Die Kaiserschnittzahlen steigen – über Risiken wird kaum gesprochen. Die Gynäkologin Katharina Lüdemann kämpft für die natürliche Geburt. Aber nicht um jeden Preis. von Friederike Gräff
Ihren Kommentar hier eingeben Vielen Dank für diesen Artikel und das erhellende Interview mit Frau Dr. Lüdemann. Die Kollegin verdeutlicht mit sehr viel Respekt vor der Leistung und Kompetenz der Frauen, worauf es in der Geburtshilfe ankommt. Dieser Beitrag ist eine Ermutigung für Frauen und für GeburtshelferInnen.
20.05.2012 22:09 Uhr
von anne wirth:
Während meiner Ausbildung zur Gynäkologin in der Klinik war das Mantra "Geduld ist eine der wichtigesten Tugenden in der Geburtshilfe." Das Wohl der Patientin und des Kindes sollten im Fokus stehen, ein Indikator schien eine angemessene an Kaiserschnittgeburten. Wohltuend altmodisch- war aber auch vor den Zeiten von DRGS , Fallpauschalen und Ähnlichem. Seit 14 Jahren arbeite ich nun als niedergelassene Frauenärztin. Die Sectiorate hat sich mehr als verdoppelt und zwar auch bei den"Low Risk Schwangeren". Worum geht es dabei- Selbstbestimmung der Frau, Wunschkaiserschnitt?, Angst vor Klagen, verlernten Fähigkeiten? Nach den vorliegenden Daten ja eher nicht um eine Verbesserung für Mutter und Kind
20.05.2012 08:22 Uhr
von Dr. Viola Hellmann:
Ihren Kommentar hier eingeben Seit fast 32 Jahren bin ich Frauenärztin, 11 Jahre Klinik, 21 Jahre Praxis. In dieser Zeit hat sich die Kaiserschnittrate von 4% (große geburtshilfliche Abteilung mit mehr als 2000 Geburten im Jahr in einem Städtischen Krankenhaus, technisch eher schlecht ausgestattetes DDR-Krankenhaus) auf immerhin 20% in Sachsen (BRD gesamt 30%!) erhöht, bei etwa gleichbleibenden perinatalen Ergebnissen. Ich kann Frau Dr. Lüdemann nur zustimmen und bedanke mich für diesen differenzierten ausführlichen Artikel.
18.05.2012 13:42 Uhr
von Dr. Veronika Branca :
DANKE endlich fuer einen differenzierten Artikel, der die verschiedenen Seiten des Problems beleuchtet , genauso habe ich es in Afrika erlebt, genauso sehe ich meine eigen Arbeit als Gynäkologin und Geburtshelferin im Gesundheitssystem der ersten Welt
Leserkommentare
21.05.2012 12:17 Uhr
von Ihr Name Dr. Maria Beckermann:
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Vielen Dank für diesen Artikel und das erhellende Interview mit Frau Dr. Lüdemann. Die Kollegin verdeutlicht mit sehr viel Respekt vor der Leistung und Kompetenz der Frauen, worauf es in der Geburtshilfe ankommt. Dieser Beitrag ist eine Ermutigung für Frauen und für GeburtshelferInnen.
20.05.2012 22:09 Uhr
von anne wirth:
Während meiner Ausbildung zur Gynäkologin in der Klinik war das Mantra "Geduld ist eine der wichtigesten Tugenden in der Geburtshilfe." Das Wohl der Patientin und des Kindes sollten im Fokus stehen, ein Indikator schien eine angemessene an Kaiserschnittgeburten.
Wohltuend altmodisch- war aber auch vor den Zeiten von DRGS , Fallpauschalen und Ähnlichem.
Seit 14 Jahren arbeite ich nun als niedergelassene Frauenärztin. Die Sectiorate hat sich mehr als verdoppelt und zwar auch bei den"Low Risk Schwangeren".
Worum geht es dabei- Selbstbestimmung der Frau, Wunschkaiserschnitt?, Angst vor Klagen, verlernten Fähigkeiten?
Nach den vorliegenden Daten ja eher nicht um eine Verbesserung für Mutter und Kind
20.05.2012 08:22 Uhr
von Dr. Viola Hellmann:
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Seit fast 32 Jahren bin ich Frauenärztin, 11 Jahre Klinik, 21 Jahre Praxis. In dieser Zeit hat sich die Kaiserschnittrate von 4% (große geburtshilfliche Abteilung mit mehr als 2000 Geburten im Jahr in einem Städtischen Krankenhaus, technisch eher schlecht ausgestattetes DDR-Krankenhaus) auf immerhin 20% in Sachsen (BRD gesamt 30%!) erhöht, bei etwa gleichbleibenden perinatalen Ergebnissen.
Ich kann Frau Dr. Lüdemann nur zustimmen und bedanke mich für diesen differenzierten ausführlichen Artikel.
18.05.2012 13:42 Uhr
von Dr. Veronika Branca :
DANKE endlich fuer einen differenzierten Artikel, der die verschiedenen Seiten des Problems beleuchtet , genauso habe ich es in Afrika erlebt, genauso sehe ich meine eigen Arbeit als Gynäkologin und Geburtshelferin im Gesundheitssystem der ersten Welt
DANKE