Offenbar sind Fahnder bisher unbelangten mutmaßlichen NS-Tätern auf die Spur gekommen. Es handelt sich um ehemalige KZ-Aufseher aus Auschwitz-Birkenau.
Mitbegründer des BND und Co waren doch allesamt Nazis und dazu noch Vollprofis. Irgendeiner muß wohl gestorben sein der da viel Dreck am Stecken hatte. Jetzt können die Akten ja geöffnet werden. War es bei Quandt und Co nicht auch so ähnlch. Macht im Staat sieht eben SO aus. Viel Spass in der Demokratie. ciao
07.04.2013 07:44 Uhr
von Annelies:
Das finde ich gut und gerecht, daß jetzt 50 ehemalige KZ-Aufseher aus Auschwitz aufgespürt worden sind und entlarvt werden und daß die Nachforschungen über die Schuld und Verantwortung der Deutschen und ihrer Helfershelfer - in ganz Europa! - nicht nachlassen!
Es gibt heute Stimmen, die behaupten, daß die Neo-Nazis und die NSU gar keine "richtigen" Nazis sind!
Klar müssen diese Leute, 70 Jahre nach Ende des Krieges, jetzt alle um die 90 Jahre alt sein. Das Alter dieser Aufseher sollte aber keine Rolle spielen, keine Nachsicht hervorrufen, auch nicht wegen der Familienangehörigen, mit denen sie friedlich bis ins hohe Alter gelebt haben. Die Familienangehörigen hätten ja ihre Väter, Mütter, Onkel und Tanten und Großeltern Anfang der 70 Jahre direkt fragen können, was sie alle während der Zeit des Nationalsozialismus und während des gesamten Krieges gemacht und welchen Beruf sie ausgeübt haben! So wie es die "68er Bewegung" angeregt und getan hatte, mal zu Hause die Eltern und Großelterngeneration und deren Schuldverstrickung in der schrecklichen deutschen Vergangenheit zu befragen!
Die gequälten, verhungerten, ausgeschlachteten (Brillen, Haare, Goldzähne, Koffer, Schuhchen von den Kindern ...), vergasten und verbrannten Menschen in Auschwitz hatten k e i n e Chance, so ein hohes Lebensalter von 90 Jahren wie die KZ-Aufseher und Lagerleiter zu erreichen!
Diese Familienangehörigen sollten alle mal zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fahren und sich selbst überzeugen, welche grausamen Geschehnisse sich dort abgespielt und welche Arbeit dort alle Aufseher erledigt haben! Unter dem höhnischen Motto der Nazis am Eingang zu den vielen Baracken: "Arbeit macht frei!".
06.04.2013 23:38 Uhr
von Schlagobers:
Es ist richtig, wenn alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit und alle Kriegsverbrechen verfolgt und aufgearbeitet werden. In ihrer Druckausgabe zitiert die WAZ den leitenden Staatsanwalt Schrimm: „Es gibt kein Land, das so viel aufgearbeitet hat wie Deutschland.“ Millionen deutsche Zivilisten wurden bei der Bombardierung deutscher Großstädte und bei der Vertreibung geschändet, verletzt und getötet. Wurde dafür Jemand zur Verantwortung gezogen? Erst wenn dies geschieht, kann man letztlich von Aufarbeitung sprechen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen können nicht damit gerechtfertigt werden, dass der andere damit angefangen habe.
