• 13.06.2012

Gemeinsame Anleihen gegen Eurokrise

Die Spuren von François und Helmut

Die Debatte über europäische Anleihen ist nicht neu. Vor dem Start des Euro waren sie im Gespräch. Kohl und Mitterand hielten sie für nicht für durchsetzbar – mit Folgen.von Yanis Varoufakis

  • 17.06.2012 22:43 Uhr

    von friedbert:

    "...Diese Darlehen der Zentralbank haben die Investoren in Panik versetzt, die nach dem verbrecherischen griechischen Schuldenschnitt
    ----------------
    wissen, dass bei einem Problem der Banken ihre Darlehen oder deren Aktien beschnitten werden, bevor die EZB auch nur einen Cent Verlust macht. ..."


    Verbrecherisch ist, wenn Griechen nichts zu essen
    haben oder sich für Geld prostituieren müssen,
    um den Lebensunterhalt noch bezahlen zu können!

    Die EZB ist der letzte Schutzanker vor Massenverelendung infolge hirnrissiger
    Politexperimente. Diese darf unter keinen
    Umständen Schaden nehmen!

    Die EZB kann sich keine Verluste leisten!
    Sie ist von hyperextremster Bedeutung in diesem
    Irrsinnskarusell bis die EU und der EURO wieder
    abgeschafft sind. Sobald die EZB selber ihr
    Geldvermögen preisgeben würden, hätte wir eine
    echte, sehr, sehr spürbare Inflation, wenn diese
    nicht sofort wieder verpflichtend langfristig
    gebunden wäre.

    Sie müssen Sie sich einmal überlegen,
    dass Sie hier Menschenleben und Zivilisationen
    (Naturschutz ist ja eh schon heute im Süden
    ein Fremdwort) gegen Anlegerinteressen von
    Großinvestoren mit korruptiven Elementen abwägen wollen. Der Versuch dies zu tun, ist schon ein
    Verbrechen. Nichts ist wichtiger als die Völkerschaften, ihr Lebensraum, ihre Natur
    und ihre Zivilisationen. Kein Hedgefondmanager,
    keine Supererben, kein Privatfinanzier wiegt das
    auf! Wenns nicht anders geht, muß entschuldet werden,
    das ist nicht verbrecherisch!! Das ist für
    zivile Zustände lebensnotwendig!
    Verzockt-shit happens!Peanuts, würde viele Großfinanziers sagen. Na dann!

    Tip: Besuchen Sie doch einmal auch eine Kirche
    oder eine humanistische Vorlesung. Ich glaube,
    dass Sie den Blick für das wirklich Wichtige
    im Leben schon längst verloren haben
    und huldigen Sie nicht blindlings irgendwelchen
    "politischen Visionären" mit Großmachtfantasien
    oder Grandiositätswahn. Die Geschichte bestraft
    besonders die Narzissten.

  • 17.06.2012 20:45 Uhr

    von hannes:

    Yanis Varoufakis Thesen sind eben nur Thesen,
    die auch schief gehen können und dann
    ist ganz Europa im Arsch!
    Das kann man sich bei Fragen von Freiheit,
    Wohlstand, politischer und wirtschaftlicher
    Handlungsfähigkeit nicht leisten.

    Erster Kardinalfehler ist, die implizite
    Annahme wir Deutschen seien reich.
    Das ist falsch!
    Die Gewinne der Unternehmen gehen zum großen
    Teil an die internationalen Aktienbesitzer
    dieser Unternehmen.
    Dieses Kapital gehört Aktionären hauptsächlich außerhalb Deutschlands!
    Sonst gehört der Großteil des Kapitals in
    Deutschland nur sehr wenigen Leuten!
    Der Ottonormalverbraucher besitzt kaum Aktien
    und hat vom wirtschaftlichen Erfolg
    herzlich wenig. Es gibt fast kein Bundesland,
    welches nicht in Schulden fast ertrinkt,
    sofern es nicht auch von Solidarzuschlägen
    zusätzlich profitiert.
    Die Armut, wegen Leiharbeit und Kinderarmut
    ist sehr ausgeprägt, die Abschläge für
    vorzeitigen Ruhestand wegen körperlicher
    Gebrechen, zuviel Streß am Arbeitsplatz,
    Invalidität sind enorm und wir haben ein
    Zweiklassengesundheitssystem und ein
    Mehrklassenrentensystem.
    Viele Arbeiten brauchen extra Unterstützung
    vom Staat.
    Deutschland als Exportweltmeister gilt nur, weil
    eben die Industrien zwischen 40- 60% und mehr ihrer
    Wertschöpfung außerhalb Deutschlands
    in Niedrigstlohnländern erarbeiten lassen.
    Nur weil das Unternehmen ihren Sitz in Deutschland
    hat, wird das dann uns gutgeschrieben, obwohl
    im Ausland die Löhne und Steuern dafür bezahlt werden. Deshalb ist eben diese Statistik in
    Wahrheit stark verfälscht!!!!!!!!!!

