• 14.09.2007

UN-Wüstengipfel

Kleine Schritte gegen den Sand

Der 8. Wüstengipfel der Vereinten Nationen geht zu Ende. Seine Ergebisse: allgemeines Misstrauen gegen die UN und ein Strategiepapier voll guter Absichten.von Hans-G. Kellner

  • 17.09.2007 16:30 Uhr

    von bernhard wagner:

    Im Klartext: Die Konferenz ist gescheitert. Unglaubliche Chancen wurden damit vertan. Für Hunderte Millionen Menschen hat das ganz direkte Auswirkungen. Ihre Lebensbedingungen werden sich sicher zumeist noch weiter verschlechtern. Da helfen bloße, vage Absichtserklärungen sehr wenig.
    Schuld daran sind auch die großen Medienkonzerne, die ganz andere Schwerpunkte setzen, als auf diese Problematik - gerade vor und während einer solchen Konferenz - sachlich kompetent (nicht im Katastrophenstil) hinzuweisen. Sonst wäre der Druck auf die Konferenzteilnehmenden viel größer und die Ergebnisse sicher auch konkreter & besser gewesen. Dabei könnte der Kampf gegen die buchstäbliche Verwüstung verknüpft werden mit anderen nachhaltigen Entwicklungskonzepten, z.B. Bewässerung mittels solartechnisch aufbereitetem Meerwasser. Ein geringer Prozentsatz - schon heute nur 4%, vgl: www.earthscan.co.uk/news/article/mps/UAN/73/v/3/sp/ - der dann noch verbleibenden Wüsten würde übrigens ausreichen, um den Weltenergiebedarf mittels Thermosolartechnik zu decken.

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