06.04.2013 18:05 Uhr
von Bouleazero:
Solche Nachrichten haben für mich immer einen schalen Beigeschmack. Wie kommt es, dass Dokumente seit 55 Jahren zugänglich waren, und erst jetzt entdeckt man die Spuren von 50 (!) Nazi-Verbrechern. Mit Wohnort. Sind die seit 1945 nie umgezogen? oder haben die der Aufklärungsstelle immer bescheid gesagt, wenn sie umgezogen sind? Wer hat bisher verhindert, dass diese Informationen öffentlich gemacht wurden? Ich finde es ziemlich scheusslich, dass man 68 Jahre nach Kriegsende noch solche Dinge zu Tage befördern kann. Es ist mir aber auch schon merkwürdig aufgestossen, dass erst jetzt Pol Pot Verbrecher ans Licht der Öffentlichkeit gezogen werden, und das ist 'nur' 35 Jahre her... Ja, ich bin dafür, dass Recht gesprochen wird. Aber ich habe grosse Mühe zu verstehen, wie es kommt, dass man soviel Zeit vergehen lässt. Wenn mir mal einer erklären würde, wer wie wo wann die Akten in die Finger bekommen hat, könnte ich vielleicht anfangen zu verstehen warum das nicht schon früher passiert ist.
06.04.2013 17:58 Uhr
von Dr. Ach Mett:
Na konnte die deutsche Justiz nicht noch ein paar Jahre weiter warten? Nachdem sie über ein halbes Jahrundert weggesehn hat, kommt's doch wohl auf zehn Jahre mehr oder weniger auch nicht mehr an, damit die ehrbaren Volksgenossen noch die sicherlich großzügige SS-Rente bis zum letzten Cent genießen können - oder verschmähen die jetzt etwa schon die Einzahlungen von Migranten und wollen unbedingt noch mal ein Gerichtsgebäude von außen sehen?
06.04.2013 17:46 Uhr
von Noske:
50 allein aus Auschwitz ! Da lohnte sich eine Hochrechnung auf alle KZs . Das Sich Verstecken hält wohl jung,denn nur sehr wenige Männer werden 90 Jahre alt.
06.04.2013 17:31 Uhr
von Starost:
Es kann ja wohl nur noch darum gehen, dass diese Greise nicht als unbescholtende Bürger ins Grab gehen. Wer heute um die 90 ist, war damals um die 20.
Kuschelhustiz mit Jugendstrafrecht also, günstige Sozialprognose, da gut integriert, seither nicht mehr auffällig geworden, keine Wiederholungsgefahr.
100 Sozialstunden im Altenheim.
06.04.2013 17:25 Uhr
von Supercop:
Bei allem Ehrgeiz der Ermittlungsbehörden ist es ja fast eine Demütigung der noch lebenden Opfer.Die viel gescholtene Rechtslastigkeit von Vefassungsschutz und Co. tritt hier wieder zu Tage. In den 50ziger und 60ziger Jahren, wo noch viel mehr Zeugen lebten, waren überfällige Verurteilungen nicht möglich? Da werden wir noch stolz sein (die noch Lebenden), wenn dann 2080 die Unterstützer der NSU erfolgreich ermittelt werden. In den Staatsanwaltschaften ist man wohl seit Jahrzehnten auf einem Auge blind.
06.04.2013 16:11 Uhr
von Max:
Darum hätte man sich vor 50 Jahren kümmern müssen. Man hat den Eindruck das alles ewig lange vertuscht wird und wenn dann das schlechte Gewissen kommt, fahndet man nach ein paar Verbrechern aus der unteren Befehlsebene, um sagen zu können: wir waren nicht untätig. Das man überhaupt fahndet und verurteilt, wenn auch zu spät, ist natürlich richtig und wichtig.
06.04.2013 15:59 Uhr
von Rellüm:
Man könnte lachen wenn es nicht so traurig wäre. Nach über 70 Jahren haben "Fahnder" 50 unbekannte NS Täter entdeckt, ja das ist ja toll. (Wie viele leben davon noch oder sind prozessfähig?) Aber die aktuelle NSU-Recherchen sind noch sehr dürftig und werden es wohl bleiben. ein Schelm wer Böses dabei denkt!
06.04.2013 15:46 Uhr
von Klarsteller:
Ab sofort sollte man alle im entsprechenden Alter mumifizieren, damit man sie ggf. auch in hundert Jahren noch vor Gericht stellen kann.
06.04.2013 15:32 Uhr
von emil:
wieso hat sich vor 50 jahren niemand darum gekümmert? es ist die reinste farce. dieses land hat sich seiner vergangenheit bisher nicht gestellt und es ist fraglich ob das je geschehen wird. vermutlich ist es wahrscheinlicher, dass deutschland vorher einen weiteren krieg anzettelt.
