• 20.04.2012

Rassismus-Vorwurf gegen Berliner Polizei

„Wir sind auch Menschen“

Angehörige von zwei erschossenen Jugendlichen haben sich über die Berliner Polizei beklagt. Polizeisprecher Redlich räumt ein, dass die Behörde für interkulturelle Kompetenz mehr tun muss.von Alke Wirth

  • 22.04.2012 18:11 Uhr

    von MA pol DPavlovic:

    Hier ein Beispiel was einem "ganz normalen" Bürger passiert, wenn er sich erdreistet gegen untätige Polizei und parteiische Justiz vorzugehen:

    http://www.althand.de/danke.html

    Im Rahmen unserer Bürgerrechtsarbeit (Humanistische Union Marburg) sind wir auf diese Fälle aufmerksam geworden.

    Leider ist es so, dass durch den kalten Krieg und den Radikalenerlaß der 70er Jahre eine der Bevölkerung entsprechende, ausgeglichene Besetzung der Verfolgungsbehörden ausgeblieben ist.

    Der Ton dieser Internetseiten ist sarkastisch, aber das ist die dem Autor eigene Art mit traumatisierenden Erfahrungen umzugehen. Man merkt aber bald, dass die Vorgänge weitgehend anhand von Akten(!) belegt sind.

    Der Betroffene engagiert sich seit Jahren gegen Rechtsradikale in seiner Region und hat deswegen Probleme mit den Behörden, nicht mit den Rechtsradikalen ... mit denen wird man manchmal alleine fertig.

    Verfolgen kann man die Entwicklung auf dem Webblog bloegi.

  • 22.04.2012 04:18 Uhr

    von Leserin:

    Kann mir mal bitte jemand helfen, warum wurden diese zwei Jugendlich erschossen?
    Ich kann irgendwie in den Artikel nichts finden.
    Weiß das noch jemand?

  • 21.04.2012 18:39 Uhr

    von icheben:

    Das Thema nervt. Darüber hat die Autorin ja nicht das erste Mal geschrieben. Bitte mehr Abwechslung!

  • 21.04.2012 13:05 Uhr

    von hatem:

    Dieses Herumgehacke auf der Polizei ist grenzwertig. Wer von den taz-Journalisten in Kreuzberg, Neukölln oder Wedding wohnt, hat ja sicher schon mal mitbekommen, wie Türken und Araber sich gegenüber Polizisten aufführen. Da artet eine simple Verkehrskontrolle schnell zum aggressiven Auflauf aus. Und wenn zwei Ladendiebe festgenommen werden, gibt es wüste Beschimpfungen von 20 bis 50 Leuten, die da plötzlich auf der Matte stehen, bis hin zur versuchten Gefangenenbefreiung. Wann berichtet die taz da mal drüber?

    Und dann schreibt die taz: "zwei erschossenen Jugendliche". Bitte, wer ist damit gemeint?
    Ein Jugendlicher wurde vor der Klinik Neukölln erschossen. Aber der zweite?

    Falls damit der in Notwehr erstochene Yusef El.-A. gemeint sein sollte: Wieso kritisiert die Familie die Polizei?

    Wieso fragen sich die Eltern nicht zuallererst mal SELBER, warum ihr Sohn als Teil eines bewaffneten Mobs zwei Männer bedroht, verfolgt und einen davon schließlich tätlich angreift?
    Aber wahrscheinlich ist daran auch die Berliner Polizei schuld....


  • 21.04.2012 07:45 Uhr

    von reblek:

    "... als die Todesnachricht längst von Nachbarn oder Freunden überbracht worden waren." - Für den Unterschied zwischen Singular und Plural interessiert sich bei der taz neuerdings niemand mehr, oder?
    "Im Fortbildungsangebot gibt es zusätzliche freiwillige Lehrgänge." - Kein Lehrgang ist "freiwillig". Das ist die Teilnahme daran.

  • 21.04.2012 00:27 Uhr

    von Michael Thelemann:

    Wenn ich das schon höre, 20 Prozent Ausländer und 50 Prozent Frauen in Deutschland. Der hält doch jeden Deutschen mit Migrationshintergrund für einen Ausländer. Und mein Gott dieser Mann ist sowas wie ein Pressesprecher der Polizei. Da sollte er sich doch gefälligst politisch korrekt ausdrücken können. Und wenn der schon bei offenen Türen so ist, wie ist dann erst der Rest der Bagage hinter verschlossenen Türen. Das sieht für mich ja ganz finster aus.

  • 21.04.2012 00:20 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Vertrauen in die Polizei ist gestört
    Das Vertrauen in die Polizei,hier die Berliner Polizei ist gestört,was die Angehörigen der zwei erschossenen Jugendlichen betrifft.Auch im Allgemeinen stehen viele skeptisch den Polizistinnen und Polizisten gegenüber.
    Auch bei der "Staatsmacht" Polizei ist nicht alles gut und wird nie alles gut sein.

  • 20.04.2012 19:14 Uhr

    von Sebbi:

    Der berliner Polizei fehlt mehr als nur interkulturelle Kompetenz. Es gibt kaum eine deutsche Stadt, in der die Polizei einen derart schlechten Ruf hat und das in fast allen Schichten. Ich konnte das früher kaum nachvollziehen, wie Berliner reagieren wenn irgendwo die Polizei auftaucht. Hier fehlt einfach eine gundlegende Kompetenz im Umgang mit den Bürgern.

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