John Stuart Mill, Vordenker des Individualismus, wird gern zitiert, wenn es darum geht, den Einfluss des Staates zurückzudrängen. War er ein Kommunist? von Micha Brumlik

Ist die neue soziale Bewegung die Keimzelle einer freien Gesellschaft? Das fragt David Graeber in seinem Buch „Kampf dem Kamikaze-Kapitalismus“. von Sonja Vogel

Nur ein Normenkatalog hat es in die demokratische Moderne geschafft: die Gesundheitslehre. Doch die klingt heute oft nach Besserwisserei und Bevormundung. von Johann Behrens

Seine „Theorie des kommunikativen Handelns“ ist auch im Zeitalter der Globalisierung noch aktuell: In Wuppertal wurde der Philosoph Jürgen Habermas mit einer Tagung geehrt. von Micha Brumlik

Die europäische Demokratie kommt zu kurz. Auf einer Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung wurde gefordert, das Parlament mittels transnationaler Listen zu stärken. von Steffen Vogel

Der amerikanische Politologe Ian Bremmer sieht "Das Ende des freien Marktes" heraufdämmern. Er will den Wohlstand gegen den "Staatskapitalismus" verteidigen. von Hannes Koch

Klaus-Michael Bogdal untersucht, wie sich Unkenntnis über Sinti und Roma in Vorurteile verwandelt. Auch in der Literatur sind sie verbreitet. von Cia Rinne

Die EU auf dem Weg zum Weltparlament. Jürgen Habermas plädiert dafür, das Versprechen des europäischen Verfassungsprojekts wiederzubeleben. von Micha Brumlik

Der kanadische Philosoph Charles Taylor feiert am Samstag seinen 80. Geburtstag. Sein neues Buch "Laizität und Gewissensfreiheit" tritt für religiöse Offenheit ein. von Isolde Charim

Der Soziologe Hartmut Häußermann war Fürsprecher der sozialen Stadt. Bis zuletzt wohnte der Vordenker des Quartiersmanagements im Berliner Prenzlauer Berg. von Kristina Pezzei

In "Warum Liebe weh tut" zeigt die Soziologin Eva Illouz, dass auch die Liebe ökonomischen Prinzipien unterworfen ist. Sie bricht eine Lanze für die Leidenschaft. von Andrea Roedig

Plötzlich heißt der Kapitalismus wieder Kapitalismus. Und er steht in der Kritik. Welches Potenzial steckt darin? Die Occupy-Bewegung in der Finanzrisikogesellschaft. von Ulrich Beck

Nur sinnlose Zerstörung oder attraktive Quelle der Anerkennung? Wie lassen sich die August-Krawalle von England erklären? Und was folgt daraus? Eine Analyse. von Wilhelm Heitmeyer

Mathias Brodkorbs Rückblick auf den Historikerstreit vor 25 Jahren ist gründlich misslungen. Den Begiff "herrschaftsfreier Diskurs" hat er dabei küchenpsychologisch aufgeladen. von Rudolf Walther

Gegen Rassismus hilft Wissen, zumal über wirtschaftliche Zusammenhänge, sagt Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer. Sie kritisiert auch die seriösen Medien für deren Islam-Darstellung.

Rechtsradikale Islamkritiker verfolgen ein Phantasma namens christliches Abendland, meint Hannes Stein. Ihm geht es aber um das Recht, sich über alle Religionen lustig machen zu dürfen.

Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.

Egon Flaig fordert in einer Polemik gegen Habermas in der "FAZ" ein Recht auf "Normalität" für die Deutschen. Ihre Geschichte lässt er in Athen beginnen. von Micha Brumlik

Die "FAZ" wirft Jürgen Habermas ein Bildungsdefizit und "Lumpenjournalismus" vor. Anlass ist der 25 Jahre alte Historikerstreit. von Rudolf Walther

Der Philosoph Jürgen Habermas hat in einem Vortrag den Zustand der Europäischen Union kritisiert. Ihm geht es um Politik, nicht um Ökonomie. von Tim Caspar Boehme

Wer "Hysterie" ausspricht, glaubt, nicht selbst hysterisiert werden zu können. Deshalb eignet sich das Wort als Tarnkappe für eine neu aufgelegte konservative Kulturkritik. von Aram Lintzel

Eine Enzyklopädie der Königlichen Akademie liest sich teilweise wie ein neofaschistisches Pamphlet. Die plumpe Geschichtsklitterung ist aus öffentlichen Mitteln finanziert. von Reiner Wandler

Die Revolutionäre wollen nicht den gleichen liberalen Kapitalismus wie der Westen. Sie wollen mehr. Ein Gespräch mit dem Philosophen Slavoj Zizek.

Am Wochenende ging es an der Humboldt-Universität Berlin um die Aktualität von Marx. Die Differenzen, die sich im Rückgang auf Marx zeigten, waren groß. von Tania Martini
Kulturwissenschaftler Claus Leggewie plädiert für mehr Partizipation der Bürger, aber auch für deren Selbstbeschränkung, damit die Energiewende gelingen kann.

Berlusconis Minister Alfano als Diskutant zum Thema organisiertes Verbrechen? An der Berliner Humboldt-Uni erregte das Protest. Alfano blieb weg, und der Unipräsident wurde ausfällig. von T. C. Boehme

Was wollen die Aufständischen? Im Haus der Kulturen der Welt in Berlin suchen arabische Autoren und Nahost-Experten nach Motiven - voller Euphorie und Skepsis. von Bahman Nirumand

Die Philosophin Julia Kristeva spürte im Rahmen der "Berliner Lektionen" einer europäischen Identität nach. von Julian Jochmaring

Immer noch wird viel über Kommunismus geredet, aber wenig erklärt. Teile der Open-Source-Bewegung zeigen, wie eine kommunistische Gesellschaft aussehen könnte. von Simon Poelchau

Der äthiopische Politikwissenschaftler Facil Tesfaye differenzierte in der Werkstatt der Kulturen das Bild des deutschen Nobelpreisträgers von Jan Scheper
Unser Tool Parteispenden-Watch ist für den Grimme Online Award nominiert. Hier könnt ihr Parteispende-Watch eure Stimme für den Publikumspreis geben.
Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

NRW hat gewählt. Die taz hat sich mal angeschaut, wie kreativ die Parteien waren und was das über die KandidatInnen aussagt.

„Verspätet“ – in Berlin trifft das nicht nur einzelne Flüge, sondern ganze Flughäfen. Und was passiert nun in der Hauptstadt?

Kommentar von Simone Schmollack
Die „Herdprämie“ könnte sich bald erledigt haben. Das wäre großartig. Aber der Kulturkampf um ein Familienleitbild in Deutschland wird trotzdem weitergehen.