    Und damit ist auch ihre Argumentation höchstens
    bruchstückhaft und damit hinfällig.


    Hier ist NICHT der
    Wohlstand ausgebrochen!!!!!!!!!
    Es gibt nicht viel zu verteilen.
    Die meisten Großstädte funktionieren
    nur durch Windeiergeschäfte!!!!!!!!!!
    Berlin, Hamburg, Bremen, Frankfurt, Duisburg,Dortmund,
    ... sind in Mrd.-bereich verschuldet oder
    haben offene Prozesse in dieser Größenordnung
    zu

    Es gibt deshalb auch nicht viel abzugeben!
    Das System funktioniert nicht und
    wir werden hier nicht noch mehr als Ausputzer
    dienen, denn wir sind mit diesen Bürgschaften
    eh schon der Ausputzer von Europa und der Welt!

    Doch die zig 100 Mrd. Euro Überweisung nach Griechenland kamen ja AUCH nicht als
    Investitionen in die Produktivität (Energie-Biotreibstoffe und Strom, autarke Städte,
    autarke Wolkenkratzer oder autarke Wohnsiedlungen,
    Lebensmittel für Griechische Selbstversorgungs-
    wirtschaft, Pflegesektor, Bildungssektor usw.
    mit an), sondern es wurden lediglich
    Investoreninteressen von Halbgaunern bedient!!!!!!
    Die Griechen hatten davon nichts!
    Wir haben davon nichts, denn Eure Kaufkraft
    geht weiter runter!
    Ihr habt davon nichts, denn Eure Handlungsfähigkeit
    geht gegen Null.
    BEIDE SIND WIR DIE ANGEARSCHTEN!!!!!
    Das Management ist einfach Scheiße und wir
    sind es leid. Weg mit der EU!

    Im Übrigen, wieso glauben Sie das Griechenland
    mehr Hilfe verdient als Slowenien, Portugal,
    Irland oder Spanien.
    Man muß doch auch gerecht sein!
    Und wir Deutschen sind mit unseren zukünftigen
    Zahlungsverpflichtungen an Rentnern, alten
    Staatsschulden, Pensionen etc eigentlich schon
    selbst bis zum Anschlag belastet!!!!!


    Weg mit den EURO, realistische Schuldenentwertung,
    Fehleranalyse der jetzigen Innenpolitik und
    in Zukunft besser machen!!!
    Anders geht es nicht und mehr kann von Europa
    und von Deutschland nicht erwarten!
    Ihr seid selber Eures Glückes Schmied und wir
    nicht Eure Geldesel und Sündenböcke!


    Doch eines erkenne ich Ihnen hoch an:
    Sie haben früh festgestellt das eine gestaffelte Abzahlungspriorität wichtig ist!
    Nur muß diese Abzahlungspriorität auch irgendwo
    mit Arbeitgebertum und Prozessen zur Aufrechterhaltung von Privatwirtschaft und
    Staatsdienstleistungen zu tun haben.
    Es gibt für den Staat wichtige Investoren
    mit Arbeitsplatzverantwortung, sozialer,
    ökologischer und gesundheitlicher, usw.
    und es gibt kurzfristige Spekulanten,
    Abwicklungsgesellschaften, Hedgefonds usw.
    Letzteres muß eben starke Abschläge in Kauf nehmen,
    und erstes muß Hauptpriorität haben.

    Es ist doch keine Lösung immer neu umzuschulden
    zu immer neuen Zinsversprechungen mit immer
    neuer Komplexität, wo immer wieder etwas nicht
    hinhauen könnte. Eine dumme Bemerkung von Barroso
    und die Mrd. sind wieder im Arsch. Ich habe
    es satt!
    Unsere Bonität geht den Bach runter, ihr kommt nicht
    auf einen grünen Zweig und damit die Leute nicht
    ausflippen werden EU-Regime ausgefahren.
    Das kann es doch nicht sein!!!

    Bitte, bitte keine Visionen mehr!!!


  • 14.06.2012 13:47 Uhr

    von wejo01:

    schönes traumland oder der untergang europas?

    wie frage ich mich will die ezb die verpflichtung die die schuldnerstaaten gegenüber der ezb durchsetzen. gerade grichenland beweist doch gerade das verträge nicht das papier wert sind auf dem sie geschrieben wurden. wenn in grichenland die linken an die macht kommen und so sieht es momentan wohl aus haben sie ja bereits angekündigt die bisher abgeschlossenen vertäge nicht einzuhalten also zum schaden von eu und weltbank zu brechen.
    allein das belegt das eine gemeinsame haftung für die schulden von einzelstaaten ganz europa in ein unübersehbares finanzcaos und damit zum bankrott führen wird.
    ich halte fest die bürger demokratischer staaten bestimmen durch die wahl selbst über wohl und weh und müssen die folgen tragen.dies kann nicht nach jahrzehntelanger koruption, misswirtschaft, nicht vorhandende steuerpolitik,und leben auf pump auf andere staaten der eu abgeschoben werden.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder