Er ist Burschenschaftler und Kämpfer für die Homo-Ehe: Der unscheinbare SPD-Genosse Johannes Kahrs ist einer der mächtigsten Politiker Deutschlands.
Eine Abgeordnete in Thüringen wurde des Saals verwiesen – weil sie ihr Baby dabei hatte. Das zeigt, wie männlich die deutsche Gesellschaft tickt.
Wir müssen mutiger diskutieren, gerne auch robuster. Das fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Gastbeitrag für die taz.
Eine Geschichte der Erniedrigung seit dem 18. Jahrhundert hat die Historikerin Ute Frevert zu schreiben versucht. Jetzt stellt sie „Politik der Demütigung“ in Hamburg vor.
Damit die Buchmesse nicht herzlos wirkt, werden Inseln geschaffen. Auf ihnen wird literarisch über Politik und politisch über Literatur gesprochen.
Die „Spiegel“-Reportage über Martin Schulz wäre besser nie erschienen. Was sagt es aus, wenn Spitzenpolitiker sich bereitwillig entblößen?
Die Woche der verschwundenen Politiker (1): Horst Ehmke, Willy Brandt und die Sache mit den heimlichen Mintplättchen.
Bei den Grünen will man drei Bier exen, wenn man im Wahlprogramm liest. Bei der FDP wird man vor Zukunftsseligkeit wuschig.
Was so alles baden geht: Immer neue Protestformen werden entwickelt. Inzwischen dominiert die Kunst moderne Demonstrationen.
Die Linken müssen sich die ihnen entrissene Sprache zurückerobern. Sie ermöglicht erst die Transformation von Ideen in politische Praxis.
Globale Demokratie sei nicht nur notwendig, sondern auch möglich. Andreas Bummel und Jo Leinen liefern ein kenntnisreiches Plädoyer.
Diana Kinnert ist 26, internetaffin, lebensfroh, liberal und lesbisch. Zuletzt leitete sie das Büro von Peter Hintze. Ein Gespräch mit dem It-Girl der CDU.
Weder individuelle Therapie noch Bildungsseminar: Achim Bühl erklärt in seinem Buch, weshalb Antirassismus so sein muss.
Über Populismus und totalitäre Herrschaft diskutierten ExpertInnen anlässlich der Verleihung des Hannah-Arendt-Preises an den Historiker Christian Teichmann.
In Japan kommen plötzlich Frauen an die Macht, die Klischees und Konventionen ignorieren. Das ist aber noch kein Indiz für Feminismus.
Seit einiger Zeit ist im deutschen Bundestag die Volvic-Generation am Ruder. Es fehlt das Stammtischniveau im Parlament der Obersuffköppe.
Worum geht’s beim Kicken? Und warum gucken wir zu? Zehn Thesen zum Unfug vom unpolitischen Fußball und wieso das so ein großartiges Spiel ist.
In „2084 – Das Ende der Welt“ entwirft der algerische Schriftsteller Boualem Sansal das dystopische Bild des fiktiven islamistischen Landes Abistan.
Endlich eine Lösung für unsere politischen Probleme: Der Zehn-Punkte-Plan der Wahrheit zur Wiederherstellung der alten Übersichtlichkeit.
Wann kommt man am einfachsten in die „Tagesschau“ – sogar mit abstrusen Forderungen? Zwischen den Jahren natürlich.
Von Jubel bis zu strikter Ablehnung. Der Klimavertrag ruft bei Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemischte Reaktionen hervor. Eine Auswahl.
Die Hamburger Handelskammer war beim Volksentscheid gegen den Rückkauf der Energienetze durch die Stadt. Das war rechtswidrig.
Wie schaffe ich es als Oppositionspolitiker in die Medien? Ein Grünen-Abgeordneter führt vor, wie man geschickt mit den Medien spielt.
Angela Merkel darf man nicht nur an den verschärften Asylgesetzen messen. Das wäre kleinlich und würde die Wirkung ihrer Worte verkennen.
