• 05.04.2013

Pharma-Patentrechte in Indien

Weltapotheke für die Mittelschicht

Indien erlaubt Generika. Während westliche Konzerne murren, jubeln Hilfsorganisationen. Doch den Armen des Landes hilft das nicht.von Georg Blume

  • 06.04.2013 10:26 Uhr

    von Eva 1811:

    Die Entwicklungsländer und Schwellenländer können sich die teueren "Originalmedikamente" nicht leisten und darum greift man zu den "Nachahmern" die von der Wirkung her wohl nicht den Originalen hinzerherhinken. Auch die Hilfsorganisationen sind zum Sparen verdammt und da sind solche Mittel eine gute Alternative.

    Warum die Armen das nicht hilft nun hier könnte man doch den Überschuss, der bei der Produktion etwas gelitten hat (ich meine Verpackung, Form und Aussehen, etwas eingedellt oder so!) nicht die Inhalte oder so, ! günstiger abgeben oder eine Art (second hand??) völlig intakte Medikamente..

  • 06.04.2013 10:06 Uhr

    von irmi:

    Der springende Punkt dabei ist, das sich wenigstens die Mittelschicht dieses Medikament leisten kann. Die Hilfsorganisationen freuen sich natürlic auch, weil sie unheimlich viel Geld sparen können.

    4.600 € mtl. nimmt die Pharmalobby für das Krebsmittel nicht wie im Kommentar geschrieben das 10fache von 120 € im Monat. Die aller ärmsten können nicht mal die 120 aufbringen pro Monat, also müssen die Ärmsten sterben nicht nur dort auch in Afrika ist es so.

    Medizin somit Gesundheit muss für jeden Menschen zugänglich vor allem auch für Arme bezahlbar sein und nicht nur wie immer alles für die Reichen da sein.

    Leider läßt sich die Welt von der Pharmalobby regieren bringt der Verkauf von überteuerten Medikamenten dem Staat doch viele Steuergelder ein.

  • 05.04.2013 21:37 Uhr

    von vesal:

    Herr Blume, mit Verlaub, Ihr Artikel ist eine wirre Folge zusammenhangloser Halb-Argumente. Was wollen Sie uns mitteilen? Dass Indien zu wenig in Gesundheitspolitik investiert? Nun, sehen Sie sich doch einfach mal das Resultat dieses Richterspruchs an. Durch die Reduktion des Medikamentenpreises um ganze 90% (!) können sich in Indien und weltweit unvergleichbar viel mehr Menschen eine Therapie leisten, die ihnen bislang aufgrund skandalös überhöhter schweizerischer Preispolitik verwehrt wurde. Was bitte soll daran nicht in Ordnung sein? Wenn Indien Ihrer Ansicht nach mehr in Gesundheitspolitik investieren sollte, dann kann man das durchaus auch thematisieren, nur mindert das die Richtigkeit dieser richterlichen Entscheidung in keiner Weise. Ihr Artikel ist überflüssig.

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