Gemeinsame Anleihen gegen Eurokrise
Die Spuren von François und Helmut
Die Debatte über europäische Anleihen ist nicht neu. Vor dem Start des Euro waren sie im Gespräch. Kohl und Mitterand hielten sie für nicht für durchsetzbar – mit Folgen.von Yanis Varoufakis
Leserkommentare
17.06.2012 22:43 Uhr
von friedbert:
"...Diese Darlehen der Zentralbank haben die Investoren in Panik versetzt, die nach dem verbrecherischen griechischen Schuldenschnitt
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wissen, dass bei einem Problem der Banken ihre Darlehen oder deren Aktien beschnitten werden, bevor die EZB auch nur einen Cent Verlust macht. ..."
Verbrecherisch ist, wenn Griechen nichts zu essen
haben oder sich für Geld prostituieren müssen,
um den Lebensunterhalt noch bezahlen zu können!
Die EZB ist der letzte Schutzanker vor Massenverelendung infolge hirnrissiger
Politexperimente. Diese darf unter keinen
Umständen Schaden nehmen!
Die EZB kann sich keine Verluste leisten!
Sie ist von hyperextremster Bedeutung in diesem
Irrsinnskarusell bis die EU und der EURO wieder
abgeschafft sind. Sobald die EZB selber ihr
Geldvermögen preisgeben würden, hätte wir eine
echte, sehr, sehr spürbare Inflation, wenn diese
nicht sofort wieder verpflichtend langfristig
gebunden wäre.
Sie müssen Sie sich einmal überlegen,
dass Sie hier Menschenleben und Zivilisationen
(Naturschutz ist ja eh schon heute im Süden
ein Fremdwort) gegen Anlegerinteressen von
Großinvestoren mit korruptiven Elementen abwägen wollen. Der Versuch dies zu tun, ist schon ein
Verbrechen. Nichts ist wichtiger als die Völkerschaften, ihr Lebensraum, ihre Natur
und ihre Zivilisationen. Kein Hedgefondmanager,
keine Supererben, kein Privatfinanzier wiegt das
auf! Wenns nicht anders geht, muß entschuldet werden,
das ist nicht verbrecherisch!! Das ist für
zivile Zustände lebensnotwendig!
Verzockt-shit happens!Peanuts, würde viele Großfinanziers sagen. Na dann!
Tip: Besuchen Sie doch einmal auch eine Kirche
oder eine humanistische Vorlesung. Ich glaube,
dass Sie den Blick für das wirklich Wichtige
im Leben schon längst verloren haben
und huldigen Sie nicht blindlings irgendwelchen
"politischen Visionären" mit Großmachtfantasien
oder Grandiositätswahn. Die Geschichte bestraft
besonders die Narzissten.
17.06.2012 20:45 Uhr
von hannes:
Yanis Varoufakis Thesen sind eben nur Thesen,
die auch schief gehen können und dann
ist ganz Europa im Arsch!
Das kann man sich bei Fragen von Freiheit,
Wohlstand, politischer und wirtschaftlicher
Handlungsfähigkeit nicht leisten.
Erster Kardinalfehler ist, die implizite
Annahme wir Deutschen seien reich.
Das ist falsch!
Die Gewinne der Unternehmen gehen zum großen
Teil an die internationalen Aktienbesitzer
dieser Unternehmen.
Dieses Kapital gehört Aktionären hauptsächlich außerhalb Deutschlands!
Sonst gehört der Großteil des Kapitals in
Deutschland nur sehr wenigen Leuten!
Der Ottonormalverbraucher besitzt kaum Aktien
und hat vom wirtschaftlichen Erfolg
herzlich wenig. Es gibt fast kein Bundesland,
welches nicht in Schulden fast ertrinkt,
sofern es nicht auch von Solidarzuschlägen
zusätzlich profitiert.
Die Armut, wegen Leiharbeit und Kinderarmut
ist sehr ausgeprägt, die Abschläge für
vorzeitigen Ruhestand wegen körperlicher
Gebrechen, zuviel Streß am Arbeitsplatz,
Invalidität sind enorm und wir haben ein
Zweiklassengesundheitssystem und ein
Mehrklassenrentensystem.
Viele Arbeiten brauchen extra Unterstützung
vom Staat.
Deutschland als Exportweltmeister gilt nur, weil
eben die Industrien zwischen 40- 60% und mehr ihrer
Wertschöpfung außerhalb Deutschlands
in Niedrigstlohnländern erarbeiten lassen.
Nur weil das Unternehmen ihren Sitz in Deutschland
hat, wird das dann uns gutgeschrieben, obwohl
im Ausland die Löhne und Steuern dafür bezahlt werden. Deshalb ist eben diese Statistik in
Wahrheit stark verfälscht!!!!!!!!!!
