• 11.05.2012

Damit sich Berlins Haushaltspolitiker zu den kulturellen Schätzen vor ihrer Tür bekennen, muss die Schande erst bundesweit ausgeleuchtet werden.

Es muss erst richtig peinlich werden

KOMMENTARvon Katrin Bettina Müller

  • 14.05.2012 11:44 Uhr

    von Hatem:

    @Leon
    Das ist die dümmstmögliche Argumentationsstrategie: Die Hochchulausbildung von Künstlern gegen die Schulbildung von Kindern aufzurechnen. Es geht nicht um entweder - oder, sondern um sowohl - als auch!

  • 13.05.2012 14:42 Uhr

    von Hatem:

    Die "Rettung" der Ernst-Busch-Schule halte ich für höchst unsicher.

    Das sieht doch alles sehr danach aus, als wenn sich SPD-Fraktionschef Raed Saleh um jeden Preis gegen Klaus Wowereit profilieren will und im Alleingang ein Versprechen gemacht hat, von dem keinesfalls klar ist, ob er es überhaupt einhalten kann - und will.

    Dass die Busch-Hochschule den erst versprochenen, dann abgesagten, nun wieder (vom Fraktionschef) versprochenen Neubau an der Chausseestraße bekommt, glaube ich erst, wenn die Bagger anrücken.

    Wenn es dann doch nichts wird mit dem Neubau, wird Raed Saleh sicher demonstrativ zerknirscht erklären, wieso die aktuelle Haushaltslage doch nicht... dass er ja wollte, aber der Finanzsenator... dass er in Bezug auf den Neubau ja ganz falsch verstanden worden ist...

    ... was man dann eben so sagt, wenn man mal wieder was versprochen hat, das man nicht halten kann.

  • 13.05.2012 10:55 Uhr

    von Leon:

    Schauspielschulen mobilisieren erfolgreich für ihre Partikulatinteressen, die Kulturlobby flankiert - schon fließt Geld.
    Allgemeinbildende Schulen fehlt diese Chuzpe und diese Lobby.
    Für die Ausbildung von Schauspielern ist also Geld da, Physiotherapeuten z.B. müssen ihre Ausbildung weiter selbst finanzieren.
    Lobbyismus der 1% gegen die 99% sieht genau so aus.

  • 12.05.2012 20:17 Uhr

    von worum es eigentlich geht:

    http://www.boeckler.de/38934_38948.htm

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