• 11.07.2012

Corona in der Mehrwegflasche

„Ökonomischer und ökologischer Unsinn“

Radeberger will Corona künftig in wiederbefüllten Flaschen aus Mexiko importieren. Das ist das Ergebnis eines Streits mit der deutschen Umwelthilfe – bringt aber wenig.von Svenja Bergt

  • 03.01.2013 03:04 Uhr

    von dschihadinio:

    Eines der teuersten Biere am Markt ist noch untertrieben... bei ~4,50 der Liter muss der Supermarkt schon echt sehr spezialisiert sein um noch teurere Biere da zu haben...

  • 05.08.2012 10:05 Uhr

    von Aufrechtgehn:

    Es stimmt, der flaschenweise Import von mexikanischem Bier ist ökologischer Irrsinn. Dennoch werde ich auch künftig, wenn ich ungefähr alle drei Jahre mal bei meinem Lieblingsmexikorestaurant essen gehe, ein Corona dazu trinken, weil es einfach das Erlebnis abrundet - und weil mir persönlich das mit Obststückchen (Zitronenschnitze) angereichterte Dünnbier schmeckt. Gerade weil es näher an der Limo ist als am Bier. Für den Zu-Hause-Konsum bleibt es natürlich beim Lammsbräu Urstoff aus heimischer Produktion.

  • 12.07.2012 13:21 Uhr

    von KlausK:

    Corona-Bier?
    Nie gehört!
    Mein Bier kommt aus maximal 30 Kilometer Entfernung, abgefüllt in garantiert wiederbefüllbare Mehrwegflaschen.
    Das Tollste: Es schmeckt!!

    Wer Bier aus Mexiko trinken muss, kann nur ein ausgefuxter Bierfeinschmecker sein. Gottseidank bin ich keiner.

  • 12.07.2012 11:24 Uhr

    von Branko:

    Viel bedenklicher finde ich die Tatsache, dass das gute deutsche Bier nur noch als Marketingidee in der Werbung existiert aber ausser bei ein paar kleinen Privatbrauereien nicht mehr erhältlich ist, und stattdessen eine Fassbrause oder gar Pferdepi...- pardon - Brühe konsumiert wird, worüber sich die Italo-Western der 70er und 80er Jahre zurecht lustig gemacht haben.

    Liebe MitbürgerInnen und Mitbürgerinnen,

    wenn die Amis von etwas keine Ahnung haben, dann von Essen und Trinken, allem voran Pizza, Brot, Kaffee, Kuchen und vor allem Bier!
    Wer das Gegenteil behauptet muss eine Kanne Free-Coffee aus einem beliebigen US-'Restaurant' saufen und wird mit Budweiser nicht unter zwei Litern bestraft (US-Bud nicht das CZ-Orignal!).

    "Ey, Corona kommt aber aus Mexico..."
    Ein Ami-Bier, dass in Mexico gebraut wird...beides Lände, deren Namen weltweit Inbegriff für gutes Bier ist....
    Warum säufst du's? - Nein, nicht weil's dir schmeckt.
    Weil du in irgendeinem Amifilm gesehen hast, dass die Amis das saufen, und du es cool findest, das zu machen, was Amis machen, aber du keine selbstständige, unabhängige, eigene Identität hast, sondern glaubst individuell 'hip' zu sein, weil Dd uniform den Marsch der Unterhaltungs- und Werbemaschinerie mitmarschierst und überdies keinen Geschmack für Bier hast - was man alleine schon daran erkennen kann, wenn sich jemand Obststücke in's Bier schmeisst.

  • 12.07.2012 10:43 Uhr

    von Jan:

    Ob wiederbefüllt oder neue Flasche ist mir egal, das Zeug schmeckt einfach sehr gut. Wir leben zum Glück in einer freie Welt wo man trinken kann was man will.

  • 12.07.2012 09:48 Uhr

    von Waage:

    man will "(..)den Kunden in Deutschland keine Gebrauchsspuren zu(..)muten(...)"

    Als ich noch klein war sah man den Pfandflaschen noch ihre Umläufe an. Die Flaschen hatten richtiggehende Ringe aus aufgerautem Glas - mich hats nicht gestört ich fands als Kind sogar irgendwie zünftig.

    Ich glaube deshalb, dass das die wenigsten Kunden stören würde - die Produzenten, bzw. deren Marketingetage, meinen das aber.

    Anderes Thema:

    zu DM-Zeiten war auch das Papiergeld oft total abgegriffen, zerknöddelt, teilweise mit Tesa geklebt - heute sieht das Eurogeld immer aus wie frisch gedruckt!?!

    Hauptsache alles ete petete auch wenns in die Fritten geht...

    Noch mal zurück zum Thema:

    ist zwar schon lange her, das ich mein letztes Corona gekauft habe, nach der Story werde ich aber in Zukunft um den ganzen Radeberger Konzern einen großen Bogen machen.

    Danke taz!

  • 12.07.2012 07:00 Uhr

    von Mein Name:

    Um den "ökonomischen und ökologischen Unsinn" nicht mitzumachen, werde ich also einfach nie wieder Corona kaufen. Problem gelöst. Corona habe ich sonst immer getrunken, wenn ich in einem Restaurant mit mexikanischem Ambiente bin. Aber Gewohnheit sollte kein Grund für einen solchen Quatsch sein.

  • 11.07.2012 23:27 Uhr

    von Ladi Da:

    Vor allem könnte Corona, sollte es im heiligen Schland gebraut werden, nicht unter der Bezeichnung "Bier" verkauft werden, da es nicht nach dem Reinheitsgebot gebraut ist.

  • 11.07.2012 22:12 Uhr

    von emil:

    finde die bildunterschrift ein bisschen daneben. klar ist doch, wir müssen kein importiertes bier trinken - aber wir müssen auch nirgendwo in den urlaub fliegen und wozu haben wir nochmal ein auto?

  • 11.07.2012 21:38 Uhr

    von Tobias Mende:

    Na gottseidank haben wir hier in Deutschland keine anderen Probleme zu lösen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder