US-Botschafter Philip D. Murphy ist schwer enttäuscht von der Niederlage der USA. Aber auch schwer begeistert vom Turnier. Und hofft auf einen kräftigen Schub für den US Soccer.

Drei Wochen lief die Willkommensmaschine hochtourig – das Goodwill-Unternehmen namens Frauenfußball. Szenen eines perfekten Turniers. von Andreas Rüttenauer

Die Amerikanerinnen spielten so gut wie nie bei dieser WM. Und fanden ihre Meisterinnen in einem Team, das den Sieg noch dringender wollte. von Andreas Rüttenauer

Die Japanerinnen waren gewillt zu gewinnen. Und entgegen gängiger Klischees präsentierten sie sich während des Turniers locker und unbeschwert. von Johannes Kopp

Klug gingen viele TrainerInnen mit den Möglichkeiten des Frauenkicks um und reaktivierten antiquierte Modelle. Nicht jedoch die deutschen. von Dominik Wehgartner

Fußball- und Entertainment-Expertin Hella von Sinnen zieht im Gespräch mit Ines Pohl ihre persönliche WM-Bilanz. Sie lobt die Anzüge von Silvia Neid und die neue Qualität des Frauenfußballs.

Lob, Zuspruch und so manches kritische Wort – Das Allerbeste aus 1.868 Leserzuschriften an TRIKOTTAUSCH. von Deniz Yücel
Mit 3:1 im Elfmeterschießen werden die Japanerinnen zum ersten Mal Weltmeisterin. Zweimal holten sie zuvor den Rückstand gegen die US-Amerikanerinnen wieder auf. von Dominik Wehgartner

Der DFB hat während der Frauenfußball-WM so ziemlich alle Spielerinnen-Interviews glattgebügelt und entmenschlicht. Mit beamtenhafter Sturheit. von J. Kopp & M. Völker

Die Frauen-WM war ein Quotenknaller – sogar nachdem die Deutschen rausgeflogen waren. Mit den Quoten einer Männer-WM lassen sich die Zahlen dennoch nicht vergleichen.

Die schärfste, schönste und traurigste (schnüff!) Weltmeisterschaft der Welt ist zu Ende (doppel-schnüff!) WIR sagen: Danke! von Deniz Yücel
Das US-Team redet vor dem Finale nicht gern über Taktik. Man schwört auf den Geist, der im Team lodert und für den ersten WM-Titel seit 1999 sorgen möge. von Andreas Rüttenauer

Der Fifa-Chef kündigt eine "Lösungskommission" für die Korruptionsvorwürfe an. Und für die Frauen gibt's mehr Geld. von Johannes Kopp
Im japanischen Frauenfußball werden mit dem "Super-Mädchen-Projekt" bereits jüngste Talente trainiert. Doch es fehlt an professionellen Vereinsstrukturen. von Lennart Wehking

Mit 2:1 in einem gar nicht locker-leichten Spiel erreicht Schweden gegen die Französinnen Platz drei. Die Sinsheimer feiern, als wär's ein Heimsieg. von Andreas Rüttenauer

Wer wird Mädchen-Weltmeister – Mörder-Japsinnen oder Amizonen? Der neutrale und extrem objektive 11-Faktoren-Team-Check. von Deniz Yücel
Fünf nordkoreanische Spielerinnen sind positiv auf Doping getestet worden. Die Erklärungen, wie das verbotene Mittel in den Urin gekommen sein soll, haben skurrile Züge.

Trotz des schwachen Abschneidens der Deutschen wird die WM den Frauenfußball und die Fankultur voranbringen, meint Ludwig Guril vom Fanklub des 1. FFC Frankfurt. von Lennart Wehking

Die Japanerinnen sind im Finale der Fußball-WM. Vielen Zuschauern kommt ihr Spiel spanisch vor. Dabei nimmt es sich Judo und Aikido als Vorbild. von Johannes Kopp

Herr Yücel, deutsche Frauen sind keine Schlampen und verdienen Respekt. Aber weil Sie nicht Maß halten konnten, wurde aus einem satirischen Spaß bitterer Ernst. von Deniz Yücel
Hannelore Ratzeburg, Frauenchefin im Fußballverband, findet, dass Frauenfußball im "Zeitalter des Normalen" angekommen ist. Kritik an Silvia Neid findet sie doof. von Johannes Kopp

Ihr Gesicht verzieht sich zu einer Fratze, wenn sie spielt. Heather OReilly ist hart und herzlich. Ein Ortstermin bei der Mittelfeldspielerin im US-Nationalteam. von Steffi Dobmeier

Was ist jetzt wichtiger? Tour, British Open, Zweite Liga oder doch die WM? Eine Erkundung. von Markus Völker
Gegen Japan verloren und das WM-Endspiel verpasst: Die Schwedinnen lehnen es dennoch ab, allzu enttäuscht zu sein. Schließlich geht es noch um Bronze. von Johannes Kopp

Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt, zur Krise des deutschen Frauenfußballs. Der soll nicht mehr nur aus den Portokassen des Männerfußballs finanziert werden.

Nach dem Erfolg im Halbfinale gegen Frankreich erklärt Torschützin Abby Wambach, wie es ist, wenn man immer den Kopf hinhalten muss. Über Fußball spricht sie nicht. von Andreas Rüttenauer

Bruno Bini ist Trainer der französischen Nationalmannschaft. Trotz der Niederlage im Halbfinale gegen die US-Amerikanerinnen versichert er: "Das Leben ist schön." von Andreas Rüttenauer

Selbst in Österreich macht man sich so seine Gedanken: Natürlich sollen Frauen auch Fußball spielen, aber warum? von Tex Rubinowitz
Mädchen mit Migrationshintergrund sind in deutschen Fußballvereinen bisher vollkommen unterrepräsentiert. Das soll sich ändern. von Johannes Kopp

Wie die Fifa verzweifelt versucht, sich als Global Player im Kosmos des Gutmenschentums zu profilieren. von Johannes Kopp
Schon unter van Gaal fehlte den Bayern manchmal ein Plan, um ein Spiel in der Offensive zu gewinnen. Unter seinem Nachfolger ist es momentan ähnlich. von Andreas Rüttenauer

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taz.de begleitet die WM 2011 in den Schwerpunkten "aufm Platz" mit allen Spielberichten und Analysen, "Mixed Zone" mit allem, was in Sachen Fußball eben nicht auf dem Spielfeld passiert und "Tribüne", auf der die Perspektive von außen aufs Geschehen eingenommen wird.
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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Kommentar von Andreas Rüttenauer
Schon unter van Gaal fehlte den Bayern manchmal ein Plan, um ein Spiel in der Offensive zu gewinnen. Unter seinem Nachfolger ist es momentan ähnlich.