Der Living Planet Report fordert von den reichen Ländern veränderten Konsum und von den armen mehr Naturschutz. Der WWF reagiert damit auf Altbekanntes. von Heike Holdinghausen

Der BUND-Mitgründer Enoch zu Guttenberg ereifert sich im „FAZ“-Feuilleton. Die Naturschützer seien käuflich und hätten demzufolge eine Windpark-Klage zurückgezogen. von Ingo Arzt

Paul Watson, Gründer von Sea Shepherd, ist in Frankfurt festgenommen worden. Der Haftbefehl bezieht sich auf eine 2002 erfolgte Aktion gegen die Jagd auf Haie vor der Küste Costa Ricas.

Eigentlich wollte Chinas Führung dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen. Eine halbe Million davon sollte bis 2015 in China fahren. Doch daraus wird vorerst nichts. von Felix Lee

Neben der Leiterin der Investmentsparte, Ina Drew, sollen zwei weitere leitende Angestellte JPMorgan verlassen. Die Bank hatte sich in den letzten Wochen um zwei Milliarden Euro verzockt.

Über Bord gegangene Fischernetze sind eine wachsende Gefahr für die Fischbestände. Sie können unendliche weiterfischen. Biologisch abbaubare Materialien gelten als Lösung. von Reinhard Wolff

Umweltschützer versuchen, in einem Nationalpark Moore vor dem Austrocknen zu bewahren und Wälder aufzuforsten. In der Nähe wird weiter abgeholzt und entwässert. von Bernhard Pötter

Seit Jahresbeginn rollt im Gebiet um den geplanten Staudamm Belo Monte in Amazonien schweres Gerät – aus Deutschland. Filmemacher Martin Keßler will wachrütteln. von Karen Grass

Neue Nationalparks sind grüne Symbolpolitik. Sie sollen Rettung verheißen, sind mitunter aber kontraproduktiv. Viel wichtiger wäre Natur- und Landschaftsschutz in der Fläche. von Georg Etscheit

Abgesagte Pressekonferenzen, unterdrückte Papiere: Offenbar gängelt das Umweltministerium seine Behörden. So werden Röttgen Auseinandersetzungen im Wahlkampf erspart. von Malte Kreutzfeldt

Der Bundesrat hat mit großer Mehrheit gegen die geplante Kürzung der Solarförderung votiert. Nun werden Plankorrekturen bei der von der Bundesregierung beabsichtigten Reform erwartet.

SPD und Grüne drängen auf strengere Rahmenbedingungen für das Fracking – die Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten. Der Umweltminister will erstmal die Sachlage klären.

Der Klimawandel setzt der Antarktis wohl doch stärker zu als bisher angenommen. Deutsche Forscher warnen, dass die zweitgrößte Schelfeisfläche der Region rapide schmelzen wird.

Schäden an Gesundheit und Umwelt kosten in der EU jährlich mindestens 100 Milliarden Euro. Bei den großen Verschmutzern sind deutsche Kohlekraftwerke vorn dabei. von Bernhard Pötter

Arbeiter des Envio-Konzerns und ihre Angehörigen weisen extrem hohe PCB-Werte im Blut auf. Ob das als Beweis gegen die Konzern-Führung ausreicht, ist unklar. von Andreas Wyputta

Die Allianz gilt als Warner vor dem Klimawandel. Jetzt bemängeln Kritiker Spekulationen mit Nahrungsmitteln und massive Investitionen in Kohlekraft. von Nicola Liebert

Die Firma Envio und der Giftstoff PCB: Einer der größten deutschen Umweltskandale wird vor Gericht verhandelt. Doch die Behörden schützen die Verantwortlichen. von Andreas Wyputta

Der Konzern K+S profitiert von der Intensiv-Landwirtschaft. Das Düngemittelgeschäft boomt, während Unmengen Salzwasser das Trinkwasser gefährden. von Heike Holdinghausen

Angra 3 bleibt weiter umstritten: Das von der Regierung angeforderte Gutachten über das brasilianische Atomkraftwerk lässt alle Fragen offen. von Malte Kreutzfeldt

Im hohen Norden Europas wird mit viel Pomp eine Anlage eröffnet, die CO2 aus Kraftwerksabgasen filtert. Doch Oslo hat die Technik schon fast abgeschrieben. von Reinhard Wolff

Aktivisten haben am Montag bei Münster einen Atomtransport aufgehalten. Der Zug kam aus der Urananreicherungsanlage in Gronau und war Richtung Frankreich unterwegs.

Ein automatischer Fahrradzähler soll fürs Velo werben. Freiburg führt derzeit im Städtevergleich um das klimafreundliche Fortbewegungsmittel. von Bernward Janzing

Für ein paar Tage muss Japan ohne Atomstrom auskommen. Geht doch, sagt der Energieforscher Tetsunari Iida. Und warnt: „Die Atomlobby ist zäh“.

Biogas aus Wildpflanzen ist wirtschaftlich genauso attraktiv wie Biogas aus Mais. Der Einsatz von naturnahen Kulturen hätte auch ökologische Vorteile. von Bernward Janzing

Erst schafften es die Aktivisten, das Shell-Schiff auf dem Weg zu Testbohrungen in die Arktis aufzuhalten. Dann gab die dänische Küstenwache Shell sicheres Geleit. Das Ökosystem bleibt in Gefahr.

Der Ausbau des Stromnetztes verzögere sich weiter, erklärt die Bundesnetzagentur. Zudem warnt die Behörde vor Engpässen bei der Stromversorgung.

2011 war in Deutschland eines der wärmsten Jahre seit der Temperaturaufzeichnung. Das Wetter wird extremer: Regen und Stürme nehmen weltweit zu. von Ingo Arzt

Die Kanzlerin lässt sich erklären, was getan werden kann, um künftig genug Kraftwerke zu haben. Aus dem Gedankenaustausch wird ein großer Aufreger. von Ingo Arzt

Statt in Europa in die Erneuerbaren Energien zu investieren, setzt Eon in Schwellenländern weiter auf Atomenergie und Kohle. Kritik kommt von Umweltschützern. von Andreas Wyputta

Greenpeace-Aktivist will auf mangelnde Sicherheit französischer AKWs hinweisen. In einem anderen Kraftwerk schafft es ein Aktivist an den Sicherheitsleuten vorbei.

NRW hat gewählt. Die taz hat sich mal angeschaut, wie kreativ die Parteien waren und was das über die KandidatInnen aussagt.

„Verspätet“ – in Berlin trifft das nicht nur einzelne Flüge, sondern ganze Flughäfen. Und was passiert nun in der Hauptstadt?

Ausgerechnet Bildungsministerin Annette Schavan? Auch sie soll bei ihrer Doktorarbeit mit dem bezeichnenden Titel „Person und Gewissen“ gemogelt und abgekupfert haben. Sehen Sie hier: Einige Vorbilder und Nachahmer ...

Bringt doch nix, verpassten Gelegenheiten hinterherzujammern. Und es gibt noch viel schönere Reime auf "Hätte, hätte..." – in unserer Rätselbilderstrecke.

Kommentar von Malte Kreutzfeldt
Die SPD liefert eine mekwürdige Vorstellung ab. In NRW triumphieren sie über Schwarz-Gelb. In Sachen Fiskalpakt stärken sie „Frau Merkel“ den Rücken.