Israel bleibt in Alarmbereitschaft, rechnet aber nicht mit einem syrischen Gegenschlag. Der UN-Generalsekretär ruft zur Anerkennung nationaler Souveränität auf.

Diese Spanier! Und die Iren! Die Ukraine! Mats Hummels! Verschwitzte Körper! Endlich wieder Hertha! Das EM-Team der taz verabschiedet sich und zieht Bilanz.

Oleg, Tatjana, Andrej, Sascha – wie man Freunde findet, sie vergisst oder auch nicht. von Andreas Rüttenauer
Für die Polen war es kein Sommermärchen. Aber das ist egal. Auch ohne Fußball bleiben die Polen ein stolzes Volk. von Markus Völker
Unionspolitiker haben die einzig denkbare Ursache für das EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gefunden: Nicht alle Spieler haben die Hymne mitgesungen.

Die EM hinterlässt bei den Volunteers in der Ukraine einen schalen Beigeschmack. Und bei unserer Autorin das Gefühl, manchmal unnütz gewesen zu sein. von Viktoria Bilasch

Nach der Fußball-EM hat der historische Opfer- und Heldenmythos endgültig ausgedient. Die Polen können ganz entspannt sich selbst und ihre eigenen Erfolge feiern. von Gabriele Lesser

Handzahme Tiere, riesige Frauen, sowjetischer Badeurlaub und viel Gastfreundschaft: Zehn Gründe, warum man Kiew, den Endspielort der Fußball-EM, lieben muss. von K. Mishchenko & B. Oertel

Die spanische Jugend ist arbeitslos und verwöhnt, ihre einzigen Vorbilder sind die erfolgreichen gleichaltrigen Sportler. Denn die Politiker sind verhasst.

Das deutsche Team ist raus. Aber es wird wiederkommen. Was auch wiederkommen wird: die Deutschland-Fahnen. Aber darf man das, für Deutschland sein? von Svenja Bednarczyk

In der Ukraine isst man zum Wodka Hering und Salzgurken. In Polen schützt er vor Sonnenbrand. Der große Vergleich des inoffiziellen EM-Getränks. von K. Mishchenko & S. Bednarczyk

Wirtschaftswunder, religiöse Wunder, Fußballwunder: Wo sonst soll es die geben, wenn nicht in Polen? Das schönste Wunder dieser EM war aber von viel schlichterer Natur. von Gabriele Lesser
Nach wippenden Brüsten kommt Ottmar Hitzfeld, nervtötender Indierock will uns gehirnwaschen und am Ende heißt es: Respect. Wie die Uefa sich reinwaschen will. von Arno Frank

Kein Jubel, eher Ingrimm. Mario Barwuah Balotellis Torjubelgeste ist ein Bild von Unbeugsamkeit. Da will einer für sich stehen – jenseits des italienischen Alltagsrassismus'. von Georg Seesslen

Weil er lächelte, muss er einen Shitstorm ertragen. Der Deutsch-Italiener Ingo Zamperoni hatte in der Halbzeitpause des Spiels Deutschland-Italien seine „innere Zerrissenheit“ erklärt. von Doris Akrap

Die Stimmung im Land ist verständlicherweise eher bedrückend. Im Kongo allerdings wird die Galavorstellung von Mario Balotelli ehrfürchtig bejubelt.

Das EM-Halbfinale im Zug von Donezk nach Kiew. Ein Ukrainer mit tiefen Säuferbass weiß als Erster vom ersten italienischen Tor und teilt es dem Waggon mit. von Andreas Rüttenauer
Die europäische Zeitungslandschaft feiert Italien nach seinem 2:1 gegen Deutschland – und, natürlich, Mario Balotelli. Auf Twitter wird derweil die deutsche Aufstellung diskutiert.

Marion Dudla vom Deutschen Tierschutzbund über deutsche Werbung für Straßenhunde in Kiew, die Tierliebe der Ukrainer und den Nutzen von Kastrationen.

Der dänische Braukonzern, Hauptsponsor der EM, liefert sich mit anderen Herstellern einen harten Kampf auf dem ukrainischen Markt. Das treibt die Preise hoch. von Andreas Rüttenauer

Die Stadtführer Warschaus zählen die Palmenskulptur am Rondo de Gaulle zu den eindrucksvollsten Wahrzeichen der Stadt. Nach der EM droht sie zu verschwinden. von Gabriele Lesser

Ruslana, ukrainischer Popstar, darüber, was von der Orangenen Revolution noch übrig ist, was sie selbst tun kann und was die EM den Menschen im Land bringt.

Polen hat die EM schon längst abgehakt – die Fanmeilen sind leer. Trotzdem: Polen ist und bleibt ein Fußballland. von Markus Völker
Der Bodenbelag im Warschauer Stadion hat den Belastungen der EM nicht standgehalten. Vor dem Halbfinale müssen noch mal die „grünen Architekten“ ran. von Uli Räther

18 Euro kostet die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt. Und dann beginnt der Kampf darüber, wer korrupter ist – der Taxifahrer oder der Gast aus dem Westen. von Andreas Rüttenauer
Der Historiker Jörg Baberowski plädiert dafür, dass demokratische Politiker den EM-Spielen in der Ukraine fernbleiben. Das trifft die Verantwortlichen am empfindlichsten.

Die ARD überrascht mit „Raportage“ – dem Rap zur EM. Was schrecklich klingt, ist tatsächlich gelungen. von Svenja Bednarczyk
Gegen eine Sportwetten-Kampagne aus Österreich hagelt es Beschwerden. Das gehört zum Kalkül. In Deutschland scheint die Werbung kaum zu jucken. von Uli Räther

Alle schimpfen über Ronaldos Spiel, haben aber nur sein Haargel vor Augen. Die, die nörgeln, wollen besonders tiefgründig wirken. Und sind dabei noch alberner. von Michael Brake

Außerhalb des Zentrums von Kiew könnte man meinen, die EM sei schon längst gelaufen. Die Hotels langen jedoch richtig hin und verlangen dreimal mehr als normal. von Juri Durkot

taz.de begleitet die Fußball-EM 2012 in den Schwerpunkten „Aufm Platz“ mit allen Spielberichten und Analysen, „Mixed Zone“ mit allem, was in Sachen Fußball eben nicht auf dem Spielfeld passiert und „Tribüne“, der die Perspektive von außen aufs Geschehen einnimmt.
Bond-Schurkin, Stil-Ikone, Musikerin: Das Gesamtkunstwerk Grace Jones hat Geburtstag.

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.


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