Und damit ist auch ihre Argumentation höchstens
bruchstückhaft und damit hinfällig.
Hier ist NICHT der
Wohlstand ausgebrochen!!!!!!!!!
Es gibt nicht viel zu verteilen.
Die meisten Großstädte funktionieren
nur durch Windeiergeschäfte!!!!!!!!!!
Berlin, Hamburg, Bremen, Frankfurt, Duisburg,Dortmund,
... sind in Mrd.-bereich verschuldet oder
haben offene Prozesse in dieser Größenordnung
zu
Es gibt deshalb auch nicht viel abzugeben!
Das System funktioniert nicht und
wir werden hier nicht noch mehr als Ausputzer
dienen, denn wir sind mit diesen Bürgschaften
eh schon der Ausputzer von Europa und der Welt!
Doch die zig 100 Mrd. Euro Überweisung nach Griechenland kamen ja AUCH nicht als
Investitionen in die Produktivität (Energie-Biotreibstoffe und Strom, autarke Städte,
autarke Wolkenkratzer oder autarke Wohnsiedlungen,
Lebensmittel für Griechische Selbstversorgungs-
wirtschaft, Pflegesektor, Bildungssektor usw.
mit an), sondern es wurden lediglich
Investoreninteressen von Halbgaunern bedient!!!!!!
Die Griechen hatten davon nichts!
Wir haben davon nichts, denn Eure Kaufkraft
geht weiter runter!
Ihr habt davon nichts, denn Eure Handlungsfähigkeit
geht gegen Null.
BEIDE SIND WIR DIE ANGEARSCHTEN!!!!!
Das Management ist einfach Scheiße und wir
sind es leid. Weg mit der EU!
Im Übrigen, wieso glauben Sie das Griechenland
mehr Hilfe verdient als Slowenien, Portugal,
Irland oder Spanien.
Man muß doch auch gerecht sein!
Und wir Deutschen sind mit unseren zukünftigen
Zahlungsverpflichtungen an Rentnern, alten
Staatsschulden, Pensionen etc eigentlich schon
selbst bis zum Anschlag belastet!!!!!
Weg mit den EURO, realistische Schuldenentwertung,
Fehleranalyse der jetzigen Innenpolitik und
in Zukunft besser machen!!!
Anders geht es nicht und mehr kann von Europa
und von Deutschland nicht erwarten!
Ihr seid selber Eures Glückes Schmied und wir
nicht Eure Geldesel und Sündenböcke!
Doch eines erkenne ich Ihnen hoch an:
Sie haben früh festgestellt das eine gestaffelte Abzahlungspriorität wichtig ist!
Nur muß diese Abzahlungspriorität auch irgendwo
mit Arbeitgebertum und Prozessen zur Aufrechterhaltung von Privatwirtschaft und
Staatsdienstleistungen zu tun haben.
Es gibt für den Staat wichtige Investoren
mit Arbeitsplatzverantwortung, sozialer,
ökologischer und gesundheitlicher, usw.
und es gibt kurzfristige Spekulanten,
Abwicklungsgesellschaften, Hedgefonds usw.
Letzteres muß eben starke Abschläge in Kauf nehmen,
und erstes muß Hauptpriorität haben.
Es ist doch keine Lösung immer neu umzuschulden
zu immer neuen Zinsversprechungen mit immer
neuer Komplexität, wo immer wieder etwas nicht
hinhauen könnte. Eine dumme Bemerkung von Barroso
und die Mrd. sind wieder im Arsch. Ich habe
es satt!
Unsere Bonität geht den Bach runter, ihr kommt nicht
auf einen grünen Zweig und damit die Leute nicht
ausflippen werden EU-Regime ausgefahren.
Das kann es doch nicht sein!!!
Bitte, bitte keine Visionen mehr!!!
14.06.2012 13:47 Uhr
von wejo01:
schönes traumland oder der untergang europas?
wie frage ich mich will die ezb die verpflichtung die die schuldnerstaaten gegenüber der ezb durchsetzen. gerade grichenland beweist doch gerade das verträge nicht das papier wert sind auf dem sie geschrieben wurden. wenn in grichenland die linken an die macht kommen und so sieht es momentan wohl aus haben sie ja bereits angekündigt die bisher abgeschlossenen vertäge nicht einzuhalten also zum schaden von eu und weltbank zu brechen.
allein das belegt das eine gemeinsame haftung für die schulden von einzelstaaten ganz europa in ein unübersehbares finanzcaos und damit zum bankrott führen wird.
ich halte fest die bürger demokratischer staaten bestimmen durch die wahl selbst über wohl und weh und müssen die folgen tragen.dies kann nicht nach jahrzehntelanger koruption, misswirtschaft, nicht vorhandende steuerpolitik,und leben auf pump auf andere staaten der eu abgeschoben werden.