In Kasachstan sind die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm ergebnislos beendet worden. Es gibt keinen Termin für ein weiteres Treffen.
Der NATO- und Panzer-Partner, Saudi-Arabien, die zukünftige Atommacht, will eigene Atomwaffen!
Saudi-Arabien plant 16 Kernkraftwerksblöcke in den nächsten 20 Jahren. Das Land rechnet mit Baukosten von 80 Milliarden USD. (Nuklearforum Schweiz, 10.06.2011)
Saudi-Arabien und Südkorea haben bereits am 15. November 2011 eine Kooperationsvereinbarung über die Nutzung der Kernenergie unterzeichnet. (25.11.2011)
Anlässlich des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Saudi-Arabien haben beide Regierungen eine Vereinbarung über die Nutzung der Kernenergie unterzeichnet (Riad, am 15. Januar 2012). (18.01.2012)
Nachtrag: Im Vorfeld des Ministertreffens am International Energy Forum (IEF) haben der französische Minister Eric Besson und der Präsident der King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy (Kacare), Hashim Abdullah Yamani, ein bilaterales Kooperationsabkommen zur Entwicklung der Nutzung der Kernenergie unterzeichnet. (28. Februar 2011)
Nachtrag: Atomwirtschaftlicher Zusammenschluss für Projekte in Saudi-Arabien (die Meldung vom 16. Juli 2010): "The Shaw Group, die Toshiba Corporation und die Exelon Nuclear Partners haben am 12. Juli 2010 ein Partnerschaftsabkommen geschlossen, um mögliche Kernkraftwerksneubau-Projekte in Saudi-Arabien zu verfolgen. {...}"
Die aktuelle Meldung vom 7. Februar 2013: IAEO-Chef besucht VAE und Saudi-Arabien:
"Bei einem Besuch der vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat sich Yukiya Amano, Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), vor Ort über die Fortschritte beim Bau des ersten Kernkraftwerks des Landes - Barakah-1 - informiert. - Zuvor hatte er die Einführung der Kernenergie in Saudi-Arabien mit Kronprinz Salman bin Abdul Asis, stellvertretender Ministerpräsident des Landes, besprochen. {...}"
Saudi-Arabien will auch eigene Atomwaffen entwickeln!
Prinz Turki al-Faisal auf einer 'Sicherheits-Konferenz' in der Golfregion: Wir sind "es unserer Nation schuldig, alle Optionen zu erwägen. Dazu gehört auch der Besitz von solchen (Nuklear-)Waffen". -
Saudi-Arabien verfügt über ballistische Raketen, die für Atomwaffen geeignet sind. Riad kaufte 1987 bei China zwischen 36 und 60 Raketen des Typs DF-3A mit einer Reichweite von mehr als 3000 Kilometer, die bis zwei Tonnen Sprengladung tragen können. (Vgl. RIA Novosti, 09.12.2011, Fragwürdiges Wagnis: Saudi-Arabien will eigene Atomwaffen)
07.04.2013 09:09 Uhr
von menschenfreund:
Der Iran zeigt seit Jahren die Taktik eines orientalischen Basars, mit dem er seine "Verhandlungspartner" am Nasenring durch die Manege zieht. Grund: Kein Interesse an einer einvernehmlichen Regelung.
06.04.2013 22:29 Uhr
von Senckbley:
Das bedeutet Krieg. Wenn selbst das "vorsichtige Optimismus"-Blümchen von Frau Ashton zertreten wird, kann es nicht mehr lange dauern. Die "blockfreien" Kumpane Irans in Pjöngjang haben diese Entwicklung natürlich längst einkalkuliert und drohen jetzt im Vorwege mit einer zweiten Front. Es haben sich zwei Regime verbündet, die beide ihr Volk verachten und an die Allmacht der Bombe glauben. Willkommen im atomaren Winter!
Leserkommentare
07.04.2013 09:45 Uhr
von Wolfgang:
Atommacht Saudi-Arabien ...
Der NATO- und Panzer-Partner, Saudi-Arabien, die zukünftige Atommacht, will eigene Atomwaffen!
Saudi-Arabien plant 16 Kernkraftwerksblöcke in den nächsten 20 Jahren. Das Land rechnet mit Baukosten von 80 Milliarden USD. (Nuklearforum Schweiz, 10.06.2011)
Saudi-Arabien und Südkorea haben bereits am 15. November 2011 eine Kooperationsvereinbarung über die Nutzung der Kernenergie unterzeichnet. (25.11.2011)
Anlässlich des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Saudi-Arabien haben beide Regierungen eine Vereinbarung über die Nutzung der Kernenergie unterzeichnet (Riad, am 15. Januar 2012). (18.01.2012)
Nachtrag:
Im Vorfeld des Ministertreffens am International Energy Forum (IEF) haben der französische Minister Eric Besson und der Präsident der King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy (Kacare), Hashim Abdullah Yamani, ein bilaterales Kooperationsabkommen zur Entwicklung der Nutzung der Kernenergie unterzeichnet. (28. Februar 2011)
Nachtrag:
Atomwirtschaftlicher Zusammenschluss für Projekte in Saudi-Arabien (die Meldung vom 16. Juli 2010): "The Shaw Group, die Toshiba Corporation und die Exelon Nuclear Partners haben am 12. Juli 2010 ein Partnerschaftsabkommen geschlossen, um mögliche Kernkraftwerksneubau-Projekte in Saudi-Arabien zu verfolgen. {...}"
Die aktuelle Meldung vom 7. Februar 2013: IAEO-Chef besucht VAE und Saudi-Arabien:
"Bei einem Besuch der vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat sich Yukiya Amano, Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), vor Ort über die Fortschritte beim Bau des ersten Kernkraftwerks des Landes - Barakah-1 - informiert. -
Zuvor hatte er die Einführung der Kernenergie in Saudi-Arabien mit Kronprinz Salman bin Abdul Asis, stellvertretender Ministerpräsident des Landes, besprochen. {...}"
Saudi-Arabien will auch eigene Atomwaffen entwickeln!
Prinz Turki al-Faisal auf einer 'Sicherheits-Konferenz' in der Golfregion: Wir sind "es unserer Nation schuldig, alle Optionen zu erwägen. Dazu gehört auch der Besitz von solchen (Nuklear-)Waffen". -
Saudi-Arabien verfügt über ballistische Raketen, die für Atomwaffen geeignet sind. Riad kaufte 1987 bei China zwischen 36 und 60 Raketen des Typs DF-3A mit einer Reichweite von mehr als 3000 Kilometer, die bis zwei Tonnen Sprengladung tragen können. (Vgl. RIA Novosti, 09.12.2011, Fragwürdiges Wagnis: Saudi-Arabien will eigene Atomwaffen)
07.04.2013 09:09 Uhr
von menschenfreund:
Der Iran zeigt seit Jahren die Taktik eines orientalischen Basars, mit dem er seine "Verhandlungspartner" am Nasenring durch die Manege zieht. Grund: Kein Interesse an einer einvernehmlichen Regelung.
06.04.2013 22:29 Uhr
von Senckbley:
Das bedeutet Krieg. Wenn selbst das "vorsichtige Optimismus"-Blümchen von Frau Ashton zertreten wird, kann es nicht mehr lange dauern. Die "blockfreien" Kumpane Irans in Pjöngjang haben diese Entwicklung natürlich längst einkalkuliert und drohen jetzt im Vorwege mit einer zweiten Front. Es haben sich zwei Regime verbündet, die beide ihr Volk verachten und an die Allmacht der Bombe glauben. Willkommen im atomaren Winter!