Kurz vor den NRW-Wahlen präsentiert die CDU ihren internen Kompromiss zum Mindestlohn. Gewerkschaften befürchten, dass das Modell mehr schadet als nutzt.
von Eva Völpel
Also: Wirtschaft findet in der Wirtschaft statt. Mindestlöhne sind genauso Schwachsinn wie Begrenzungen von Managergehältern. Auch wenn Ihr es nicht wahrhaben wollt: Eure staatsdirigistischen Eingriffe schaffen Arbeitslosigkeit, behindern wirtschaftlichen Erfolg und reduzieren Steuerzahlungen anständiger Leistungsträger (Unternehmen, Selbständige, fleißige und qualifizierte Arbeitnehmer). Dann gibt es eben garkein Hartz IV mehr - wäre ohnehin das Allerbeste!
Habt Ihr mal über die Entstehung von "Wohlstand" nachgedacht und nicht nur darüber, wie ihr diesen in Euren sozialistischen Allmachtsphantasien verteilen könnt?
26.04.2012 12:56 Uhr
von Humbug:
Hungerlöhne bis zur Rente-, dann Altersarmut! Was will der Mensch mit solch einer Regierung? "Dem Wohle des Deutschen Volkes"!? Was für ein Meineid! Die gesamte Verfassung wird langsam aber sicher zur Makulatur. Und kurz vor den Wahlen ein kleines rudimentäres Zugeständnis, was ja auch eine Mogelpackung ist. Merkel schaut sicherlich auf das Umfrageergebnis "Wenn am Sonntag Wahlen wären"! Wenn das dann immer noch so aussieht, dass man mit den gleichgesinnten aus der SPD koalieren kann, dann wird politisch nichts geändert.Durch die Dummheit der Wähler bleibt Merkel an der Macht.
26.04.2012 11:43 Uhr
von Reinhold Schramm:
Ungeschminkt:
Bei Arbeitslöhnen unter 10 Euro.-Std. liegt auch nach 40-Vollzeit-Arbeitsjahren die Armuts-Rente auf dem max. Niveau der gesetzlichen Grundsicherung (analog Sozialhilfe bzw. Hartz-IV-Vollzug).
Notwendig wäre ein bundesweiter gesetzlicher Mindestlohn von/ab 13-Euro-Std. brutto.
Die sozialdemokratische DGB-Forderung von nur 8,50 Euro beinhaltet ein Armuts-Einkommen und eine zukünftige Armuts-Rente; - ebenso die Antragstellung auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung, - auch nach mehr als 45-Vollzeit-Arbeitsjahren im Niedriglohnbereich!
Anmerkung: Die Alternative besteht nicht in der weiteren Absenkung aller sozialen Leistungen, um den deutschen Michel und 'seine' Micheline (KleinbürgerInnen) zu befrieden, sondern in der Erhöhung aller bisherigen Niedriglöhne, und der Abschaffung des Hartz-IV-Vollzugs; zugleich in der auskömmlichen Erhöhung aller sozialen Leistungen!
Auch die Finanzierung ist möglich. Siehe die DAX-Vorstandsbezüge und Quandtschen Aktien-Dividenden (- auch ohne persönliche Arbeits-Leistung) etc. pp.
Leserkommentare
26.04.2012 22:15 Uhr
von Carsten Suebkon:
Also: Wirtschaft findet in der Wirtschaft statt. Mindestlöhne sind genauso Schwachsinn wie Begrenzungen von Managergehältern. Auch wenn Ihr es nicht wahrhaben wollt: Eure staatsdirigistischen Eingriffe schaffen Arbeitslosigkeit, behindern wirtschaftlichen Erfolg und reduzieren Steuerzahlungen anständiger Leistungsträger (Unternehmen, Selbständige, fleißige und qualifizierte Arbeitnehmer). Dann gibt es eben garkein Hartz IV mehr - wäre ohnehin das Allerbeste!
Habt Ihr mal über die Entstehung von "Wohlstand" nachgedacht und nicht nur darüber, wie ihr diesen in Euren sozialistischen Allmachtsphantasien verteilen könnt?
26.04.2012 12:56 Uhr
von Humbug:
Hungerlöhne bis zur Rente-, dann Altersarmut! Was will der Mensch mit solch einer Regierung? "Dem Wohle des Deutschen Volkes"!? Was für ein Meineid! Die gesamte Verfassung wird langsam aber sicher zur Makulatur. Und kurz vor den Wahlen ein kleines rudimentäres Zugeständnis, was ja auch eine Mogelpackung ist. Merkel schaut sicherlich auf das Umfrageergebnis "Wenn am Sonntag Wahlen wären"! Wenn das dann immer noch so aussieht, dass man mit den gleichgesinnten aus der SPD koalieren kann, dann wird politisch nichts geändert.Durch die Dummheit der Wähler bleibt Merkel an der Macht.
26.04.2012 11:43 Uhr
von Reinhold Schramm:
Ungeschminkt:
Bei Arbeitslöhnen unter 10 Euro.-Std. liegt auch nach 40-Vollzeit-Arbeitsjahren die Armuts-Rente auf dem max. Niveau der gesetzlichen Grundsicherung (analog Sozialhilfe bzw. Hartz-IV-Vollzug).
Notwendig wäre ein bundesweiter gesetzlicher Mindestlohn von/ab 13-Euro-Std. brutto.
Die sozialdemokratische DGB-Forderung von nur 8,50 Euro beinhaltet ein Armuts-Einkommen und eine zukünftige Armuts-Rente; - ebenso die Antragstellung auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung, - auch nach mehr als 45-Vollzeit-Arbeitsjahren im Niedriglohnbereich!
Anmerkung:
Die Alternative besteht nicht in der weiteren Absenkung aller sozialen Leistungen, um den deutschen Michel und 'seine' Micheline (KleinbürgerInnen) zu befrieden, sondern in der Erhöhung aller bisherigen Niedriglöhne, und der Abschaffung des Hartz-IV-Vollzugs; zugleich in der auskömmlichen Erhöhung aller sozialen Leistungen!
Auch die Finanzierung ist möglich. Siehe die DAX-Vorstandsbezüge und Quandtschen Aktien-Dividenden (- auch ohne persönliche Arbeits-Leistung) etc. pp.