Für „Mutter und Sohn“ erhielt Calin Peter Netzer den Goldenen Bären. Eiin Gespräch über Rumänien, den Filmstar Luminita Gheorghiu und die Radikalität der Form.
In dem Film „5 Jahre Leben“ erzählt Stefan Schaller die Geschichte von Murat Kurnaz, der in Guantánamo inhaftiert war. Der Regisseur verzichtet auf gängige Effekte. von Stefan Reinecke

Ein Jahr verbrachten die Regisseure Castaing-Taylor und Paravel bei den Fischern vor Neuenglands Küste. Daraus wurde ihr Film „Leviathan“. von Anke Leweke

Claude Lanzmanns Film „Le dernier des injustes“ ist ein Meilenstein: Im Zentrum steht Benjamin Murmelstein, der dem Judenrat in Theresienstadt vorstand. von Cristina Nord

Während einer Fernsehübertragung löst ein Mann mit einer Schreckschusspistole Panik aus. Zuvor gab es beim Filmfest schon einen spektakulären Raub.

Mit viel Aufwand wurden die Waldhütte schön morsch, die Kloschüsseln keimig und der Wald moosig gemacht. Und dann wird die Sau rausgelassen. von Thomas Groh

„Paradies: Hoffnung“ beschließt Ulrich Seidls Female-Misbehaviour-Trilogie: eine messerscharfe Studie der tiefen Verunsicherung des Sichverliebens. von Barbara Wurm

Konfetti, Komparsen, Kostüme: Baz Luhrmanns bombastische Neuverfilmung von „The Great Gatsby“ eröffnet das Filmfestival Cannes. von Cristina Nord

Die 66. Filmfestspiele eröffnen prunkvoll mit „The Great Gatsby“. Im Wettbewerb laufen 20 Filme, viele stimmen sehnsüchtig – nur die Frauen fehlen. von Cristina Nord

Ein Thirtysomething-Pärchen muss sich auf „Formentera“ seinen Sinnkrisen stellen. Die Handlung ist so karg wie die Landschaft, die Hauptrollen wunderbar besetzt. von Jens Müller

Der Filmregisseur Peter Sehr ist im Alter von 61 Jahren in München gestorben. Für „Kaspar Hauser“ erhielt er 1993 den Deutschen Filmpreis.

Flache Bilder, von „Flatness“ keine Spur: Die Kurzfilmtage Oberhausen beschäftigen sich in diesem Jahr mit den Neuen Medien. von Claudia Lenssen

Iris von Roten stritt in der Schweiz für Gleichberechtigung und Frauenstimmrecht. Werner Schweizer und Katja Früh widmen ihr den Film „Verliebte Feinde“. von Barbara Schweizerhof

Die Doku „The Court“ zeigt die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Es entsteht das Bild, Geschichte werde von großen Männern gemacht. von Cristina Nord

Brian de Palmas neuer Film „Passion“ wäre gern ein erotischer Thriller. Aber die Femmes fatales gehen lieber Designerschuhe kaufen. von Cristina Nord

Oh Boy! Der Berlinfilm von Jan Ole Gerster bekommt gleich sechs Deutsche Filmpreise. Die unnötig aufgesexte Gala hatte mehrere ergreifende Augenblicke. von Cristina Nord

Seine Filme gehen „in Knie und Oberschenkel“, sagt Werner Herzog über seine Kunst. Am Freitag bekommt er den Deutschen Filmpreis. von Thomas Groh

Das Schicksal spielt den Figuren übel mit, aber glaubt man's? Der Film „The Broken Circle“ beschränkt sich darauf, Kulissen zu behaupten. von Cristina Nord

Regisseurin Miriam Faßbender begleitete zwei Männer aus Mali auf dem Weg nach Europa. Ihr Dokumentarfilm „Fremd“ läuft nun im Kino.

Wie schaut der Mensch auf Tiere im Zoo? Wie schauen die zurück? „Bestiaire“ von Denis Côté legt ein Blickregime frei. von Andreas Busche

Der Broker Martin wird aus der Haft entlassen. Er hat die Regeln nicht eingehalten. Nun kehrt er in seine Welt zurück, die sich kaum verändert hat. von Bert Rebhandel

Claudia Schmid hat den Bildhauer Richard Deacon zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet. Das Ergebnis heißt „Richard Deacon. In Between“. von Brigitte Werneburg

Doris Wishman hat billige und schmutzige Filme gedreht und dabei viele Regeln des Filmemachens missachtet. Eine zwiespältige Werkschau. von Luise Slbermann

„Jahreszeit des Nashorns“ ist der erste im Exil entstandene Film von Bahman Ghobadi. Es geht um einen Schriftsteller, der fast 30 Jahre in Haft war. von Ekkehard Knörer

Beim 32. Istanbuler Filmfestival ist die Gentrifizierung der Stadt allgegenwärtig – der Protest dagegen auch. Die Polizei löst eine Demonstration brutal auf. von Thomas Groh

Ein Schwerpunkt des diesjährigen goEast-Festival in Wiesbaden ist das Kino im sozialistischen Jugoslawien der 60er Jahre. von Sonja Vogel

Er ist der große alte Mann des US-amerikanischen Avantgardefilms. Im Wiener Filmmuseum stellt Jonas Mekas jetzt seine Werke vor. von Dominik Kamalzadeh

Der Dokumentarfilm „Georg Baselitz“ von Evelyn Schels gibt Einblicke in ein gelungenes Malerleben. Und er zeigt einen Star ganz bei sich und seiner Familie. von Brigitte Werneburg

Der Regisseur Joseph Kosinski gilt als Visionär. Doch seinem neuen Film „Oblivion“ mit Tom Cruise fehlt es an Charakteren und Konflikten. von Barbara Schweizerhof

Rithy Panh hält in seinen Filmen die Erinnerung an den Terror der Roten Khmer wach. Jetzt erscheint seine Autobiographie „Auslöschung" auf Deutsch. von Cristina Nord

Bond-Schurkin, Stil-Ikone, Musikerin: Das Gesamtkunstwerk Grace Jones hat Geburtstag.

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.


Kolumne von Silke Burmester
Thomas Schreiber, Adolf Hitler, Silicon Valley und Ursula Karven. Außerdem: Wer spielt Loki im Dokudrama über Helmut Schmidt?