Immer mehr GrundschülerInnen müssen die dritte Klasse wiederholen. Schuld daran sei die jahrgangsübergreifende Schuleingangsphase, meinen Kritikervon Alke Wierth
Es gibt eine Frage, das hier nicht beantwortet wird: Sind ein Grossteil der Sitzenbleiber die Jüngste in der Klassen?
Wenn du in der 2. klasse bist, ist es nicht egal ob du 6 Jahren und 10 monate bist - oder fast 8.
Wenn es eine Zusammenhang zwischen Alter und sitzenbleiben gibt, sollten die Schulen wohl versuchen die Jüngsten in eine Klasse zu stecken.
20.03.2010 13:54 Uhr
von Christiane:
Hier werden wieder mal die Kleinsten als Versuchskaninchen mißbraucht. Es ist eine Schande. Wenn ein Kind in die Schule kommt will es was lernen und das erlernte evt. vertiefen. In diesem Alter ist es aber noch nicht unbedingt bereit das erlernte mit anderen zu teilen, das kommt meistens erst später, wenn man älter und reifer geworden ist. Bei mir war es so ab der 4. Klasse, dass ich bereit war schwächeren Mitschülern zu helfen.
Aber Erwachsene, vor allem Politiker sind ja so oberschlau und wissen alles besser als andere. Die Schulbildung in Deutschland, vor allem in einigen Bundesländern, darunter auch Berlin, kann man echt in der Pfeife rauchen und das schon seit Jahrzehnten. Bis zur 4. Klasse bin ich selbst in Berlin zur Schule gegangen, danach in Baden-Württemberg wo ich meinen Abschluß gemacht habe. Als wir 1966 nach Berlin zurückkamen, war mein Wissenssprung gegenüber meinen Mitschülern in der Berufsschule enorm und das sagt ja schon alles.....
Leider wurde es in der Schulpolitik in Berlin seit dem nicht besser.....
20.03.2010 12:47 Uhr
von Mutter:
Als Mutter eines Kindes, das JÜL ab der 2. Klasse erlebt hat wundert mich das mit der 3.Klasse schon etwas, da viel eher die 4.Klasse(Wechsel vom eher spielerischen zum ernsthaften Lernen)ein wenig das Problem ist. Andererseits ist es doch sinnvoll, ein Kind nochmal die relativ leichte, 3. Klasse, wiederholen zu lassen, damit es dann auch wirklich fit ist für die 4. Wir müssen mal vom Makel, den das Sitzenbleiben immer noch für viele bedeutet, wegkommen und das als Chance sehen, als Rettung, um später nicht völlig abzusacken oder den Anschluß zu verlieren. Ich würde es eher als Erleichterung sehen, und schon Gelerntes nochmal festigen zu können, noch einmal Fertigkeiten zu wiederholen und zu trainieren. Diese Leistungssch***e(sorry)schon in der Grundschule macht unsere Kinder kaputt, und wenn das gefördert wird(Förderunterricht)oder ein Kind noch ein Jahr länger in Klasse 123 bleiben soll(SItzenbleiben), dann schreien wieder alle auf- später kommt dann die Rechnung(Unlust, schlechte Noten, Nachhilfe, usw.)
Leserkommentare
21.03.2010 13:55 Uhr
von Victor:
Es gibt eine Frage, das hier nicht beantwortet wird: Sind ein Grossteil der Sitzenbleiber die Jüngste in der Klassen?
Wenn du in der 2. klasse bist, ist es nicht egal ob du 6 Jahren und 10 monate bist - oder fast 8.
Wenn es eine Zusammenhang zwischen Alter und sitzenbleiben gibt, sollten die Schulen wohl versuchen die Jüngsten in eine Klasse zu stecken.
20.03.2010 13:54 Uhr
von Christiane:
Hier werden wieder mal die Kleinsten als Versuchskaninchen mißbraucht. Es ist eine Schande. Wenn ein Kind in die Schule kommt will es was lernen und das erlernte evt. vertiefen. In diesem Alter ist es aber noch nicht unbedingt bereit das erlernte mit anderen zu teilen, das kommt meistens erst später, wenn man älter und reifer geworden ist. Bei mir war es so ab der 4. Klasse, dass ich bereit war schwächeren Mitschülern zu helfen.
Aber Erwachsene, vor allem Politiker sind ja so oberschlau und wissen alles besser als andere. Die Schulbildung in Deutschland, vor allem in einigen Bundesländern, darunter auch Berlin, kann man echt in der Pfeife rauchen und das schon seit Jahrzehnten. Bis zur 4. Klasse bin ich selbst in Berlin zur Schule gegangen, danach in Baden-Württemberg wo ich meinen Abschluß gemacht habe. Als wir 1966 nach Berlin zurückkamen, war mein Wissenssprung gegenüber meinen Mitschülern in der Berufsschule enorm und das sagt ja schon alles.....
Leider wurde es in der Schulpolitik in Berlin seit dem nicht besser.....
20.03.2010 12:47 Uhr
von Mutter:
Als Mutter eines Kindes, das JÜL ab der 2. Klasse erlebt hat wundert mich das mit der 3.Klasse schon etwas, da viel eher die 4.Klasse(Wechsel vom eher spielerischen zum ernsthaften Lernen)ein wenig das Problem ist. Andererseits ist es doch sinnvoll, ein Kind nochmal die relativ leichte, 3. Klasse, wiederholen zu lassen, damit es dann auch wirklich fit ist für die 4. Wir müssen mal vom Makel, den das Sitzenbleiben immer noch für viele bedeutet, wegkommen und das als Chance sehen, als Rettung, um später nicht völlig abzusacken oder den Anschluß zu verlieren. Ich würde es eher als Erleichterung sehen, und schon Gelerntes nochmal festigen zu können, noch einmal Fertigkeiten zu wiederholen und zu trainieren. Diese Leistungssch***e(sorry)schon in der Grundschule macht unsere Kinder kaputt, und wenn das gefördert wird(Förderunterricht)oder ein Kind noch ein Jahr länger in Klasse 123 bleiben soll(SItzenbleiben), dann schreien wieder alle auf- später kommt dann die Rechnung(Unlust, schlechte Noten, Nachhilfe, usw.)