Die Konfrontation mit Flüchtlingen und ihren Problemen birgt die Chance, als Gesellschaft ein komplexeres Weltbild zu entwickeln.
Seit 2013 ist Johanna Uekermann Vorsitzende der Jusos, im Herbst will sie wieder kandidieren. Selbstbewusst, aber keine Revoluzzerin.
Sie ist Ursula von der Leyens wichtigste Mitarbeiterin: Katrin Suder. Seit einem Jahr ist sie Staatssekretärin im Verteidigungsministerium.
Er wollte den Mächtigen unbequem sein. Bekannt wurde Klaus Bednarz vor allem mit dem ARD-Politmagazin „Monitor“. Nun starb er 72-jährig.
Gegen die Rechten wächst in Südeuropa eine neue Linke. In Berlin diskutieren Intellektuelle aus Ex-Jugoslawien. Das Publikum macht daraus ein Happening.
AfD-Kreischefs luden zum „Alternativen Wissenskongress“. Es kamen die Verbreiter krudester Thesen: Jürgen Elsässer, Andreas Popp, Eberhard Hamer.
Gegen die wachsende Politikverdrossenheit beim Wahlvolk soll nun eine neue Idee helfen: der Vergnügungspark für Politiker.
Die Bundesregierung ist seit gut einer Woche bei Facebook. Viele Abgeordnete nutzen sowieso soziale Netzwerke. Das verändert den politischen Journalismus.
Die Kunst ist gespalten in Politästhetik auf der einen und „l'art pour l'art“ auf der anderen Seite. Doch auch moralische Schönheit ist nur „Hippiekitsch“.
Kurz nach Ende seiner politischen Laufbahn wechselte Eckart von Klaeden (CDU) zu Daimler. Kein Problem, sagt jetzt die Staatsanwaltschaft Berlin.
Eine „demokratische Revolution“ hatte die Regierungskoalition aus Fine Gael und Labour den Iren versprochen. Und: keine Korruption mehr.
Noch nie nach 1945 war die politische Lage an so vielen Orten so explosiv. Doch die deutsche Politik beschäftigt sich mit der Maut.
Staatssekretäre könnten viel Einfluss auf die deutsche Politik ausüben. Viele von ihnen wollen oder dürfen das nicht, wie eine TV-Doku zeigt.
Bela B. von den Ärzten heißt eigentlich Dirk Albert Felsenheimer – und mag auffällige Frisuren. Ein Gespräch über politisch missbrauchte Songs und Spermaflecken.
Der Anteil von Politikern in Gremien beim ZDF wird deutlich reduziert. Doch die sogenannten Freundeskreise wird das Urteil nicht verhindern.
Ein Mann, dem eines der bekanntestens Fernsehgesichter gehörte, ist gestorben. Martin Schulze war ein unbestechlicher und scharfsinniger Journalist.
Helmut Höge ist taz-Autor, taz-Hausmeister und Tierforscher. Wir treffen uns mit ihm auf 13 Joints, oder so. Diesmal: das Fernsehen.
Die grüne Bundestagsabgeordnete Luise Amtsberg und Niedersachsens Ex-Sozialministerin Aygül Özkan über die Streitkultur von Frauen im politischen Betrieb.
Möge die Macht mit ihm sein: In der englischen Miniserie „Secret State“ wächst ein Politiker wie eine Art Polit-Harry-Potter an seiner Aufgabe.
Weiterhin auf Platz 1 der Verlierer-der-Woche-Charts: Die Grünen. Eine Mobilisierung der europäischen Öffentlichkeit ist gescheitert.
Tugendhafte Politik scheint heute aus der Zeit gefallen. Moralisch wirken nur noch Terroristen, und Betrug gilt als nur allzu menschlich.
Politiker werden von Interessensgruppen beeinflusst. Da ist der Weg dorthin nicht weit, wie der Fall Pofalla zeigt. In manchen Ländern ist das normal.
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