06.04.2013 15:16 Uhr
von Leser:
Da sollte man sich aber beeilen, sonst sind die alle tot, Und dann stehen wir da
06.04.2013 14:55 Uhr
von reblek:
"Offenbar sind Fahnder 50 bisher unbelangen mutmaßlichen NS-Tätern auf die Spur gekommen." - Klar, "unbelangen, nicht gefangen", oder wie? Warum sind die Nasen, die einen Vorspann schreiben müssen, nicht in der Lage, schlicht richtig abzuschreiben, statt dämlich originell sein zu wollen? "Deutsche Fahnder sind einem Medienbericht zufolge einer größeren Zahl bisher unbelangter mutmaßlicher NS-Täter auf die Spur gekommen."
06.04.2013 14:36 Uhr
von Frank aus Polen:
Das gute Gewissen von Ba-Wü? Es ist doch erstaunlich, dass das gerade jetzt bekannt wird. Nicht allzu lange nachdem durch den Stuttgarter Oberstaatsanwalt B. H. das Verfahren gegen die Verantwortlichen des Nazi-Massakers im italienischen Sant'Anna eingestellt wurde. Da will sich wohl das ba-wü. Innenministerium einer "Reinwäsche" unterziehen und zeigen, wir sind/können doch ganz anders? Denn der Bezug auf vor zwei Jahren gefällte Urteil gegen Demjanjuk ist schwach. Da hätte man schneller reagieren müssen. Da liegt der Bezug zum Massaker deutlich näher. So wichtig das Verfolgen von Straftaten ist, so scheint mir hier mehr ein "Reinwaschen des Gewissens" und der Versuch das Bild von Ba-Wü und ganz Deutschlands (NSU-Pleiten) zu verbessern, Grund des Handelns zu sein.
06.04.2013 14:32 Uhr
von Hahaha:
Der Kampf gegen "Rechts" wird immer härter. Bald hat man sogar Hitler vor Gericht.
06.04.2013 14:12 Uhr
von Hady Khalil:
Mein Kommentar von gestern zu Justiz außer Kontrolle: Laut ZDF info Dokumentation“ Hitlers München“ übt Münchner Polizeidirektion das Gewaltmonopol des Staates seit mehr als 60 Jahren von Hitlers Wohnung aus. Weiß man das eigentlich in der rechten Szene. Das ist dort wahrscheinlich ein Witz der schon einen Uraltbart hat. Haben die sich freiwillig gemeldet, dort einzuziehen. Wenn eine Partei in einem Land mehr als 60 Jahre regiert, muß einen wohl nichts wundern. Ist Herrn Ude das nicht aufgefallen, oder kann er seine Behörde nicht zum Umzug bewegen? - Warum nicht? Oder ist das eine Landesbehörde und das ist ein CSU Beschluß und man unterhält sich im Hofbräuhaus abends über alte Witze? Fortsetzung: Hinter der Fassungslosigkeit, wie es sein kann, das die Münchner Polizeidirektion seit über 60 Jahren in Hitlers Münchner Wohnung residiert,habe ich eine Menge Fragen. Herr Friedrich zum Beispiel unser Innenminister und CSU Mitglied, war er da schon öfter mal zu Besuch im „Hauptquartier der NSDAP“ und wußte er, wo er sich befand. Wie fühlt sich das an in so geschichtsträchtigen Räumen. Ob es reicht zu tapezieren und die Fußballpokale in Hitlers Regale zu stellen, den Geist dieser 9 Zimmerwohnung zu vertreiben. Was ist übrigens mit den Büchern geschehen? Hitler soll sehr belesen gewesen sein, hieß es in der Dokumentation.
06.04.2013 13:59 Uhr
von Mark:
Wird eh nicht viel passieren, die Täter waren wohl so gut wie alle unter 25, also würde es ne geringe Jugendstrafe geben, schlechte Kindheit und so.
