• 05.04.2013

Hans Eichel will aufräumen

„Alle Steuer-CDs aufkaufen“

Lug und Betrug: Der einstige Bundesfinanzminister Eichel glaubt, dass es noch viel mehr Steuerhinterzieher gibt als gerade bekannt wird.von Kai Schöneberg

  • 05.04.2013 19:41 Uhr

    von Ott-one:

    Leider wird immer soviel vergessen.
    Hat der Herr Finanzminister Eichel nicht damals mal eine Steuerfluchtamnesty ins Auge gefaßt? Gelder sollten wieder nach Deutschland zurückgeholt werden. Wurde nicht Jedem Straffreiheit bescheinigt, bei einem Outing? Aber das ist schon lange her. Leider wurde das kein großer Wurf. Es ging weiter, wie gehabt.
    Die Ergebnisse sind beschämend.

  • 05.04.2013 16:01 Uhr

    von xbergklauer:

    sowie die polizei eine belohnung für die erfassung von tätern ausloben kann,könnte dies auch im hinblick auf steuerstraftäter geschehen.

    noch bessre erfolge lasssen sich wie in amerika erzielen,wenn der staat die hinweisgeber an den beitreibbaren hinterzogenen steuer beteiligt.

    den schwadroneur hans eichel,der ursachen noch nie bei sich selbst und seinem handeln gesehen hat, zum fachmann auszurufen ,ist wie man liest mutig.er kann auch nür dähhhmlich rumkampetern

    im übrigen kann ich als deutscher steuerbürger gesetzestreu jederzeit in jeder steueroase unternehmen begrunden und gewinne solange im einklang mit den dortigen nationalen gesetzen gering oder nicht versteuern,wenn ich diese im unternehmen belasse.dies gilt auch,wenn diese gewinne durch provisions-,lizenz- oder zinzzahlungen meiner bundesdeutschen unternehmen zustrande kommen.

    ein erster schritt ,die ernsthaftigkeit eines gerechten steuervollzugs in die wege zu leiten,wäre eine steuerpficht für alle deutschen für ihr welteinkommen unabhängig vom wohnsitz hier im land,angelehnt an die amerikaniscghe praxis



  • 05.04.2013 15:34 Uhr

    von Berthold Böse:

    @Ernst von Lehmann:
    Datenschutz ist nur dann eine heilige Kuh wenn es denn richtigen nützt !!

    Beispiel:
    Wenn der Vermögende alle seine Einkommen, Konten und Beitz etc. offen legen müsste, hätte er ja keine Möglichkeit mehr Millionenbeträge der Gesellschaft "vorzuenthaltem" (netter Ausdruck für Diebstahl, gell ?) ==> also geht der Datenschutz über Gemeinwohl

    Wenn der Hartzer von der Gesellschaft Unterstützung zum Leben benötigt muss er seine gesamten Vermögensverhälnisse offen legen, jedes Konto, jeden Besitz, jeden Spargroschen ... sogar den seiner Kinder. Es kann ja nicht sein dass jemand zu Unrecht einige hundert Euro von der Gesellschaft erschleicht ==> also muss der Datenschutz dem Gemeinwohl weichen

    Is doch klar, oder ?

    ==> sehr traurig ... 8((

  • 05.04.2013 14:31 Uhr

    von Jörg Krauß:

    "Bei voller Steuerehrlichkeit hätten wir wahrscheinlich keine Schulden". Diesen Satz soll sich Hans Eichel auf seinen Grabstein meiseln lassen. Mir erscheint es unerträglich, von jemandem, der an der "großen Deregulierung" incl. Agenda 2010 mitgewirkt hat, solch einen verquirrlten Mist lesen zu dürfen.
    Hoffentlich gehen im September 2013 nur wenig Kreuze den Weg zu dieser für mich unsozialen Partei.

  • 05.04.2013 12:49 Uhr

    von Sire:

    Ja-ja, die Sozen. Immer für das Gute-Schöne-Gerechte, außer wenn sie selber regieren.

  • 05.04.2013 12:33 Uhr

    von zusteller chris:

    Kommt ganz gut rüber, der Herr Eichel in diesem Interview!

  • 05.04.2013 12:30 Uhr

    von Ernst Lehmann:

    In D ist der Datenschutz eine heilige Kuh und völlig überbewertet. Dass es dieser jetzt über das Thema Steuer-CD Stück für Stück an den Kragen geht, finde ich gut. Danke taz für die Mithilfe...

  • 05.04.2013 12:30 Uhr

    von Volker Birk:

    “Ich kann nix dafür, ich hab nur den Finanzmarkt dereguliert”, meint Eichel. “Das ist die Schuld der anderen, die da von Union und FDP!”

    Unvergessen, wie die Finanzinstitute jubelten, als Lafontaine weg war und Eichel kam.

    Als erstes schaffte Hans Eichel die Steuern auf den Verkauf von Aktien und Tochterunternehmen ab und senkte die Unternehmenssteuern. Prompt brach die Körperschaftssteuer zusammen, der Staat musste zurück bezahlen.

    Sein nächster Zug war die Deregulierung der Eigenkapitalvorschriften für Kredite. Diese Massnahme hat die Finanzkrise erst möglich gemacht.

    Ausser die Seuern für Reiche zu senken und die Regeln für Finanzgeschäfte zu lockern hat Eichel dann noch einen, wenn auch letztlich vergeblichen Versuch gemacht:

    Er klagte auf Erhöhung seiner eigenen Pension.

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