Sommerzeit, Urlaubszeit. Doch Entspannung bedeutet das noch lange nicht, denn vor dem Trip stellt sich die alles entscheidende Frage: Rollkoffer oder Tragetasche?von Karen Grass
Wozu Koffer oder Trolley? Vor jedem Supermarkt stehen für höchstens 1 Euro Einkaufwagen. Da passen Unmengen an Sachen rein und man kann sich noch schön aufstützen. Vielleicht etwas unhandlich, wenn man Treppen rauf und runter muß. Aber man kann Umstehende bitten, ob sie kurz mal tragen helfen. Nach der Reise stellt man das Teil im Supermarkt zurück und kriegt sein Pfandgeld wieder. Praktischer geht es nun wirklich nicht! (zwinker)
31.07.2012 17:38 Uhr
von MTK:
Ich find das Thema gar nicht schlecht, mich betrifft es nämlich doppelt. Ich wohne in der Nähe einer U-Bahn-Station und ein Hotel gibts auch in der Nähe. Wenn nachts dann die ganze Horde noch schnell mit der letzten U-Bahn zum Hotel fährt, klingt das dann schon öfter als ob die Russen kämen (meinetwegen auch Chinesen, Nordkoreaner, Amis, ..., nur Preußen nicht weil die noch keine Panzer hatten).
Außerdem bin ich beruflich viel mit dem Zug unterwegs. Da bekommt man die Dinger dann rücksichts- und gedankenlos mal vor oder auch über die Füße gefahren. Ganz selbstverständlich wird der eigene Trolley auch auf den Sitz gestellt und gleichzeitig über Jugendliche gelästert, die ihre Füße auf den Sitz legen (und fast immer was drunterlegen). Dass der Trolley mit seinen Rädern über dieselben Straßen und Plätze gerollert ist, wird dabei völlig ausgeblendet. Wenn ich mir überlege, was allein in Bahnhofsnähe an Kaugummi, Hundedreck, Erbrochenem etc so rumliegt, ekelts mich einfach nur an.
Das Beste Gepäckstück ist im Übrigen ein Rucksack. Mit dem entsprechenden Modell und etwas Geschick kann man auch einen Businessanzug knitterfrei transportieren. Nebenbei trainiert man seine Muskulatur und beugt damit Rückenbeschwerden vor.
Und das ist nur, was mir auf die schnelle so einfällt! Doch: Gutes Thema.
31.07.2012 17:13 Uhr
von simona:
Hier mein Beitrag zum Sommerloch: Gepäck auf 10kg beschränken und dünne Nylontragetasche (Untertyp "Wurst mit3 Seitentaschen an den Längsseiten und in der Mitte). Praktisch (kann man sogar in indischen Bussen unter den Sitz schieben), lässig, stressfrei. Klamotten und Handtuch nach Gewicht des Materials aussuchen, notfalls ein Kindle zum Lesen. Und fertig. Gute Reise! (Mein persönlicher Rekord: 7,7,kg für 4 Monate, selten angenehmer gereist, notfalls kann man alles überall nachkaufen).
31.07.2012 15:42 Uhr
von Robin B.:
Rollkoffer oder Tragetasche? Who cares?
31.07.2012 15:39 Uhr
von stewag:
Echte Männer verreisen nur mit einem Seesack. Wer den richtig packen kann hat nie verknitterte Klamotten und breite Schultern - und die Hände frei um Frauen den Koffer zu tragen.
31.07.2012 15:36 Uhr
von tommy:
Also ich finde, für taz-Leser sollte sich die Frage eigentlich nicht stellen, denn Reisen ist schließlich klimaschädlich, also besser daheimbleiben. Und Rollkoffer sind doch einfach nur uncool. Und außerdem gefährlich.
31.07.2012 15:07 Uhr
von Bernd Pöpplow:
Ach nee, Rollkoffer oder Tragetasche, das ist also die entscheidende Frage in der Welt der Karen Grass.
Glücklich wer keine anderen Sorgen hat.
Ja, ja, was machen all die Millionen Urlauber, die nicht von dem Einwurf dieser Dame gehört haben? Richtig, sie müssen auf diese Frage selbst eine Antwort finden. Gut, ggf. kann ja auch der Psychologe helfen. Sicherlich wäre dies auch ein Thema für eine zwanzigteilige Serie bei RTL I-IV oder gar taz-TV? Gibt's nicht? Mit diesem Thema startet man sichelrich erfolgreich. Das Bundeskabinett kann sich auch darum kümmern, gelle.
Ja, ja, es muß schon hart sein, sich regelmäßig ein Thema aus den Fingern zu saugen. Ob dieser Belastung kann dann schon mal der Blick fürs Wesentliche verloren gehen. Gute Besserung, vielleicht ist es ja nach dem Urlaub wieder leichter für Leser zu schreiben, die man wohl für unfähig hält.
Wie wäre es dann mit dieser wichtigen Frage: Soll ich die Mülltüte mit der linken oder mit der rechten Hand tragen, oder soll ich warten bis Tine Wittler kommt? Das kann man als Zeitung aus Berlin ja auch ausbauen um die Frage: Welches Formular der Arge muß ich ausfüllen, damit andere meinen Dreck wegräumen.
Kann es sein, daß der hohe Anteil von Sozialhilfeempfängern in der Stadt daher kommt, daß sich zu viele Leute darauf verlassen, daß andere für sie denken?
31.07.2012 15:00 Uhr
von Uwe Roos:
Die Sonntaz-Debatte zum Sommerloch! Entstanden aus einem quälenden Mangel an kontroversen Themen? Rollen oder Tragen? Ich outsource mein Schwitzen und lasse tragen oder rollen oder wie auch immer. Wird bestimmt ein Highlight in der nächsten Wochenendausgabe!!