Leserkommentare
07.04.2013 10:37 Uhr
von routier:
Mitbegründer des BND und Co waren doch allesamt Nazis und dazu noch Vollprofis. Irgendeiner muß wohl gestorben sein der da viel Dreck am Stecken hatte. Jetzt können die Akten ja geöffnet werden. War es bei Quandt und Co nicht auch so ähnlch. Macht im Staat sieht eben SO aus. Viel Spass in der Demokratie.
ciao
07.04.2013 07:44 Uhr
von Annelies:
Das finde ich gut und gerecht, daß jetzt 50 ehemalige KZ-Aufseher aus Auschwitz aufgespürt worden sind und entlarvt werden und daß die Nachforschungen über die Schuld und Verantwortung der Deutschen und ihrer Helfershelfer - in ganz Europa! - nicht nachlassen!
Es gibt heute Stimmen, die behaupten, daß die Neo-Nazis und die NSU gar keine "richtigen" Nazis sind!
Klar müssen diese Leute, 70 Jahre nach Ende des Krieges, jetzt alle um die 90 Jahre alt sein. Das Alter dieser Aufseher sollte aber keine Rolle spielen, keine Nachsicht hervorrufen, auch nicht wegen der Familienangehörigen, mit denen sie friedlich bis ins hohe Alter gelebt haben.
Die Familienangehörigen hätten ja ihre Väter, Mütter, Onkel und Tanten und Großeltern Anfang der 70 Jahre direkt fragen können, was sie alle während der Zeit des Nationalsozialismus und während des gesamten Krieges gemacht und welchen Beruf sie ausgeübt haben! So wie es die "68er Bewegung" angeregt und getan hatte, mal zu Hause die Eltern und Großelterngeneration und deren Schuldverstrickung in der schrecklichen deutschen Vergangenheit zu befragen!
Die gequälten, verhungerten, ausgeschlachteten (Brillen, Haare, Goldzähne, Koffer, Schuhchen von den Kindern ...), vergasten und verbrannten Menschen in Auschwitz hatten k e i n e Chance, so ein hohes Lebensalter von 90 Jahren wie die KZ-Aufseher und Lagerleiter zu erreichen!
Diese Familienangehörigen sollten alle mal zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fahren und sich selbst überzeugen, welche grausamen Geschehnisse sich dort abgespielt und welche Arbeit dort alle Aufseher erledigt haben! Unter dem höhnischen Motto der Nazis am Eingang zu den vielen Baracken: "Arbeit macht frei!".
06.04.2013 23:38 Uhr
von Schlagobers:
Es ist richtig, wenn alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit und alle Kriegsverbrechen verfolgt und aufgearbeitet werden. In ihrer Druckausgabe zitiert die WAZ den leitenden Staatsanwalt Schrimm: „Es gibt kein Land, das so viel aufgearbeitet hat wie Deutschland.“ Millionen deutsche Zivilisten wurden bei der Bombardierung deutscher Großstädte und bei der Vertreibung geschändet, verletzt und getötet. Wurde dafür Jemand zur Verantwortung gezogen? Erst wenn dies geschieht, kann man letztlich von Aufarbeitung sprechen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen können nicht damit gerechtfertigt werden, dass der andere damit angefangen habe.
06.04.2013 18:05 Uhr
von Bouleazero:
Solche Nachrichten haben für mich immer einen schalen Beigeschmack. Wie kommt es, dass Dokumente seit 55 Jahren zugänglich waren, und erst jetzt entdeckt man die Spuren von 50 (!) Nazi-Verbrechern. Mit Wohnort. Sind die seit 1945 nie umgezogen? oder haben die der Aufklärungsstelle immer bescheid gesagt, wenn sie umgezogen sind? Wer hat bisher verhindert, dass diese Informationen öffentlich gemacht wurden? Ich finde es ziemlich scheusslich, dass man 68 Jahre nach Kriegsende noch solche Dinge zu Tage befördern kann. Es ist mir aber auch schon merkwürdig aufgestossen, dass erst jetzt Pol Pot Verbrecher ans Licht der Öffentlichkeit gezogen werden, und das ist 'nur' 35 Jahre her... Ja, ich bin dafür, dass Recht gesprochen wird. Aber ich habe grosse Mühe zu verstehen, wie es kommt, dass man soviel Zeit vergehen lässt. Wenn mir mal einer erklären würde, wer wie wo wann die Akten in die Finger bekommen hat, könnte ich vielleicht anfangen zu verstehen warum das nicht schon früher passiert ist.
