• 05.07.2011

Berlins neuer Erzbischof

Der wackere Woelki

Böses befürchtete man vom designierten Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Woelki. Bei seinem ersten Auftritt wirkte er zumindest zugänglich. Darf man hoffen?von PHILIPP GESSLER

  • 07.08.2011 17:38 Uhr

    von Annemarie:

    Die Dissertation von Wölki war nie verschwunden, sie wurde nur falsch gesucht. In Italien ticken die Uhren diesbezüglich anders.

  • 07.08.2011 17:34 Uhr

    von Annemarie:

    Ole, die Zugezogenen sind auch Berliner. Ich wohne seit 1979 hier und weiß auch, dass Berlin mal eine freie Stadt war im Denken und Reden. Wer zwischen Berlinern und Zugezogenen trennt, hofft auf die Quadratur des Kreise. Die schönen Jahre sind vorbei, Ole.

  • 06.07.2011 15:36 Uhr

    von Stefan:

    Kasperletheater

  • 06.07.2011 14:35 Uhr

    von flopserver:

    Auch der Berliner Polzeipräsident ist um die Verteidigung der Ehre des hl. Katholizimus bemüht, darum geht bei ihm die Post ab, siehe:
    http://www.schockwellenreiter.de/blog/2011/07/05/die-grose-heilige-inquisition-vs-schockwellenreiter/

  • 05.07.2011 22:45 Uhr

    von harry:

    "Denn Woelki, bisher Weihbischof in Köln, hatte zumindest publizistisch einen denkbar schlechten Start in der liberalen Metropole Berlin. " : ich sage genau das gegenteil ist der fall und frage mich wieso den katholiken plötzlich eine solche große aufmerksam keit geschenkt wird. war doch das foto des neu ernannten auf sämtlichen titelseiten der berliner zeitungen groß zu sehen und berichtet wurde ja mehr als genug. diese übertriebene aufmerksamkeit als publizistisch schlechten start zu bezeichnen ist schwach. dazu passt de diskussion um den auftrittsort von benedikt, die ja auch in der berliner provinzpresse ausführlichst dargestellt wurde. im september wird berlin dann als katholikenhochburg erscheinen. dies allerdings nur, weil aus allen bundesländern, besonders den südlichen, wieder busladungen und sonderzüge von zugereisten chaoten hier masse bilden werden. (dies war die formulierung der springerpresse, wenn demonstranten von ausserhalb in berlin z.b. gegen atomkraft, oder kriegseinsätze anreisten.)

  • 05.07.2011 21:12 Uhr

    von Berlin 2011:

    Im Namen der Rose: Plötzlich ist Woelkis Dissertation aus den Bibliotheken verschwunden http://berlin2011.wordpress.com/2011/07/04/opus-dei-schuler-wird-erzbischof-in-berlin/

  • 05.07.2011 20:06 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Erzbischof Woelki geht auf die Presse zu
    Im Tagungszentrum,wo auch die katholische Akademie zu Berlin untergebracht ist,fand das erste Pressegespräch mit Redakteuren und Journalisten statt.Nicht alle Journalisten hatten einen Platz zum sitzen bekommen,so stark war die Beteiligung.In der Katholischen Akademie in der Hauskapelle fand am Morgen ein Requiem für den verstorbenen Kardinal Sterzinsky statt.Der neue Erzbischof vom Erzbistum Berlin begab sich vor Beginn der Pressekonferenz in die Hauskapelle und betete dort.Beim anschließenden Pressegespräch wich er keine Fragen aus,die die Redakteure ud Journalisten stellten.Ein Dementi erteilte der gewählte und ernannte Gottesmann,dass er nicht der umstrittenen Opus Dei Bewegung angehört.Mit Muslimen,Juden,Protestanten möchte der neue Erzbischof ins Gespräch kommen.KLare Positionen bezog er zur Homosexualität,zum Zölibat und zur Zulassung von Frauen in das Diakonen-und Priesteramt.Auf diesen angesprochenen Themen zeigte er seine rheinländische Katholizität und seine konservative Haltung.
    Gut anderthalb Stunden dauerte die Pressekonferenz mit dem neuen Erzbischof des Erzbistums Berlin Woelki und er zeigte sich nicht erschöpft von den Fragen der anwesenden Redakteuren und Journalisten.
    Auf Wohnungssuche ist er.Er lüftete ein Geheimnis,dass er sich seine Mahlzeiten selbst zubereitet.
    Rainer Maria Woelki wird dem Erzbistum sein
    Gesicht geben,den 391000 Katholiken angehören.

  • 05.07.2011 18:20 Uhr

    von ole:

    @Annemarie Wachsmann

    Nein, das ist keine Berliner Spezialität sondern eine durch die Zugezogenen eingeschleppte Unsitte.
    Der typische Berliner geht in der Regel mit derartigen Dingen ganz locker um.

    Klar ist aber: In der Öffentlichkeit stehende Personen werden nun einmal an ihren Taten, aber auch an ihren Worten gemessen. Und das seine Aussagen dann auch kritisiert werden, ist das Normalste der Welt. Er hat ja nun genug Zeit, seiner 9%-Fraktion und den restlichen Berlinern ein Bild zu vermitteln, was seiner Person gerecht wird.

  • 05.07.2011 17:44 Uhr

    von avshalom:

    berufspfaffen sind so ziemlich das übelste, was einem begegnen kann. da sie sowieso dem römischen circus der pfaffentunten angehören, sollte man sie einfach ignorieren. was haben sie schon zu sagen??!!! aufgeklärte menschen wenden sich interessanteren themen und menschen zu.

  • 05.07.2011 16:56 Uhr

    von Annemarie Wachsmann:

    Die meisten haben sich an ihre Vorurteile gehalten. Das ist eine berliner Spezialiät.Amüsiert bin ich über die großen Ängste, die Kirche immer verursacht.Ist Wölki der neue Bundeskanzler oder ein Islamistenführer?Und, warum denken Liberale immer, dass ihre Richtung die richtige ist? So denken doch schon die Konservativen. Ein Mensch ist Bischof Wölki. Wer das nach anderthalb Stunden Pressekonferenz nicht begriffen hat, begreift es nie.

  • 05.07.2011 16:54 Uhr

    von Anne:

    "Man kann mit dem Gottesmann reden. Genug zu reden gibt es ja."
    Warum muss man mit ihm reden? Wozu brauchen wir solche Menschen oder überhaupt solche Ämter? Und was wurde genau erwartet? Was kann denn ein katholischer Erzbischof in Vertretung der katholischen Kirche über Homosexualität sagen und damit noch respektvoll und menschenfreundlich bleiben?
    Aber gut dass wir jetzt wissen dass die Kirche keine "Moralanstalt" ist. Kann man ja glatt wieder eintreten.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder