• 05.04.2013

Botschaften in Pjöngjang

Nordkorea empfiehlt Räumung

Deutschland, Russland und Großritannien wird von Nordkorea nahegelegt, ihre diplomatischen Vertretungen in Pjöngjang zu räumen. Die Reaktionen sind verhalten.

  • 06.04.2013 17:23 Uhr

    von Dr. rer. nat. Harald Wenk:

    die genannten botschaftern sind bestimmt spinnen im spionagenetz der genannten länder in nordkorea. soviel realismus muss sein beim leser, ehe er/sie(es, kleiner scherz) lauthals: "einmarschieren" schreit...

  • 06.04.2013 16:58 Uhr

    von @Der rote Knopp:

    Wie ist die Befehlskette zum starten einer Atombombe in Nordkorea aufgebaut?
    Besitzt nur der Irre den Schalter?

    Eine andere Theorie, vielleicht hat der Irre keine Lust auf seinen Thron und verrät seine Landsleute mit dem Gedanke, das er als med. Irrer abgesetzt wird.
    Dazu müsste er zuvor seine Gelder ins Ausland verbringen, um später zu folgen.
    Können Geldströme aus Nordkorea festgestellt werden? Womöglich in die USA?

  • 06.04.2013 09:41 Uhr

    von ilmtalkelly:

    @ Rainer B,

    wenn das so einfach wäre, auch wenn es ein Teil der Erklärung ist. Ich würde Ihnen 100 % zustimmen, wenn USA außenpolitisch überwiegend rationale, völkerrechtlich einwandfreie Entscheidungen treffen könnte.Doch es gibt auf beiden Seiten des Konfliktes verwegene Motive.

  • 06.04.2013 07:14 Uhr

    von FaktenStattFiktion:

    König Kim III. würde vermutlich nur zu gern erneut Südkorea überfallen und -wie dessen Großvater, König Kim I.- besetzen.
    Nordkora ist bitterarm, die Botschaft in Berlin wird als Hostel eingesetzt um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Trotzdem ist die Armee dem Bruderland Südkorea was die Landstreitkräfte betrifft, erheblich überlegen. Die Südkoreaner haben die bessere Marine, mindestens gleichwertige Luftstreitkräfte und wesentlich moderner ausgestattet.

    Eine Invasion würde Nordkorea weit mehr Blut fordern, aber das stört dort niemanden. Was Kim III. abhält ist die nukleare Vergeltung, und im Gegensatz zu König Kim I. kann China diesmal den Krieg nicht für Nordkorea weiterführen. Alleine das folgende Wirtschaftsembargo würde Chinas Warenausfuhren halbieren und das turbokapitalistische Land kollabieren lassen.

    Was Kim III. also bleibt, ist Poker. Ständig den Einsatz erhöhen, ohne tatsächlich die Karten zeigen zu wollen oder können. Die Frage ist, ob Obama den Bluff akzeptiert und mit Kim III. bald wieder verhandelt, oder nicht.
    Falls nicht, hat der junge und unerfahrene Monarch nichts gewonnen, aber auch wenig verloren. nerkennung findet Kim III. auch jetzt bereits nur noch im eigenen Land und bei Steinzeit-Kommunisten.
    Akzeptiert Obama den Bluff, kann Kim III. weiter atomar aufrüsten und Nahrungsmittel einfordern und die Sonderwirtschaftszonen mit Südkorea ausbauen.

    Das Pentagon jedenfalls hat das Spiel verstanden. Zwei Übungsflüge, zwei verlegte Jagdmaschinen, ein Zerstörer ändett den Kurs. Das ist eine Antwort, welche zeigt "wir reagieren" aber "wir machen uns keine echten Sorgen".

  • 06.04.2013 02:59 Uhr

    von Toothian:

    Nordkorea kommt mir jeden Tag mehr vor wie 1984.
    Ob einer der großen Kims das wohl mal gelesen hat?

  • 05.04.2013 18:21 Uhr

    von Der rote Knopp:

    Es wird ja spekuliert (und liegt nahe), dass sich NK seine riesige Armee von über 1.000.000 Soldaten einfach nicht mehr leisten kann. Und weil man halt Schiss hat, vom feindlichen Ausland überrollt zu werden, wenn man da kürzt, muss man halt allen Feinden unmissverständlich zeigen, dass man auch bestimmt nicht zögert, auf den roten Knopf zu drücken.

    Das wird noch eine Weile so weitergehen, bis genügend Supermächte eingeknickt sind und versuchen zu verhandeln, dann hat NK gezeigt, dass es besser ist, sie in Ruhe zu lassen.


    Zumindestens hoffe ich, dass es so läuft. Ich mag einfach nicht glauben, dass da jemand so scheissendumm ist, wirklich einfach so das Ende eines ganzen Erdteils zu besiegeln....

  • 05.04.2013 17:29 Uhr

    von Wolfgang:

    Vor dem möglichen Atomkrieg?

    Kein nord-koreanisches Fischerboot befindet sich vor den Küsten der USA, aber US-Kriegsschiffe mit Atomsprengköpfen vor den Küsten Nord-Koreas und US-Militärflugzeuge mit Nuklearwaffen in Süd-Korea.

  • 05.04.2013 17:21 Uhr

    von mike:

    ist doch klar der militätisch-industrielle komplex Amerikas braucht einen neuen Krieg deshalb wird das friedliebende Nordkorea in einen Krieg gezwungen. So ist es doch immer, oder liebe Linke....

  • 05.04.2013 17:07 Uhr

    von Wolfgang:

    Zur Erinnerung:

    Wer kümmert sich um das Atomprogramm von Saudi-Arabien? -

    Die deutsche BDI-BDA-Lobby-Bundesregierung und Parlamentsmehrheit (nicht nur) mit Panzer-Lieferungen!

    Übrigens, auch die feudal-faschistische Panzer-Diktatur, der Prinzen-Monarchie, in Saudi-Arabien, baut mit 'freiheitlich'-'marktwirtschaftlicher'-'demokratisch'-'menschenrechtlicher' Hilfe der USA, China, Südkorea, Japan und Frankreich etc. an 16 Atomkraftwerken. -

    Bis ins Jahr 2030 soll die Fertigstellung des Nuklearprogramms für 60 Milliarden Euro ("80 Milliarden US-Dollar") erfolgen!

    Auch sind die saudischen Öl-Milliardäre und absolutistischen 'menschenfreundlichen' feudal-religiösen Prinzen an Atomwaffen interessiert!

    Natürlich, ein NATO-Bündnispartner!

  • 05.04.2013 17:03 Uhr

    von Rainer B.:

    @meinName

    Das Säbelrasseln soll ablenken von der katastrophalen innenpolitischen Situation. Die Menschen sind verzweifelt, viele müssen hungern. Auf Seiten der Führung kann man Größenwahn nicht ganz ausschließen.

  • 05.04.2013 17:03 Uhr

    von Stöz:

    Es ist verdammt gefährlich, wenn ein grüner Junge ein Land regiert. Es scheint ein neuer Caligula auf den Plan getreten zu sein.

  • 05.04.2013 15:44 Uhr

    von meinName:

    Hat jemand 'ne Idee was dieses Säbelrasseln soll? Gibts da irgendeinen Plan dahinter oder nur Größenwahn?

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