Mit einer vorm Krieg geretteten Skulptur macht Künstlerin Zhanna Kadyrova während der Venedig-Biennale auf die prekäre Situation der Ukraine aufmerksam.
Leonie Rebentisch inszeniert „Blind“ von Lot Vekemans in Hannover, Judith Jungk in Osnabrück. Die Ambivalenz des Kammerspiels loten sie unterschiedlich aus.
Hamburgs ethnologisches Museum zeigt erstmals seine chinesischen Offsetdrucke aus den 1920ern. Sie galten als zu „modern“ und blieben lange unbeachtet.
Als Olympiasieger erhielt der Afroamerikaner Corny Johnson einen Eichensetzling. Hitler schaute weg. Künstler Christian Kosmas Mayer folgte der Spur des Baums.
Autoritäre, prorussische Regime schränken Kultur zunehmend ein. Wie die Kunst sich dagegen wehren kann, damit beschäftigte sich ein Symposium in München.
Im Opernlibretto zeichnet Elfriede Jelinek den US-Präsidenten als Wiedergänger von König Ubu. Olga Neuwirth hat schön-verstimmte Musik dazu komponiert.
Die Schweizer Fondation Beyeler feiert in einer Paul-Cezanne-Ausstellung die Malerei als Ordnung. Einen kühlen Kopf zu bewahren, gelingt ihr dabei nicht.