Leserkommentare
01.08.2012 08:41 Uhr
von Ichschmeissmichweg:
Wozu Koffer oder Trolley? Vor jedem Supermarkt stehen für höchstens 1 Euro Einkaufwagen. Da passen Unmengen an Sachen rein und man kann sich noch schön aufstützen. Vielleicht etwas unhandlich, wenn man Treppen rauf und runter muß. Aber man kann Umstehende bitten, ob sie kurz mal tragen helfen. Nach der Reise stellt man das Teil im Supermarkt zurück und kriegt sein Pfandgeld wieder. Praktischer geht es nun wirklich nicht! (zwinker)
31.07.2012 17:38 Uhr
von MTK:
Ich find das Thema gar nicht schlecht, mich betrifft es nämlich doppelt. Ich wohne in der Nähe einer U-Bahn-Station und ein Hotel gibts auch in der Nähe. Wenn nachts dann die ganze Horde noch schnell mit der letzten U-Bahn zum Hotel fährt, klingt das dann schon öfter als ob die Russen kämen (meinetwegen auch Chinesen, Nordkoreaner, Amis, ..., nur Preußen nicht weil die noch keine Panzer hatten).
Außerdem bin ich beruflich viel mit dem Zug unterwegs. Da bekommt man die Dinger dann rücksichts- und gedankenlos mal vor oder auch über die Füße gefahren. Ganz selbstverständlich wird der eigene Trolley auch auf den Sitz gestellt und gleichzeitig über Jugendliche gelästert, die ihre Füße auf den Sitz legen (und fast immer was drunterlegen). Dass der Trolley mit seinen Rädern über dieselben Straßen und Plätze gerollert ist, wird dabei völlig ausgeblendet. Wenn ich mir überlege, was allein in Bahnhofsnähe an Kaugummi, Hundedreck, Erbrochenem etc so rumliegt, ekelts mich einfach nur an.
Das Beste Gepäckstück ist im Übrigen ein Rucksack. Mit dem entsprechenden Modell und etwas Geschick kann man auch einen Businessanzug knitterfrei transportieren. Nebenbei trainiert man seine Muskulatur und beugt damit Rückenbeschwerden vor.
Und das ist nur, was mir auf die schnelle so einfällt! Doch: Gutes Thema.
31.07.2012 17:13 Uhr
von simona:
Hier mein Beitrag zum Sommerloch:
Gepäck auf 10kg beschränken und dünne Nylontragetasche (Untertyp "Wurst mit3 Seitentaschen an den Längsseiten und in der Mitte). Praktisch (kann man sogar in indischen Bussen unter den Sitz schieben), lässig, stressfrei. Klamotten und Handtuch nach Gewicht des Materials aussuchen, notfalls ein Kindle zum Lesen. Und fertig. Gute Reise! (Mein persönlicher Rekord: 7,7,kg für 4 Monate, selten angenehmer gereist, notfalls kann man alles überall nachkaufen).
31.07.2012 15:42 Uhr
von Robin B.:
Rollkoffer oder Tragetasche?
Who cares?
31.07.2012 15:39 Uhr
von stewag:
Echte Männer verreisen nur mit einem Seesack. Wer den richtig packen kann hat nie verknitterte Klamotten und breite Schultern - und die Hände frei um Frauen den Koffer zu tragen.
31.07.2012 15:36 Uhr
von tommy:
Also ich finde, für taz-Leser sollte sich die Frage eigentlich nicht stellen, denn Reisen ist schließlich klimaschädlich, also besser daheimbleiben.
Und Rollkoffer sind doch einfach nur uncool. Und außerdem gefährlich.
31.07.2012 15:07 Uhr
von Bernd Pöpplow:
Ach nee, Rollkoffer oder Tragetasche, das ist also die entscheidende Frage in der Welt der Karen Grass.
Glücklich wer keine anderen Sorgen hat.
Ja, ja, was machen all die Millionen Urlauber, die nicht von dem Einwurf dieser Dame gehört haben? Richtig, sie müssen auf diese Frage selbst eine Antwort finden. Gut, ggf. kann ja auch der Psychologe helfen.
Sicherlich wäre dies auch ein Thema für eine zwanzigteilige Serie bei RTL I-IV oder gar taz-TV? Gibt's nicht? Mit diesem Thema startet man sichelrich erfolgreich.
Das Bundeskabinett kann sich auch darum kümmern, gelle.
Ja, ja, es muß schon hart sein, sich regelmäßig ein Thema aus den Fingern zu saugen. Ob dieser Belastung kann dann schon mal der Blick fürs Wesentliche verloren gehen.
Gute Besserung, vielleicht ist es ja nach dem Urlaub wieder leichter für Leser zu schreiben, die man wohl für unfähig hält.
Wie wäre es dann mit dieser wichtigen Frage:
Soll ich die Mülltüte mit der linken oder mit der rechten Hand tragen, oder soll ich warten bis Tine Wittler kommt? Das kann man als Zeitung aus Berlin ja auch ausbauen um die Frage: Welches Formular der Arge muß ich ausfüllen, damit andere meinen Dreck wegräumen.
Kann es sein, daß der hohe Anteil von Sozialhilfeempfängern in der Stadt daher kommt, daß sich zu viele Leute darauf verlassen, daß andere für sie denken?
31.07.2012 15:00 Uhr
von Uwe Roos:
Die Sonntaz-Debatte zum Sommerloch! Entstanden aus einem quälenden Mangel an kontroversen Themen? Rollen oder Tragen? Ich outsource mein Schwitzen und lasse tragen oder rollen oder wie auch immer. Wird bestimmt ein Highlight in der nächsten Wochenendausgabe!!
31.07.2012 14:53 Uhr
von strubbel:
Ist das Sommerloch wirklich so groß?