06.04.2013 17:58 Uhr
von Dr. Ach Mett:
Na konnte die deutsche Justiz nicht noch ein paar Jahre weiter warten? Nachdem sie über ein halbes Jahrundert weggesehn hat, kommt's doch wohl auf zehn Jahre mehr oder weniger auch nicht mehr an, damit die ehrbaren Volksgenossen noch die sicherlich großzügige SS-Rente bis zum letzten Cent genießen können - oder verschmähen die jetzt etwa schon die Einzahlungen von Migranten und wollen unbedingt noch mal ein Gerichtsgebäude von außen sehen?
06.04.2013 17:46 Uhr
von Noske:
50 allein aus Auschwitz ! Da lohnte sich eine Hochrechnung auf alle KZs . Das Sich Verstecken
hält wohl jung,denn nur sehr wenige Männer werden
90 Jahre alt.
06.04.2013 17:31 Uhr
von Starost:
Es kann ja wohl nur noch darum gehen, dass diese Greise nicht als unbescholtende Bürger ins Grab gehen.
Wer heute um die 90 ist, war damals um die 20.
Kuschelhustiz mit Jugendstrafrecht also, günstige Sozialprognose, da gut integriert, seither nicht mehr auffällig geworden, keine Wiederholungsgefahr.
100 Sozialstunden im Altenheim.
06.04.2013 17:25 Uhr
von Supercop:
Bei allem Ehrgeiz der Ermittlungsbehörden ist es ja fast eine Demütigung der noch lebenden Opfer.Die viel gescholtene Rechtslastigkeit von Vefassungsschutz und Co. tritt hier wieder zu Tage. In den 50ziger und 60ziger Jahren, wo noch viel mehr Zeugen lebten, waren überfällige Verurteilungen nicht möglich? Da werden wir noch stolz sein (die noch Lebenden), wenn dann 2080 die Unterstützer der NSU erfolgreich ermittelt werden. In den Staatsanwaltschaften ist man wohl seit Jahrzehnten auf einem Auge blind.
06.04.2013 16:11 Uhr
von Max:
Darum hätte man sich vor 50 Jahren kümmern müssen. Man hat den Eindruck das alles ewig lange vertuscht wird und wenn dann das schlechte Gewissen kommt, fahndet man nach ein paar Verbrechern aus der unteren Befehlsebene, um sagen zu können: wir waren nicht untätig.
Das man überhaupt fahndet und verurteilt, wenn auch zu spät, ist natürlich richtig und wichtig.
06.04.2013 15:59 Uhr
von Rellüm:
Man könnte lachen wenn es nicht so traurig wäre. Nach über 70 Jahren haben "Fahnder" 50 unbekannte NS Täter entdeckt, ja das ist ja toll. (Wie viele leben davon noch oder sind prozessfähig?)
Aber die aktuelle NSU-Recherchen sind noch sehr dürftig und werden es wohl bleiben.
ein Schelm wer Böses dabei denkt!
06.04.2013 15:46 Uhr
von Klarsteller:
Ab sofort sollte man alle im entsprechenden Alter mumifizieren, damit man sie ggf. auch in hundert Jahren noch vor Gericht stellen kann.
06.04.2013 15:32 Uhr
von emil:
wieso hat sich vor 50 jahren niemand darum gekümmert? es ist die reinste farce. dieses land hat sich seiner vergangenheit bisher nicht gestellt und es ist fraglich ob das je geschehen wird. vermutlich ist es wahrscheinlicher, dass deutschland vorher einen weiteren krieg anzettelt.
