Winzig kleine Lebewesen besiedeln unseren Körper von Kopf bis Fuß. Forscher haben nun untersucht, wo sich Pilze und Bakterien besonders wohlfühlen.

In den USA gelang es erstmals, menschliches Leben zu klonen. Stammzell-Biologe Daniel Besser erklärt, warum Wissenschaft frei sein muss.

Vor 100 Jahren wurde Robert Jungk geboren. Seine Kritik des Atomstaates und des ungebremsten Wachstums bleiben wegweisend. von Manfred Ronzheimer

Mehr als 100 Versuchstiere sind von einem Weltraumflug zurückgekehrt, nicht alle lebend. Die Wissenschaftler erforschen, ob das Leben aus dem Weltall gekommen sein könnte.

Nanoteilchen lassen die Wüste erblühen und Gewürzsalz besser rieseln. Machen sie uns womöglich auch bald unkaputtbar? von Philipp Brandstädter

Forscher in den USA haben einen Weg gefunden, menschliche embryonale Stammzellen zu klonen. Beginnt nun endlich die Ära der Klonmenschen? von Heiko Werning

Durchbruch oder Grenzüberschreitung? US-Genforscher glauben, dem Klonen von Menschen näher gekommen zu sein. Andere Experten reagieren skeptisch. von Wolfgang Löhr

Erstmals wurden embryonale menschliche Stammzellen geklont. Die US-Wissenschafter wollen aber keine „Klonmenschen“ herstellen, sondern Krankheiten heilen.

Der erste erfolgreiche klinische Einsatz des künstlichen Kreislaufs, der zeitweilig die Funktionen von Herz und Lunge ersetzt, liegt 60 Jahre zurück. von Holger Zorn

Zwei Astronauten der ISS mussten am Samstagnachmittag ins All, um eine undichte Stelle im Kühlsystem der Internationalen Raumstation zu reparieren.

Der eine war 21 und hatte Angst vor Menschengruppen – bis er endlich Medikamente bekam. Der andere war nach dem Abi aufgedreht – und wurde einfach weggesperrt.

Was einer als Stimmungsschwankung abtut, definieren andere als Störung. Die Zahl der Diagnosen wächst. Irrsinn, sagt ein Psychiater. von Maria Rossbauer

Weder die Gene noch die Umwelt machen aus Gleichen Individuen. Bei einer Studie mit Mäusen fanden Dresdner Forscher den wahren Grund heraus.

Viele Jahre verbringen sie unter der Erde, dann schlüpfen Milliarden Zikaden gleichzeitig und wollen sich schnellstens paaren. Aber die „Magicicadas“ können noch viel mehr.

Laborversuche lösten eine Debatte über den Missbrauch von Forschungsergebnissen aus. Der Ethikrat diskutiert über Publikationsverbote. von Ulrike Baureithel

14.000 Menschen unterstützen den Einspruch gegen das Schimpansenpatent. Das Patent wurde erteilt, obwohl in einigen Staaten Versuche mit Menschenaffen verboten sind.

Die ersten europäischen Siedlungsversuche in Amerika überlebte kaum ein Kolonist. Im Hungerwinter 1609 warfen sie offenbar alle kulturellen Normen über Bord.

Mit der Gendiagnostik schwere Krankheiten schnell zu besiegen: Das hat nicht geklappt. Nun warnt der Ethikrat vor einem Missbrauch des Wissens. von Heike Haarhoff

Bruno musste vor einigen Jahren auch deshalb sterben, weil wir auf frei lebende Braunbären nicht vorbereitet waren. Beim nächsten Mal soll alles anders werden. von Herbert Ostwald

Der US-Psychiater Allen Frances ist besorgt, dass Kinder noch mehr Psychopharmaka bekommen. Früher hat Frances selbst am Diagnosehandbuch DSM mitgearbeit.

Die Neuauflage des Diagnosehandbuchs für psychische Krankheiten in den USA sorgt für Streit. Experten befürchten, dass Gesunde als Kranke abgestempelt werden. von Christiane Löll

Biorhythmen beeinflussen auch die Wirkungen von Arzneimitteln. Die Empfindlichkeit des Körpers für Medikamente ändert sich im Laufe eines Tages. von Claudia Borchard-Tuch

Viele ihrer Erkenntnisse sind gar nicht so bahnbrechend. Trotzdem erfreut sich die Neurowissenschaft ungebrochener Beliebtheit. Warum eigentlich? von Timo Stukenberg

Der Oberste Gerichtshof in den USA muss darüber entscheiden, ob die Krebsgen-Patente von Myriad Genetics zur Recht vergeben worden sind.

Das Denkorgan des „Flores Menschen“ ist winzig – und es ist im Laufe der Evolution immer kleiner geworden. Japanische Biologen wissen, warum. von Patrick Loewenstein

Ein Vattenfall-Manager schreibt für seinen Doktor ab. Die Promotion darf er behalten. Der Konzern sponsert die Brandenburgische Technische Universität. von Tobias Schulze

Die Nahrung hat auf vielfältige Weise den Menschen verändert. Feuer bei der Zubereitung des Essens könnte die soziale Evolution erheblich vorangetrieben haben. von Kathrin Burger

Wisente drohten einst ganz auszusterben. Nach jahrzehntelangen Zuchtprogrammen gibt es jetzt erstmals wieder freilebende Wisente in Deutschland.

Für seine Arbeiten zur künstlichen Befruchtung bekam der IVF-Pionier 2010 den Nobelpreis für Medizin. Weit über vier Millionen Retortenkinder gibt es inzwischen.

Bei der Nahrungssuche gehen Schimpansen noch klüger vor als bisher angenommen. Im Regenwald kontrollieren sie regelmäßig den Reifegrad bestimmter Früchte.

Bond-Schurkin, Stil-Ikone, Musikerin: Das Gesamtkunstwerk Grace Jones hat Geburtstag.

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.


Kommentar von Eric Bonse
Stillstand bei der Steuergerechtigkeit, Rolle rückwärts in der Energiepolitik: Diesen Gipfel hätte sich die EU ruhig sparen können.