Berliner Freifunker über WLAN für alle
"Wir brauchen nur Strom und Dächer"
Zwei Berliner Freifunk-Aktivisten über dezentrale Netzstrukturen, rechtliche Hürden und warum sie ihrem Bürgermeister gerne eine Antenne aufs Dach setzen würden.von Clemens Wigger
Leserkommentare
01.02.2012 21:10 Uhr
von Thomas:
Hier nur mal eine von hunderten Studien, wie "ungefährlich" doch die digital gepulste Strahlung von WLAN Netzen ist:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22112647
"Use of laptop computers connected to internet through Wi-Fi decreases human sperm motility and increases sperm DNA fragmentation"
Conrado Avendaño, M.S., Ariela Mata, M.S., CésarA. SanchezSarmiento, M.D., Ph.D., and Gustavo F. Doncel, M.D., Ph.D.
DNA-Strangbrüche sind keine schöne Sache...
31.01.2012 09:56 Uhr
von Florian S.:
@Stefan Das mit dem "strahlenfrei" ist doch ein Trugschluss. Was, wenn der Nachbar über, unter und/oder neben euch WLAN, kabellose Telefone und Handys betreibt? Teile der Abstrahlung dieser Geräte erreichen auch euch. Ich habe auch noch nie von gesundheitlichen Problemen gehört, die durch WLAN-Netze hervorgerufen wurden. Die in Deutschland benutzen und erlaubten Frequenzen für diese Netzwerke gelten als gesundheitlich unbedenklich.
Ich persönlich halte die Idee von den Freifunkern als einen entscheidenden Schritt in die Zukunft. Wir leben im Jahr 2012. Wir sind in der Lage, hunderte von Millionen von Transistoren auf der Fläche eines Daumennagels zu integrieren - und schaffen es auf der anderen Seite nicht, DSL oder WLAN in Städten wie Berlin flächendeckend für jeden anzubieten. Ich meine, warum nicht monatlich eine Flatrate für einen WLAN-Netzzugang zahlen den ich in der gesamten Innenstadt nutzen kann, anstatt nur bei mir zu Hause? Und bitte ohne HDSPA und Volumenbeschränkung.
31.01.2012 07:35 Uhr
von Stefan:
Hat eigentlich jemals jemand von den WLAN-Befürwortern daran gedacht, dass die derartige Art der Datenübertragung immer mittels elektromagnetischer Wellen erfolgt, die keinesfalls gesundheitlich unbedenklich sind? Wir haben unsere Wohnung jedenfalls mittels analoger, kabelgebundener Telefone und ohne WLAN bewusst strahlenfrei gemacht, damit wir endlich diesen lästigen Kopfdruck loswerden. Und soll ich was sagen? Es hat perfekt gewirkt.....
30.01.2012 14:01 Uhr
von Sumy nonA:
Freifunk schafft nicht nur billigen Internetzugang für jedermann.
Mit einem stadtweiten Freifunknetz schafft man tatsächlich eine egalitäre und dezentrale Kommunikationsinfrastruktur. Lokale Inhalte können geteilt werden, ganze Stadteile könnten sich über lokale Boards vernetzen und austauschen. Selbst die Schaffung von lokalen Tauschbörsen sollte kein Problem darstellen. Selbst ohne Anbindung an das Internet macht ein solches Netz heute Sinn. Wenn man diese Freifunknetze untereinander per Richtfunk vernetzt, schafft man ein vollkommen dezentralisiertes und sich selbst organisierendes Netzwerk, notfalls unabhängig vom Internet!
Empört euch über die Schaffung von Zensurinfrastrukturen in Europa und werdet Teil bei der Schaffung echter Bürgernetze...
http://start.freifunk.net/
Aus dem globalen Protest erwächst der globale Wandel...
Empört Euch! global change!
30.01.2012 12:22 Uhr
von N00b:
Ja das ist ne nette Idee. Ich könnte schon lange mein Netz teilen, wenn es denn eine gute Anleitung gäbe. Das fehlt als erstes ;-) bei meinen missglückten Versuchen habe ich aber sehr viel gelernt - und das ist ganz gut so.
Ein TOR-Paket wäre noch super, dann kann ich abends endlich den PC ausschalten. (nein, ich kann das nicht selber schreiben)
28.01.2012 17:16 Uhr
von lars willen:
bei 2 rechnern die im netzwerk mit opensource über 2 router ins internet gehen,kann man die daten nicht mehr kontrollieren da datenpakete ihr ziel separat erreichen.das legt dann jede spysoftware lahm.ich bin programmierer www.utcp.de