem mit dem Verzug der Fertigstellung und den steigenden Kosten für das Affenhaus in Stuttgart liegt wohl daran, dass es gar nicht groß genug werden kann...
05.04.2013 15:38 Uhr
von MNOSTG:
Das traurigste daran ist, daß diejenigen die dieser Artikel angeht höchstens "ewige Stadt" und "Stuttgart" lesen und sich freuen das da einer Stuttgart mit Rom vergleicht....
05.04.2013 15:34 Uhr
von Albert992:
"Stuttgart ist bekannt für seine Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, E-Technik, Verfahrenstechnik usw."
Das dachte ich auch zunächst. Aber diese betrifft der Bau der Drehbühne ganz sicher, das machen keine Bauingenieure oder Projektmanager
05.04.2013 14:52 Uhr
von tilam36:
Bei diesem Artikel Stuttgart 21 nicht einmal zu erwähnen ist ziemlich dilletantisch!! Die erwähnten Baustellen sind Peanuts zu dem was auf die Stadt zukommt wenn Stuttgart 21 angefangen wird zu bauen. Durchschneiden von Hauptverkehrsadern, über 60km Tunnelbau, teils in offener Bauweise, abholzen des englischen Parks Rosensteinpark (Nachdem die Großbäume zur Feinstaubaufnahme schon gefällt wurden), verlegen mehrerer Stadtbahnhaltestelln von unterirdisch auf überirdisch im laufenden Betrieb und dem gleichzeitigen Rückbau des Nahverkehrs. Für diesen Bauwahn fahren dann täglich zusätzlich 2500 LKW durch die Stadt und das obwohl die Stadt erst Gestern die Auszeichnung "Stauhauptstadt" erhalten hat. Wer von Baustellen in Stuttgart spricht, spricht von S21, Affenhaus, Fernsehturm und Schauspielhaus sind winzige Nebenschauplätze! Siehe dazu auch den Artikel der Kontext Wochenzeitung (TAZ) http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/04/unten-durch/
05.04.2013 14:09 Uhr
von Finn:
Uhh da muss ich aber als Ingenieur mal was klarstellen. Stuttgart ist bekannt für seine Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, E-Technik, Verfahrenstechnik usw. und hier ist der Ruf auch weiterhin ausgezeichnet. Dem stuttgarter "Speckgürtel" geht es blenden. Sie reden hier von Architekten, Projektmanagern aus dem Bereich Bau und zu einem geringen Teil Bauingenieure. Das bei Großprojekten immer Mehrkosten entstehen, da nie alles so läuft wie geplant weiss jeder, der sich ein wenig auskennt. Trotzdem darf es Projekte wie in Berlin, Hamburg oder auch S 21 nicht geben - keine Frage! Dennoch ist der Artikel schlecht, da ihre undifferenzierte Betrachtung der Ingeneure schlichtweg falsch ist.
Leserkommentare
05.04.2013 23:43 Uhr
von Übrigens:
Übrigens, wir sollten nicht überteiben, Bauingenieure sind doch eigentlich gar keine richtigen Ingenieure, so bald ein wenig Bewegung und Dynamik mit ins Spiel kommt, sind die doch schon am Ende mit ihrem Latein. Statik und Statisch ist alles, kein Wunder, wenn da die Flexibilität bei veränderten Bedingungen dann auch im Kopf fehlt.
05.04.2013 23:26 Uhr
von Arno:
Das mit dem Fernsehturm ist lustig. Seit 1956 ist nichts passiert, bei wahrscheinlich Hunderttausenden oder Millionen Besuchern. Da ist es wahrscheinlich riskanter die Straße zu überqueren, Auto oder Ski zu fahren. Wir sollten alles verbieten, bei dem ein Lebensrisiko besteht. Bei unser derzeitigen Bevölkerungsentwicklung kommt es auf jeden an, es darf keiner mehr sterben oder verloren gehen. Weiter so Herr Kuhn.
05.04.2013 16:49 Uhr
von Finn:
Am Bau einer Drehbühne sind vllt. eine Hand voll Ingenieure beteiligt. Setzt man das in Relation zu deen tausenden anderen Ingenieuren aus der Region so fällt auf wie lächerlich der Artikel ist. Kritik an solchen Projekten - Ja unbedingt. Dafür eine gesamte Berufsgruppe fälschlicherweise diffamieren - eher nicht so cool.
Würde mich mal interessieren was die Autorin dazu so sagt...
05.04.2013 16:02 Uhr
von jan:
Fahren Sie doch mal 250 km weiter südlich, Frau Michel, wo selbst die größten Baustellen vorzeitig fertig werden und trotz Qualität unter dem Kostenplan landen. Dort wird geschwäbelt dass es kracht, vom Ingenieursbüro bis zum Bauarbeiter.
Für Dumpinglöhne Spitzenleistungen zu erwarten ist etwas weltfremd.
05.04.2013 15:46 Uhr
von Checker C:
Nun ja, das Problem mit dem Verzug der Fertigstellung und den steigenden Kosten für das Affenhaus in Stuttgart liegt wohl daran, dass es gar nicht groß genug werden kann...
05.04.2013 15:38 Uhr
von MNOSTG:
Das traurigste daran ist, daß diejenigen die dieser Artikel angeht höchstens "ewige Stadt" und "Stuttgart" lesen und sich freuen das da einer Stuttgart mit Rom vergleicht....
05.04.2013 15:34 Uhr
von Albert992:
"Stuttgart ist bekannt für seine Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, E-Technik, Verfahrenstechnik usw."
Das dachte ich auch zunächst.
Aber diese betrifft der Bau der Drehbühne ganz sicher, das machen keine Bauingenieure oder Projektmanager
05.04.2013 14:52 Uhr
von tilam36:
Bei diesem Artikel Stuttgart 21 nicht einmal zu erwähnen ist ziemlich dilletantisch!!
Die erwähnten Baustellen sind Peanuts zu dem was auf die Stadt zukommt wenn Stuttgart 21 angefangen wird zu bauen. Durchschneiden von Hauptverkehrsadern, über 60km Tunnelbau, teils in offener Bauweise, abholzen des englischen Parks Rosensteinpark (Nachdem die Großbäume zur Feinstaubaufnahme schon gefällt wurden), verlegen mehrerer Stadtbahnhaltestelln von unterirdisch auf überirdisch im laufenden Betrieb und dem gleichzeitigen Rückbau des Nahverkehrs.
Für diesen Bauwahn fahren dann täglich zusätzlich 2500 LKW durch die Stadt und das obwohl die Stadt erst Gestern die Auszeichnung "Stauhauptstadt" erhalten hat.
Wer von Baustellen in Stuttgart spricht, spricht von S21, Affenhaus, Fernsehturm und Schauspielhaus sind winzige Nebenschauplätze!
Siehe dazu auch den Artikel der Kontext Wochenzeitung (TAZ) http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/04/unten-durch/
05.04.2013 14:09 Uhr
von Finn:
Uhh da muss ich aber als Ingenieur mal was klarstellen. Stuttgart ist bekannt für seine Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, E-Technik, Verfahrenstechnik usw. und hier ist der Ruf auch weiterhin ausgezeichnet. Dem stuttgarter "Speckgürtel" geht es blenden. Sie reden hier von Architekten, Projektmanagern aus dem Bereich Bau und zu einem geringen Teil Bauingenieure. Das bei Großprojekten immer Mehrkosten entstehen, da nie alles so läuft wie geplant weiss jeder, der sich ein wenig auskennt. Trotzdem darf es Projekte wie in Berlin, Hamburg oder auch S 21 nicht geben - keine Frage! Dennoch ist der Artikel schlecht, da ihre undifferenzierte Betrachtung der Ingeneure schlichtweg falsch ist.