06.04.2013 15:16 Uhr
von Leser:
Da sollte man sich aber beeilen, sonst sind die alle tot, Und dann stehen wir da
06.04.2013 14:55 Uhr
von reblek:
"Offenbar sind Fahnder 50 bisher unbelangen mutmaßlichen NS-Tätern auf die Spur gekommen." - Klar, "unbelangen, nicht gefangen", oder wie?
Warum sind die Nasen, die einen Vorspann schreiben müssen, nicht in der Lage, schlicht richtig abzuschreiben, statt dämlich originell sein zu wollen? "Deutsche Fahnder sind einem Medienbericht zufolge einer größeren Zahl bisher unbelangter mutmaßlicher NS-Täter auf die Spur gekommen."
06.04.2013 14:36 Uhr
von Frank aus Polen:
Das gute Gewissen von Ba-Wü?
Es ist doch erstaunlich, dass das gerade jetzt bekannt wird. Nicht allzu lange nachdem durch den Stuttgarter Oberstaatsanwalt B. H. das Verfahren gegen die Verantwortlichen des Nazi-Massakers im italienischen Sant'Anna eingestellt wurde. Da will sich wohl das ba-wü. Innenministerium einer "Reinwäsche" unterziehen und zeigen, wir sind/können doch ganz anders? Denn der Bezug auf vor zwei Jahren gefällte Urteil gegen Demjanjuk ist schwach. Da hätte man schneller reagieren müssen. Da liegt der Bezug zum Massaker deutlich näher.
So wichtig das Verfolgen von Straftaten ist, so scheint mir hier mehr ein "Reinwaschen des Gewissens" und der Versuch das Bild von Ba-Wü und ganz Deutschlands (NSU-Pleiten) zu verbessern, Grund des Handelns zu sein.
06.04.2013 14:32 Uhr
von Hahaha:
Der Kampf gegen "Rechts" wird immer härter. Bald hat man sogar Hitler vor Gericht.
06.04.2013 14:12 Uhr
von Hady Khalil:
Mein Kommentar von gestern zu Justiz außer Kontrolle:
Laut ZDF info Dokumentation“ Hitlers München“ übt Münchner Polizeidirektion das Gewaltmonopol des Staates seit mehr als 60 Jahren von Hitlers Wohnung aus. Weiß man das eigentlich in der rechten Szene. Das ist dort wahrscheinlich ein Witz der schon einen Uraltbart hat. Haben die sich freiwillig gemeldet, dort einzuziehen. Wenn eine Partei in einem Land mehr als 60 Jahre regiert, muß einen wohl nichts wundern. Ist Herrn Ude das nicht aufgefallen, oder kann er seine Behörde nicht zum Umzug bewegen? - Warum nicht? Oder ist das eine Landesbehörde und das ist ein CSU Beschluß und man unterhält sich im Hofbräuhaus abends über alte Witze?
Fortsetzung:
Hinter der Fassungslosigkeit, wie es sein kann, das die Münchner Polizeidirektion seit über 60 Jahren in Hitlers Münchner Wohnung residiert,habe ich eine Menge Fragen. Herr Friedrich zum Beispiel unser Innenminister und CSU Mitglied, war er da schon öfter mal zu Besuch im „Hauptquartier der NSDAP“ und wußte er, wo er sich befand. Wie fühlt sich das an in so geschichtsträchtigen Räumen. Ob es reicht zu tapezieren und die Fußballpokale in Hitlers Regale zu stellen, den Geist dieser 9 Zimmerwohnung zu vertreiben. Was ist übrigens mit den Büchern geschehen? Hitler soll sehr belesen gewesen sein, hieß es in der Dokumentation.
06.04.2013 13:59 Uhr
von Mark:
Wird eh nicht viel passieren, die Täter waren wohl so gut wie alle unter 25, also würde es ne geringe Jugendstrafe geben, schlechte Kindheit und so.